Denke: Wolkengeflüster

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Denke: Wolkengeflüster

Wer oder was zum Geier ist denn die „Cloud“ oder das „Cloud-Computing“? Schnappt man sich den Browser und navigiert kurz zu Wikipedia stellt man fest, dass sich dort schon einige tummeln. Offenbar gibt es da so einiges, was man in der Wolke abbilden kann. Die Wolke ist also ein klassischer ASP (Application Service Provider), welcher Dienste im Netz zur Verfügung stellt und sich neben dem Hosting um das Backup, die Wartung und die klassische Administration der Lösung kümmert. Angekommen sind dort bereits viele Dienstleister, die ihre Applikationen schon jetzt im Netz anbieten. Darunter kann man aus einer Vielzahl an CRM, ERP und Office Applikationen frei wählen.

Auch in der Jackentasche ist die Wolke unbemerkt schon längst angekommen, denn Telefonieren lässt sich mit der Wolke auch. Android ist bei vielen schon ein Begleiter, kaufbar bei vielen Netzanbietern und schon in vielen Geräten dabei, unter anderem dem HTC Hero oder dem gerade auf dem Markt angekommenen Motorola Milestone. Die Denke ist nicht neu, denn der T-Mo Sidekick ist schon länger auf dem Markt, doch die ersten Gehversuche sind nicht ohne Stolpersteine. Während die Server zuletzt unter Gedächtnisschwund leideten, wussten die T-Mobile Kunden in Amerika wohl oder übel den gesamten Inhalt ihrer Geräte im Jenseits. Denn gespeichert wird auf den Geräten nichts, alles befindet sich in der Wolke.

So geht man dann auch hierzulande erst noch behutsam mit der Abgabe von Daten in die Wolke um. Viele deutsche Unternehmen zögern, auf das neue Pferd zu setzen. Wie sicher sind meine Daten, wer verwendet sie neben mir? Kann ich auch noch in 10 Jahren auf die Inhalte zugreifen? Gerade wenn man den Pfad der Spaßapplikationen verlässt ist die Wolke zukunftssicher für das Unternehmen?

Ganz klar, ja! Es gibt auch kleine Wolken. Und vor allem beständige, wesentlich sichere. ASP Modelle sind in Deutschland zwar jung, dennoch bietet eine immer größer werdende Zahl an ASP Anbietern Exchange-, CRM- und ERP- Lösungen über das Netz an. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand. Die internen Kosten bei der Bereitstellung und bei den Lizenzen sinken deutlich, der ASP- Anbieter bringt alles gleich mit: Administration, Backup, Hilfe, Service& Support.

Und gerade hier kann FileDirector punkten, z.B. wenn die interne Infrastruktur noch nicht bereit ist um FileDirector zu integrieren, um eine größere Bandbreite zur Verfügung zu stellen, um Geld zu sparen oder auch nur um ein Backupsystem via Replikation dezentral zu hosten. Viele Features von FileDirector können jetzt schon in der Wolke genutzt werden. Das immer und überall sicher auf die Dokumente zugreifen ist für FileDirector aufgrund seiner Architektur ein Kinderspiel. Übrigens, Microsoft bietet mit Windows Azure ab 2010 die nächste Stufe von „Cloud-Computing“. Vielleicht finden dort auch bald einige FileDirector Systeme in den Instanzen von Azure platz?

FileDirector ist schon längst in der Wolke und für den Anwender/ Kunden vielleicht eine kostengünstigere und sichere Alternative als die klassische, lokale Installation eines Dokumentenmanagementsystems.

By | 2009-12-02T09:29:30+00:00 02.12.2009|FileDirector, Meinung, Sicherheit|Kommentare deaktiviert für Denke: Wolkengeflüster

About the Author:

John Lose
John Lose ist Informationstechnologe und Datenreisender. Manche mögen ihn als "Aluhut-Träger" bezeichnen, denn er mag nur kleine Rechenzentren, die er selbst kennt. Public Clouds kommen für Ihn höchstens für Webseiten in Frage. John ist Katzenliebhaber, hat aber keine Katze, fährt gerne nach Südfrankreich und hört Tech-House. Mehr über John Lose erfährst Du in seiner Vita.  Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, so kannst Du auch Danke sagen, wenn Du möchtest:  >> Dankeschön <<.