<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>johnlose.de</title>
	<atom:link href="https://www.johnlose.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.johnlose.de</link>
	<description>Beobachtung bei der Wissenssuche in zeitgemäßer, meist kabelloser Kommunikation</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Feb 2026 16:16:39 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2015/06/cropped-logo_john_fb_integration_200-2-32x32.png</url>
	<title>johnlose.de</title>
	<link>https://www.johnlose.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Quingping Air Monitor Gen 2 (CGS2) an HomeAssistant via mqtt</title>
		<link>https://www.johnlose.de/2026/02/quingping-air-monitor-gen-2-cgs2-an-homeassistant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[John Lose]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 13:11:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HomeAssistant]]></category>
		<category><![CDATA[air monitor]]></category>
		<category><![CDATA[aqi]]></category>
		<category><![CDATA[cgs2]]></category>
		<category><![CDATA[homeassistant]]></category>
		<category><![CDATA[luft]]></category>
		<category><![CDATA[mqtt]]></category>
		<category><![CDATA[quingping]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.johnlose.de/?p=23878</guid>

					<description><![CDATA[Neues Ding, neue Cloudhölle, nix geht. Dann irgendwann doch. Das schicke Ding lässt sich wider erwarten recht einfach in HA integrieren, nur will QuingPing (Xiaomi) das so ganz bestimmt nicht. Willkommen in der 3D-Druck-Hölle :-) Als jemand, der kürzlich erst seine ersten Sprünge mit einem P2S macht, mache ich mir selbstverständlich Sorgen um meine Gesundheit....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Neues Ding, neue Cloudhölle, nix geht. Dann irgendwann doch. Das schicke Ding lässt sich wider erwarten recht einfach in HA integrieren, nur will QuingPing (Xiaomi) das so ganz bestimmt nicht.</p>



<span id="more-23878"></span>



<p>Willkommen in der 3D-Druck-Hölle :-) Als jemand, der kürzlich erst seine ersten Sprünge mit einem P2S macht, mache ich mir selbstverständlich Sorgen um meine Gesundheit. Im Moment ist es ja &#8222;nur&#8220; PLA und PETG(HF), aber wer weiß, was ich da tatsächlich einatme. Einige raten zu diesem speziellen &#8222;Quingping Air Monitor&#8220;, weil dessen Sensorik wohl &#8222;richtigere&#8220; Werte liefert. Immerhin zeigt es, dass jene Heimplaste, welche ich zuvor als simple Luftqualitätsmesser bei Aliexpress gekauft hatte, eher ein Zufallszahlengenerator ist. Aber seht selbst&#8230;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2026/02/image.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="771" src="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2026/02/image-1024x771.png" alt="" class="wp-image-23879" srcset="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2026/02/image-1024x771.png 1024w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2026/02/image-300x226.png 300w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2026/02/image-768x578.png 768w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2026/02/image.png 1440w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p><em>Rechts der Quingping mit den korrekten Werten. Links das Ding, was keine Probleme erkennen will, obwohl die Luft im Raum mal dringend ausgetauscht werden müsste.</em></p>



<p>Anders als der Zufallszahlengenerator hat  Sensor selbst eine Skala für VOC, mit jener ich sehr gut leben kann. Wichtig ist mir, dass ich das mit dem Druckbetrieb abgleichen kann. Deswegen wäre eine Integration in HA eigentlich prima, um historische Werte anzuzeigen.</p>



<p>Da das Ding eine Appintegration hat, hatte ich gesponnen, da irgendwie heranzukommen. Das HA Originalplugin bietet nur eine Integration für den Air Monitor Lite (<a href="https://www.home-assistant.io/integrations/qingping/">Link</a>) . In HACS finde ich eine weitere Integration (<a href="https://github.com/mash2k3/qingping_cgs1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>) die für den CGS2 passen müsste. </p>



<p>Der von der HACS Lösung vorgeschlagene Weg schlug fehl. Der lautete, ich möge auf der Entwicklerseite (<a href="https://developer.qingping.co/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>) eine mqtt-config erstellen. Über die iot-App von Quingping bekomme ich das Gerät dann in meinen Account, von dort kann ich es mit der mqtt-config belegen. Das erstellen der Konfiguration funktioniert, allerdings kommt sie nach dem Pushen nie am Gerät an. Das geht also nicht. </p>



<p>Meine Zielvorstellung lässt sich aber dennoch umsetzen. Eben nur nicht so, wie sich der Hersteller gedacht hat (wenn überhaupt). Mit etwas Hartnäckigkeit kommt man dann doch zum Ziel:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="382" height="299" src="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2026/02/image-1.png" alt="" class="wp-image-23892" srcset="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2026/02/image-1.png 382w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2026/02/image-1-300x235.png 300w" sizes="(max-width: 382px) 100vw, 382px" /></figure>
</div>


