Richtiges Auffüllen von Dupont JET-Feuerzeugen

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Richtiges Auffüllen von Dupont JET-Feuerzeugen

Das Auffüllen von Dupont JET-Feuerzeugen ist relativ einfach, sofern man das Prinzip verstanden hat. Wichtig ist die dabei verwendete Gasqualität. Bei einem verkehrten Gastyp kann es dazu kommen, dass die Flamme unsauber abbrennt oder sogar die Düsen verstopfen, eine Reparatur oder eine Reinigung bei Dupont ist relativ teuer. Billiges Gas kann teilweise auch gesundheitsgefährdend sein. Bei Verwendung des richtigen Gas können diese Probleme grundsätzlich vermieden werden.

Tipp: Generell sollten in der kalten Jahreszeit JET-Feuerzeuge immer am Körper getragen werden, so dass sie nicht komplett auskühlen. Ist das Feuerzeug zu kalt, so kann es nicht verwendet werden (Ausnahme: Dupont Defi Extreme).

Funktiosprinzip JET-Feuerzeuge:
Die meisten Dupont Jet-Feuerzeuge benötigen im Tank grundsätzlich flüssiges, Butan (schwer) und einen Teil Propan. Beim DEFI Extreme kommt es einmal mehr auf auf die exakte Mischung des Gastyps an. Die weiteren (leichteren) Gase im Tank werden nicht benötigt bzw. stören die JET-Flamme. Bei der Befüllung von JET-Feuerzeugen gelangen immer mal wieder bis zu einem Drittel Gase in den Tank, welche wir nicht wollen, welche aber leicht durch richtiges Befüllen vermieden bzw. anschließend evakuiert werden können (c/d).

Befüllen von Dupont JET-Feuerzeugen:

a) Vorbereitung:
Grundsätzlich sollte nur das vom Hersteller des JET-Feuerzeugs freigegebene Gas verwendet werden. Ich habe immer mindestens 2 Kartuschen im Haushalt, da der Bezug relativ langwierig sein kann.Das Feuerzeug sollte leer bzw. bereits evakuiert sein. Das Zimmer sollte gut belüftet sein. Das Feuerzeug kann zur deutlich leichteren Befüllung ca. 1/2h in ein Gefrierfach gelegt werden. Es sollte auf jeden Fall möglichst kühl sein. Handwarm ist schon zu warm. Das Gas selbst kann gerne auf eine Heizung zur leichten Erwärmung gelegt werden. Das Refill-Kit von Dupont wird üblicherweise mit bereits richtiger Stutzengröße geliefert, so dass keine weiteren Adapter notwendig sind.

Foto 1

b) Befüllen:
Das kalte Feuerzeug sollte mit der Stirnseite grundsätzlich nach unten, mit dem Befüllungsstutzen nach oben auf dem Tisch gehalten werden. Anschließend das Refill-Kitt ansetzen und in Abständen von 15 Sekunden 3x Gas an das Feuerzeug abgeben. Durch diese Form der Befüllung wird sichergestellt, dass das schwerere Butan sich umgehend im Feuerzeug ausbreiten kann. Würde das Feuerzeug von oben auf das Refill-Kit gesetzt, würden nur störende Gase in das Feuerzeug entweichen. Durch das Sichtfenster kann der korrekte Füllstand anhand der Blase kontrolliert werden. Wenn alles richtig gemacht wurde, so ist nur noch eine kleine Gasblase übrig.

Foto 3Richtiges Befüllen 

Foto 4Blasenkontrolle durch das Sichtfenster

c) Evakuieren ungewollter Gase, belassen von gewünschten Gasen:
Das Feuerzeug sollte wie bei der Befüllung kopfseitig auf dem Tisch gehalten werden, so dass der Befüllungstutzen nach oben schaut. Anschließend kann durch drücken des Befüllungsstutzen das ungewollte Gas entweichen.

d) Evakuieren ungewollter Butane
Sollte versehentlich beim Befüllen das verkehrte Gas verwendet worden sein (d.h. Flamme brennt unsauber, ggf. mit Fehlzündungen ab), so müssen auch die Butane evakuiert werden. Dazu kann es notwendig sein, den Befüllungsstutzen nach unten zu halten, während der Stutzen gedrückt wird. So kann auch das ungewollte, unreine Gas entweichen.

Verwendung des Feuerzeugs:
Das Feuerzeug sollte nach Befüllung mindestens 15 Minuten ruhen, so dass die Gase sich gut ausbreiten und im Tank verteilen können. Bei Verwendung eines Gefrierschranks sollte das Feuerzeug mindestens wieder Raumtemperatur erreichen. Es kann auch durch Reibung auf Handtemperatur gebracht werden.

Wenn Du die Schritte wie oben beachtest, wirst Du viel Freude mit Deinem Dupont haben.

By | 2016-10-17T15:00:27+00:00 03.06.2015|0 Comments

About the Author:

John Lose
John Lose ist Informationstechnologe und Datenreisender. Manche mögen ihn als "Aluhut-Träger" bezeichnen, denn er mag nur kleine Rechenzentren, die er selbst kennt. Public Clouds kommen für Ihn höchstens für Webseiten in Frage. John ist Katzenliebhaber, hat aber keine Katze, fährt gerne nach Südfrankreich und hört Tech-House. Mehr über John Lose erfährst Du in seiner Vita.  Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, so kannst Du auch Danke sagen, wenn Du möchtest:  >> Dankeschön <<.