Aktueller Patchstand unmittelbar nach Windows Installation

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Aktueller Patchstand unmittelbar nach Windows Installation

Was gäbe es schöneres, als den Patchstand eines Rechners zu automatisieren, nachdem er frisch von den Bereitstellungsdiensten erwacht ist. Ein Traum! Der kostet normalerweise  „Geld“ und Zeit für ein wenig Fleißarbeit für die mehr oder weniger teure Managementlösung. Doch entweder hakt es an dem einen oder an dem anderen. Beides ist selten zu finden, insbesondere im KMU-Umfeld. Microsoft hat hier doch eigentlich schon wunderschöne Vorarbeit geleistet, der WSUS ist da und die Bereitstellungsdienste funktionieren inzwischen wirklich prächtig. Ich habe mir füher ohne Managementlösungen immer wieder mal einen Wolf gescriptet und es hier und da mal mehr, mal weniger schick hinbekommen. Das ist zwar technisch möglich, doch hinterher raucht Dir immer der Kopf und Du verlierst die Lust daran. Dann könnte man sich mit Sysprep und einem aufgezeichneten Abbild immer mal wieder was aktuelles bereitlegen, doch dann, wenn Du es brauchst, ist gerade nichts aktuelles da. Besser wäre doch „irgendeine“ Lösung, die sich „irgendwie“ per Knopfdruck sofort alles vom WSUS zieht.

Jetzt gibt’s so schicke Lösungen wie „CT-Offline Update“, doch das will der Admin eigentlich nicht. Der will auf einen Knopf drücken und dem frisch installierten Client mitteilen, dass er sich doch bitte alles, was er genehmigt hat, vom WSUS holen möge. Und das recht flott. Gerne auch vor Domänenbeitritt. Und das gibt’s – Wohl schon seit längerer Zeit.

WuInstall nennt sich das Ding und ist hier zu laden: Link.

Nutzt man es so, wie beschrieben, lädt sich das Ding allerdings alles runter, was der WSUS so zu bieten hat, leider auch nicht zugewiesene Sprachpakete, und vieles mehr. Zwar kann man mit den /exclude Optionen des Tools im Nachhinein einiges von der Installation verhindern, doch schöner ist es, den Mist gar nicht erst herunterzuladen. Mit ein paar Anpassungen ist es dann doch schnell und gut zu gebrauchen. Wenn Du einige Features wie unten nutzen möchtest, z.B. die Angabe des WSUS-Servers, solltest Du das Tool aus einer Konsole mit administrativen Berechtigungen starten. Vielleicht bindest Du es ja auch direkt ein.

a) Einschränkung auf die von Dir im WSUS genehmigten Updates:

b) WSUS Zieladresse angeben

c) Unterdrücken von störenden Meldungen

d) Neustart erlauben

Auf einem Windows 7 PC kannst Du Dich dann entspannt zurücklehnen, indem Du meine Empfehlungen wie folgt umsetzt:

 

By | 2015-06-03T18:58:03+00:00 03.06.2015|0 Comments

About the Author:

John Lose
John Lose ist Informationstechnologe und Datenreisender. Manche mögen ihn als "Aluhut-Träger" bezeichnen, denn er mag nur kleine Rechenzentren, die er selbst kennt. Public Clouds kommen für Ihn höchstens für Webseiten in Frage. John ist Katzenliebhaber, hat aber keine Katze, fährt gerne nach Südfrankreich und hört Tech-House. Mehr über John Lose erfährst Du in seiner Vita.  Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, so kannst Du auch Danke sagen, wenn Du möchtest:  >> Dankeschön <<.