<p>Denn etwas später komme ich dahinter, dass das Ding einen Entwicklermodus (Android) hat. Via 7x Touch auf den Gerätenamen (in &#8222;About&#8220;) kommt man da rein.</p>



<p>Man kommt via ADB dann auf das Gerät. Etwas später stelle ich die einfachste Methode fest: Das Ding hat SSH offen. via root und Kennwort &#8222;rockchip&#8220; bin ich &#8211; ohne ADB &#8211; direkt drauf.</p>



<p>Meine Firmware ist 4.5.6_0167, falls jemand diesen Weg später mal gehen will, bin ich gespannt über eine Rückmeldung mit einer höheren Firmwareversion.</p>



<p>Auf meinem HomeAssistant installiere ich in //Einstellungen/Apps zunächst Mosquitto, konfiguriere die Parameter falls erforderlich und starte das Ding.</p>



<p>Dann lege ich unter //Einstellungen/Personen den User an, den ich für die Quingping-Hütte mit mqtt verwende.</p>



<p>Für die Konfiguration benötige ich folgende Variablen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>$devicemac = MAC Adresse des Gerätes ohne Trennungen
$mqttbrokerip= IP Adresse des mqtt Brokers, bei Mosquitto auf HA IP
$username= Nutzername, den ich in HA anlege
$password= Passwort, das ich in HA vorab anlege</code></pre>



<p>Ich verbinde mich via SSH (root, rockchip) mit der Quingping-Büchse.</p>



<p>in /data/etc/setting.ini lege ich folgende Konfiguration an (Variablen ersetzen):</p>



<pre class="wp-block-code"><code>&#91;$mqttbrokerip]
save_history_interval=60
sync_history_interval=300

&#91;host]
client_id=$devicemac
host=$mqttbrokerip
password=$password
port=1883
pub_topic=Snow/up/$devicemac
sub_topic=Snow/down/$devicemac
tls=0
username=$username</code></pre>



<p>Anschließend setze ich in der configuration.yaml  erstmal die Sensoren und einen Neustarter, den ich in der configuration.yaml (später) noch triggern muss (Variablen ersetzen):</p>



<pre class="wp-block-code"><code>## QUINGPING BEGIN
mqtt:
  sensor:
    - name: "Qingping Temperature"
      state_topic: "Snow/up/$devicemac"
      value_template: "{{ value_json.sensorData&#91;0].temperature.value }}"
      unit_of_measurement: "°C"
      device_class: temperature

    - name: "Qingping Humidity"
      state_topic: "Snow/up/$devicemac"
      value_template: "{{ value_json.sensorData&#91;0].humidity.value }}"
      unit_of_measurement: "%"
      device_class: humidity

    - name: "Qingping CO2"
      state_topic: "Snow/up/$devicemac"
      value_template: "{{ value_json.sensorData&#91;0].co2.value }}"
      unit_of_measurement: "ppm"
      device_class: carbon_dioxide

    - name: "Qingping PM2.5"
      state_topic: "Snow/up/$devicemac"
      value_template: "{{ value_json.sensorData&#91;0].pm25.value }}"
      unit_of_measurement: "µg/m³"
      device_class: pm25

    - name: "Qingping PM10"
      state_topic: "Snow/up/$devicemac"
      value_template: "{{ value_json.sensorData&#91;0].pm10.value }}"
      unit_of_measurement: "µg/m³"
      device_class: pm10

    - name: "Qingping TVOC Index"
      state_topic: "Snow/up/$devicemac"
      value_template: "{{ value_json.sensorData&#91;0].tvoc_index.value }}"
      unit_of_measurement: "index"
      icon: mdi:air-filter

    - name: "Qingping Noise"
      state_topic: "Snow/up/$devicemac"
      value_template: "{{ value_json.sensorData&#91;0].noise.value }}"
      unit_of_measurement: "dB"
      icon: mdi:volume-high

    - name: "Qingping Battery"
      state_topic: "Snow/up/$devicemac"
      value_template: "{{ value_json.sensorData&#91;0].battery.value }}"
      unit_of_measurement: "%"
      device_class: battery
## QUINGPING END
## QUINGPING NEUSTART Wenn das Quingping Dingen neu startet, soll es sich wieder melden
shell_command:
  activate_qingping: &gt;
    mosquitto_pub -h $mqttbrokerip -u $username -P '$password'
    -t 'Snow/down/$devicemac' 
    -m '{"type":"12","up_itvl":"60","duration":"86400"}'
##QUINGPING NEUSTART ENDE</code></pre>



<p>Die automations.yaml wird durch die GUI &#8222;gepflegt&#8220;.  Hier das YAML was ihr in eine neue Autmation einfügen könnt:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>alias: Qingping Keep Alive
description: Sendet alle 15 Minuten Aktivierungsnachricht an Qingping
triggers:
  - minutes: /15
    trigger: time_pattern
conditions: &#91;]
actions:
  - data: {}
    action: shell_command.activate_qingping
mode: single</code></pre>



<p>Damit sollte das Ding spätestens nach 15 Minuten neu an HA senden. Wenn Du den mqtt-kram debuggen willst, kannst Du das auf der Konsole vom HA machen mit:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>mosquitto_pub -h $mqttbrokerip -u $username -P '$password' \
  -t 'Snow/down/AABBCCDDEEFF' \
  -m '{"type":"12","up_itvl":"60","duration":"86400"}'

  
mosquitto_sub -h $mqttbrokerip -u $username -P '$password' -v -t 'Snow/up/AABBCCDDEEFF'</code></pre>



<p>Außerdem kannst Du in Mosquitto schauen, ob er sich dort meldet. <br></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfahrungen auf einer Reise von Redmond nach London</title>
		<link>https://www.johnlose.de/2026/01/erfahrungen-auf-einer-reise-von-redmond-nach-london/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[John Lose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2026 01:09:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[migration]]></category>
		<category><![CDATA[NVIDIA]]></category>
		<category><![CDATA[proprietär]]></category>
		<category><![CDATA[switch]]></category>
		<category><![CDATA[ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[wechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.johnlose.de/?p=23806</guid>

					<description><![CDATA[Ich hatte vor, Windows im Dezember 2025 zu verlassen, um nach Linux zu migrieren. Das ist mir aus einigen Gründen noch nicht zu 100% gelungen, ich bin aber sehr weit. Hürden waren unter anderem proprietäre Software, NVidia, mein Fotografie-Hobby und familiäres. Immerhin, an einigen Punkten bin ich weiter, als ich es jemals für möglich gehalten...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p id="erfahrungen-auf-einer-reise-von-redmond-nach-london">Ich hatte vor, Windows im Dezember 2025 zu verlassen, um nach Linux zu migrieren. Das ist mir aus einigen Gründen noch nicht zu 100% gelungen, ich bin aber sehr weit. Hürden waren unter anderem proprietäre Software, NVidia, mein Fotografie-Hobby und familiäres. Immerhin, an einigen Punkten bin ich weiter, als ich es jemals für möglich gehalten habe. Besonders mein kleines ThinkPad will mir gefallen. Anbei meine Erlebnisse und ein Fazit, mit dem ich so nicht gerechnet habe.</p>



<span id="more-23806"></span>



<p>Dieser Text wurde noch nicht korrekturgelesen</p>



<p>Dieser Text hätte eigentlich im Dezember erscheinen sollen. Aus &#8222;Gründen&#8220;, die Ihr später im Verlaub lesen könnt, ist das hier wesentlich später denn geplant online. Es ist auch länger, als ich denn wollte. Es gelingt mir aber nicht, ihn adäquat einzukürzen.</p>



<p class="has-text-align-center"><em>tl;dr:<s> Es ist sehr befreiend</s></em> <em>Ich komme nicht zurück</em></p>



<p><strong>Update 2026/02</strong> <em>Nach gut 2 Monaten ist Ubuntu in meinem Alltag angekommen. Nur der Rechner meines Dienstherrn wird noch in Windows betrieben, überall sonst habe ich Windows tatsächlich verbannt. Auc mein Desktoprechner mit dem Gigabyte Mainboard läuft inzwischen sehr rund. Ich habe dem BIOS die Steuerung der AIO Wakü überlassen. Zudem ist Standby auch kein Problem mehr. Mit Powertop habe ich auf dem Desktop inzwischen ähnliche Energieverbräuche erreicht, wie unter Windows, bin jedoch Meilen entfernt von meinem ThinkPad. H<em>ätte Lenovo ein Pendant zum Z2 Mini G1a mit Ryzen AI MAX+ Pro, würde ich wohl zuschlagen. Auch, weil Wayland mit NVidia immer noch extrem unbefriedigend ist. Die RTX4080 ist wohl das letzte Überbleibsel, deren Kauf ich tatsächlich bereue. </em>Einzig Star Citizen nötigt mich ab und an nach Windows. Zu Adobe habe ich bislang keinen Ersatz. Das kleine ThinkPad Notebook ist inzwischen von der Windows-Partition befreit und läuft absolut tadellos.</em></p>



<p><strong>Update 2026/01</strong> <em>Es sind jetzt mehrere Wochen vergangen, in jenen ich nur noch aus vier Gründen äußerst wiederwillig Microsoft Windows gestartet habe: 1. Patchtuesday, 2. Lightroom, 3. Star Citizen, 4. WiFi Explorer. Die Energiekonfiguration auf dem problematischen Gigabyte Board habe ich mit Powertop und Bios-Korrekturen so weit, dass das System ähnliche Werte erziehlt. wie unter Microsoft Windows. Softmaker Office ist in der Lage, fürchterliche DATEV Office-Vorlagen zu bearbeiten und stört sich auch nicht an Makros. Beide Systeme &#8211; ThinkPad und Desktop Computer laufen inzwischen perfekt auf Ubuntu 24.04 LTS .</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="warum">Warum dieses Vorhaben?</h3>



<p>Ich habe hier eingehend leider nur eine recht verschwurbelte Erklärung, um meinen Blog weiterhin auf allen Teilen des Planeten im DNS auflösbar zu halten. Zum einen gibt es schon längere Zeit Umstände, welche meinen persönlichen Wunsch nach Frieden, Freiheit, Demokratie, Antifaschismus und Individualismus enorm stören. Diese nötigen mich dazu, mich wenigstens hinsichtlich der Hoheit über meine persönlichen Daten von diversen Tech-Anbietern zu lösen. Das wird mir sicher nicht zu 100 % gelingen. Aber ich versuche zu wechseln, wo es nur geht. </p>



<p>Dazu kommt gleich ein weiterer Grund, der den Wechsel erleichtert. Hier kann ich &#8211; anders als im vorhergehenden Absatz &#8211; explizit einen Anbieter erwähnen. Microsoft will seine Kunden offenbar mit Nachdruck loswerden. </p>



<p>Anders kann ich mir das Verhalten dieses Konzerns gar nicht mehr erklären. Deren eklatante Übergriffigkeit sowie das permanente Bewerben und Aktivieren von ungewollten &#8222;Neuerungen&#8220; wirkt zunehmend so penetrant, dass es nicht mehr zu ertragen ist. Nach jedem &#8222;Funktionsupdate&#8220; kommt die Hölle der ständig wiederkehrenden Neukonfiguration, um wenigstens noch einen Hauch von &#8222;Datenschutz&#8220; zu haben. Einstellungen, die man zuvor gesetzt hat, werden trotz Gruppenrichtlinien auf links gedreht. </p>



<p>Folgende Fiktion ist bei Windows im übertragenen Sinne Realität: Sie legen sich schlafen, währenddessen räumt jemand Ihre Wohnung um. Dabei kann es vorkommen, dass der Fußboden tapeziert und die Decke gefliest wird&#8230;</p>



<p>Das zieht sich durch alle Programme von Microsoft und fordert wesentlich mehr Aufmerksamkeit, als sich das Hirn durch TikTok frittieren zu lassen. Ich meine, was haben die in Redmond denn erwartet? </p>



<p>Dazu kommt dieser absolut unnötige, penetrante AI-Blödsinn, der sich ungefragt in wirklich alle Programme und Tools aus Redmond einnistet. Das inkludiert das gesamte Desktop-Betriebssystem. Die Entscheider aus Redmond bewerben dies mit einem &#8222;argentic OS&#8220; (<a href="https://www.theverge.com/news/821948/microsoft-windows-11-ai-agents-taskbar-integration" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>).  Hierzu hat sich in den (a)sozialen Medien ein neues Wort entwickelt: <em>#Microslop</em> (<a href="https://www.youtube.com/results?search_query=microslop" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>). Ich warte eigentlich nur noch darauf, dass diese ganze KI-Blase &#8211; endlich &#8211; platzt (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=dH_UvWmvny0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>). Vielleicht sind wir ja dann endlich wieder in der Lage, Speicher (in egal welcher Form) zu adäquaten Preisen zu kaufen. Jensen Huang kriegt von mir für &#8217;ne Grafikkarte auf gar keinen Fall mehr Geld.</p>



<p><em>Anmerkung zur Transparenz: Ich habe wunderschöne Zeiten mit Microsoft gehabt. Als ehemaliger MVP habe ich Freundschaften geschlossen, die mich zum Teil noch heute begleiten, habe Menschen kennengelernt, die ich enorm schätze und deren Produkte angepriesen und unterstützt, und ich bin auf Einladung von Microsoft nach Seattle zum MVP Summit geflogen, Microsoft hat alle Kosten getragen. </em></p>



<p>Das ist aber auch nicht mehr das Microsoft, was ich mal kannte. Ich glaube nicht, dass man den Kunden mit aller Gewalt dazu zwingen kann, seine Produkte zu lieben, das funktioniert so nicht (<a href="https://techcrunch.com/2026/01/05/microsofts-nadella-wants-us-to-stop-thinking-of-ai-as-slop/">Link</a>).  Ganz ehrlich, wir haben uns in unterschiedliche Richtungen entwickelt. Diese Beziehung ist ungesund. Für mich.</p>



<p>Mir ist auch sehr wohl klar, dass die Gruppe von Menschen, welche so empfinden wie ich, im Bundesdurchschnitt recht klein ist. Vielleicht aber hilft es auch, aus vielen kleinen Feuern ein großes zu machen. Es würde mich glücklich stimmen, wenn auch Behörden ähnlich entscheiden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie">Was ist bislang geschehen?</h3>



<p>Bereits vollständig durch ist die private Cloud. Meine &#8222;Wiener&#8220; (Proxmox) sind hierbei schon die letzten Jahre über eine sehr große Unterstützung, mich von proprietären Dingen zu lösen. Viele meiner genutzten Dienste sind deshalb schon seit Jahren quelloffen.</p>



<p>Dazu kommt eine Community rund um Proxmox, welche quasi für alles einen Einzeiler hat (<a href="https://community-scripts.github.io/ProxmoxVE/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>). Damit sollte es auch dem absoluten Dilettanten gelingen, Clouddienste &#8211; mit technischem Halbwissen wenigstens halbwegs sicher &#8211; selbst zu hosten. </p>



<p>In meiner Umgebung hat der hierzu ehemals genutzte, inzwischen berühmte, stromsparende Futro (<a href="https://www.johnlose.de/2022/12/flucht-von-raspberry-zu-proxmox-ve-auf-einem-futro-s740/">Link</a>) inzwischen Dell Wyse oder ThinkStations Platz gemacht. Und mein geliebtes TrueNAS Scale ist eine weitere Stütze (<a href="https://www.johnlose.de/2021/01/truenas-freenas-und-meine-ersten-schritte-mit-freebsd/">Link</a>).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="meine-personal-computer">Meine Computer</h3>



<p>waren das Projekt für Dezember 25. Die hierfür ursprünglich eingeplanten 14 Tage wurden aus familiären Gründen leider auf gerade mal 5 Tage eingekürzt. Eigentlich wollte ich mir hierfür wesentlich mehr Zeit nehmen.</p>



<p>Denn auf Anwenderebene ist eine Migration eine ganz andere, von mir weit unterschätzte Nummer. So schwer kann das doch nicht sein? Auf Social Media wird man derzeit ja quasi erschlagen mit Beiträgen über &#8222;ich habe Windows verlassen&#8220; oder &#8222;Diese Distro ist die Beginnerfreundlichste&#8220; oder &#8222;Gaming on Linux is way better than on Windows&#8220;.</p>



<p>Im erweiterten, sehr allgemeinen Fokus hängt das meist auch zusammen mit persönlichen Vorlieben der Anwender. Man muss schon sehr aufgeschlossen sein, sich anderen Dingen zuzuwenden, um aus der gewohnten Komfortzone auszubrechen. </p>



<p>Die Frage ist dann auch, kann man so ein Gerät mit Linux bei Anwendern &#8222;supporten&#8220;, die technischen Dingen gegenüber weniger aufgeschlossen sind? Das übersetze ich mal liebevoll in: Kann ich so ein Ding auch bei meinen Eltern auf den Schreibtisch stellen?</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="einschub-generelle-erfahrungen-mit-den-neuen-betriebssystemen">Erste Erfahrungen mit den neuen Betriebssystemen</h3>



<p>Ich habe erst einmal geschaut, ob es denn überhaupt funktionieren kann und mich dabei wie üblich virtueller Maschinen bedient. Festgestellt habe ich dabei &#8211; und das will eine Geschmackssache sein &#8211; dem GNOME Desktop (<a href="https://www.gnome.org/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>) bin ich am nächsten. KDE (<a href="https://kde.org/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>) ist mal gar nix für mich. </p>



<p>Für dieses GNOME-Ding gibt es dann unterschiedliche Betriebssystem-Unterbauten. Begonnen hatte ich mit <strong>Fedora</strong>. In der Praxis habe ich jedoch recht schnell festgestellt, dass ich damit hinsichtlich &#8222;Freeworld&#8220; mit proprietären Dingen (z.B. Codecs) recht viel nacharbeiten muss, um wieder an meine gewohnten Arbeitsabläufe zu kommen. Das hat so erstmal nicht mit uns funktioniert.</p>



<p>Der nächste Versuch mit <strong>Ubuntu</strong> kam meinen gewohnten Abläufen dann doch schon näher. Dennoch setze ich weiterhin auf die m.E. etwas offenere Debian-Paketverwaltung. Canonicals &#8222;Snap&#8220; liegt bei mir fast brach. Etwas häufiger nutze ich Flatpak und sehr selten wiederum AppImages, deren Pakete gleich alle Bibliotheken mitbringen. </p>



<p>So wird die Softwarepaketverwaltung &#8211; zugegeben &#8211; etwas unübersichtlich für mich. Je nachdem, wen ich zu diesem Thema dann frage, will mir der eine die Vorzüge gegenüber den anderen, nicht preferierten Paketverwaltungen erklären &#8211; schließt dabei alle anderen Instrumentarien recht häufig konsequent aus und verliert sich dabei in Grundsatzdebatten.</p>



<p>Mir würde da ein &#8222;ich habe damit positivere Erfahrungen gemacht als damit&#8220; eher genügen oder wenn man Merkmale herausarbeitet, Elemente wie Sicherheit oder eben die daraus resultierenden Einschränkungen durch eine Sandbox. </p>



<p>Leider arten solche Debatten zunehmend in Glaubenskriege aus. Das gefällt mir nicht und ist auch  nicht hilfreich. Besonders für jemanden, der in dieser Materie neu ist, wirkt so eine Diskussionsnatur eher abschreckend.</p>



<p>Im Moment überfordert mich die Vielfalt der Paketverwaltungen also ein wenig und nimmt mir auch die Übersicht. Aber: Unter Windows war das ja auch nicht anders. Microsoft Update, WinGet, nativ installiert, integrierte Updates &#8211; das war ebenfalls Chrüsimüsi.</p>



<p>Naja, immerhin, ich habe nach ein wenig &#8222;Testen&#8220; einen Fahrplan. Es wird also Zeit, mich darum zu kümmern, die Hardware nativ mit einem neuen Betriebssystem zu versorgen. Der Ubuntu Installer selbst ist recht simpel zu bedienen. Aber!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grundinstallation</h3>



<p>Im aktuellen Ubuntu 24.04 gibt es direkt mal ein paar Fallstricke während der Installation, von denen ich wenigstens einen mal erwähnen will: Möchte man ein Dualboot-System verwenden, ist dies augenscheinlich erstmal nicht kompatibel mit einer Verschlüsselung. Man muss erst das Löschen der gesamten Festplatte auswählen, um in die erweiterten Optionen für die Festplattenverschlüsselung klicken zu können. Danach muss man wieder einen Schritt zurückspringen. Dann erst ist die Nutzung einer Verschlüsselung auch auf der Partition möglich. Von so einer Vorgehensweise würden viele eher zurückschrecken und deswegen gar nicht erst verschlüsseln. Ein No-Go.</p>



<p>Hinterher bin ich mit LUKS &#8211; anders als in Windows mit Bitlocker &#8211; eben nicht mehr in der Lage, die Betriebssystem-Partition zu verschlüsseln. Der Grund für dieses komplizierte Vorgehen ist mir nicht ganz geläufig.</p>



<p>Es gab übrigens auch noch andere Fallstricke in anderen Betriebssystemen. In Fedora z. B. konnte ich den Standort für die Zeitzone nur durch Klicken auf der Karte festlegen, der Installer hing, sobald ich die Ortssuche verwendete.</p>



<p>Das sind alles Dinge, die bei Microsoft so absolut nicht passieren und einen Newbie erstmal vor scheinbar unlösbare Aufgaben stellen. Das hat schon ein wenig Zeit gekostet. Was für einen alten Hasen überhaupt kein Problem ist, mit Schulterzucken und &#8222;ach ja, sowas muss man halt wissen&#8220; wird, wird den Dilettanten möglicherweise zum Projektabbruch nötigen, will ich anmerken. Dabei wäre es ein Einfaches, diese unnötigen Bugs oder UI-Designs abzustellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="dreizehn">Dreizehn (ThinkPad X1 Carbon Gen 13)</h3>



<p>Beginnen will ich mit meinem Notebook. Das von mir über die Maßen geliebte ThinkPad ist der neueste und einfachste Kandidat. Hätte ich zuerst bei Lenovo (<a href="https://github.com/lenovo/lenovo-wwan-unlock" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>) nachgeschlagen, wären die allgemein guten Erfahrungen mit ThinkPads auch meine.</p>



<p>Aber, es ist so wie immer bei mir, Anleitungen werden erstmal ignoriert. Selbst die guten.</p>



<p>Stattdessen frage ich aus lauter Faulheit bei der KI nach, warum denn mein 5G-Modem nicht tut. Heraus kommt ein Quelltextdialog, der sich gewaschen hat: Ich lerne, dass ein US-Embargo hinter der nervigen Erfordernis steckt, dieses Modem &#8222;ortsabhängig&#8220; freizuschalten. </p>



<p>Das wäre so schlimm jetzt auch wieder nicht, denn die &#8222;freie Welt&#8220; werde ich so schnell und oft &#8211; wie früher einmal &#8211; nicht mehr besuchen. Allerdings fange ich mir mit der Unterhaltung mit Gemini eine veritable Insomnie ein: Zum einen lässt der von der KI generierte Entsperr-Systemdienst mein Notebook per se nicht mehr schlafen, zum anderen gibt&#8217;s bei Lenovo selbst eine bestens dokumentierte Schlaftablette (<a href="https://github.com/lenovo/lenovo-wwan-unlock/tree/main/suspend-fix)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>), um den PCI-Bus vor dem Wake-Event des Modems zu schützen. </p>



<p>Ich habe gut 24 Stunden verbraucht, um hinter diesen selbst verzapften Blödsinn zu steigen. Der Hersteller selbst kann für meine Unfähigkeit für RTFM absolut nichts. Schuld an diesem Debakel bin ich selbst. Immerhin hatte ich mich vor Kauf von Dreizehn bei Canonical informiert, ob ich denn könnte, sofern ich denn wollte (<a href="https://ubuntu.com/certified/202411-36001">Link</a>). Und ja, ich kann. Allerdings: Sofern ich denn den OEM-Kernel nutze. Das befreit das Notebook allerdings von den Ubuntu Pro &#8222;Livepatch&#8220; Features. </p>



<p>Das ist aber auch nicht weiter schlimm. Ich kenne das mit diesen Neustarts beim Patchday ja schon von Windows. Dafür geht wirklich alles. Jedes einzelne Bauteil meines Notebooks funktioniert perfekt unter Ubuntu. Die Keyboardbeleuchtung, das Modem, die Displaykonfiguration, die Netzwerkkarten, einfach alles. Und sehr gut. </p>



<p>Dreizehn ist auch deshalb &#8211; nach der Migration &#8211; wieder mein allerliebstes Arbeitstier. Hätte ich nur dieses eine Notebook, würde ich jedem zustimmen, der sagt, Linux sei supereinfach und besser als jedes andere OS. Die Geschichte mit Dreizehn ist übrigens schon vorbei. Das Ding läuft.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="viking">Viking (Gigabyte Aorus Elite AX Z790) </h3>



<p>Mein Desktop PC (<a href="https://www.johnlose.de/2023/04/mein-bauvorschlag-fuer-einen-gamingpc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>) ist da schon ein ganz anderes Kaliber. Eingebaut in ein Fractal North befinden sich in dem wunderschönen Gehäuse diverse Komponenten mit ihren ganz besonderen Eigenheiten. Grundlegend will zunächst &#8222;einiges&#8220; laufen. Überrascht bin ich anfangs, wie gut die proprietären GeForce-Treiber inzwischen sind. Mit denen geht eben doch nicht alles. Das stelle ich erst später fest.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="einschub-wayland-und-nvidia">Einschub: Wayland und Nvidia</h3>



<p>Ein Beispiel: Besonders RDM und Thincast (Xwayland) sind hierfür anfällig &#8211; bedingt durch natives Wayland in Verbindung mit den NVIDIA-Treibern. Ich muss also zurück nach X11, um den Computer mit RDM stabil nutzen zu können, eine enorme Einschränkung, die ich mit Dreizehn so nicht habe. In Wayland habe ich auf der Hütte in Remotesitzungen ein extrem merkwürdiges Verhalten bei Texteingaben, sodass ich genötigt bin, auf dem Ding wieder X11 zu verwenden oder eben die &#8222;Nouveau&#8220; offenen Treiber für Nvidia. Dazu kommt dann auch entweder meine Unfähigkeit oder eine tatsächliche Einschränkung durch den Treiber, LLMs lokal mit der RTX zu nutzen. Ganz ehrlich: Zukünftig würde ich wegen dieses Chrüsimüsis alleine schon auf ein AMD-Derivat zurückgreifen wollen, mir gefällt das so absolut nicht, was NVIDIA da mit ihren proprietären Treibern macht.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="gigabyte-und-linux">Gigabyte und Linux</h3>



<p>Eher schlecht läuft es auch mit der Dokumentation des BIOS von Gigabyte. Statt eines Standby gab es den erwähnten Crash (<a href="https://www.johnlose.de/2026/01/kurznotiz-linux-ubuntu-fedora-bugfix-standby-crash-auf-gigabyte-intel-z690-z790-aorus-elite-ax/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>). Die KI hat auch in diesem Fall eher gewaltig Zeit gekostet, als dass sie genützt hat. Und auch beim Wake komme ich derweil nicht umhin, USB vom Stromsparen zu befreien. Das macht so gerade keinen großartigen Spaß. Mein Monitor wird samt Schreibtisch wohl zukünftig über den Home Assistant in den Schlaf gebracht und auch geweckt werden müssen. Und trotzdem ist bei jedem 5. Mal trotzdem noch der USB-Downstream gecrasht.</p>



<p>Hinzu kommt, dass dieses Ding einen &#8222;IT8689/8797&#8220; eingebaut hat. Darüber laufen so unterschiedliche Dinge, wie Lüfterkurven oder anderes, schräges Zeug. Der bei fast allen anderen verbaute und in jedem Kernel enthaltene IT87  ist hier abwesend. Bei Frank Crawfor gibt es zwar zu handgeklöppelte Treiber für das Gigabyte Derivat (<a href="https://github.com/frankcrawford">Link</a>), dennoch habe ich damit meine Lüfterkurven auch nicht gesehen. Recht unangenehm wird&#8217;s, wenn man das dann für Secureboot auch noch signieren will&#8230;</p>



<p>Mit Powertop komme ich mit dem Board selbst auch sonst nicht zum Stromsparen (gewünschte C-States), im Gegenteil eher zu ganz wilden Ergebnissen. Umweltschonend und schön ist das alles so nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="suche-nach-alternativer-hardware-bislang-erfolglos">Suche nach alternativer Hardware, bislang erfolglos</h3>



<p>Immerhin, ansonsten läuft bei der Benutzung der Rest recht klaglos, sodass ich im Moment plane, einen Teil der Hardware in der Hütte zu wechseln. Nur so genau, was und wie ich wechseln werde, weiß ich noch nicht. Es ist für mich extrem schwer, ein &#8222;funktioniert garantiert&#8220; zu finden. Also eine Board-/Grafikkartenkombo, die effizient, sicher und stabil laufen wird. Linuxhardware.org ist im Moment mehrfach nicht erreichbar und auch so eigentlich keine Hilfe, &#8222;laufen&#8220; heißt allgemein ja auch nicht unbedingt, was bei mir &#8222;laufen&#8220; bedeutet. </p>



<p>Mein aktuelles Board soll ja auch gar kein Problem sein (von wegen). Wenigstens habe ich damals schon auf DDR5 gesetzt. Hauptspeicher neu anzuschaffen wäre bei den aktuellen Mondpreisen sowieso absolut bescheuert. Also erstmal nur ein Board, eine CPU, eine Grafikkarte und leider auch ein Gehäuse &#8211; ja, dann doch eigentlich einmal fast alles mit scharf. Im Fractal North würde eine oben montierte AIO mit moderneren Boards kollidieren &#8211; die XL-Variante muss also her. Ein Taichi soll ich nehmen, sagt fast jeder, daneben stehen wohl noch ein MSI MAG und ein Asus Creator Derivat zur Verfügung. Also Leute. Ich weiß im Moment nicht wirklich, was sicher funktioniert &#8211; bin ratlos und schiebe den Neukauf nach hinten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fingerprintsensoren</h3>



<p>Laufen auf dem Thinkpad. Einfach so. Keine Einwände. Auf meinem Desktop ist keiner meiner Windows-Hello Anmeldeoptionen unter Linux nutzbar. Es gibt eine lange Liste von fprintd kompatiblen Sensoren, die sind aber allesamt nicht mehr käuflich zu erwerben. Die preiswertenAmazon-Dinger oder Kensington Verimark wollen nicht. Ding ist auch, fprintd kann &#8211; anders als unter MacOS &#8211; nicht den Schlüsselbund entsperren. Das ist dann, sofern man Onlineaccounts verwendet, welche sofort benutzt werden sollen (z.B. Nextcloud, DAV- oder Mailkonten), echt suboptimal. Sofern dann Dienste davon abhängen, können diese auch direkt nach dem Login crashen. Mir ist unwohl dabei, den Schlüsselbund vom Kennwort zu befreien, auch bei vollverschlüsselter Platte. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit-zur-hardware-vorab">Zwischenfazit zur Hardware</h3>



<p>Es sind also &#8211; bedingt durch die Hardware &#8211; erstmal komplett unterschiedliche Erfahrungen. Ich kann deshalb auch sehr gut nachvollziehen, dass sich manche nach dem Wechsel zu einem Linux-Derivat wegen der Hardware absolut nicht wohlfühlen. Mit Verlaub, das ist erlaubt und auch verständlich. Wir sind Anwender. Wir wollen das anwenden, nicht bauen. </p>



<p>Stabilität ist für mich enorm wichtig. Und wenn ich der Hütte nicht vertrauen kann, habe ich ein Problem. Dabei muss das noch nicht mal die Schuld des Betriebssystemderivats sein. </p>



<p>Gerade bei meinem Gigabyte-Mainboard lese ich so viel über kaputtes BIOS (besonders hinsichtlich S0iX), dass es eigentlich schon ein Wunder ist, dass das unter Windows so gut lief. Windows ignoriert offenbar auch alles, was das BIOS meldet, vernehme ich als Entschuldigung hierzu.</p>



<p>Würde ich ausschließlich die Erfahrung mit meinem Desktop-PC gemacht haben, hätte ich den Umzug irgendwann abgebrochen. Heute weiß ich, dass u.a. proprietäre NVIDIA-Treiber meiner RTX in Kombination mit Wayland eine Ursache sind, das BIOS von meinem Mainboard eine andere für meine sehr negativen Erfahrungen. </p>



<p>Bei meinem ThinkPad hingegen stimmt die Angabe vieler, wie cool und einfach Linux ist. Das Ding läuft supersolide. Wäre dieses Subnotebook mein einziger PC, würde ich exakt das rezitieren, was ich in Social Media überall lese, sehe und höre: Linux ist supereinfach. </p>



<p>Aber die Realität ist &#8211; wie eigentlich fast überall &#8211; eine komplett andere. Ergalso: Es sind nicht einheitlich vergleichbare gute oder schlechte Erfahrungen, die jeder oder eben ich so vorausahnen kann. Dem Leser kann ich nur raten, es selbst auszuprobieren, um hinterher schlauer zu sein. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="neue-software">Neue Software</h3>



<p>Es gilt, sich an neue Software zu gewöhnen. Das, was bei Microsoft so &#8222;Standard&#8220; ist, gibt&#8217;s auf Linux meistens nicht. Microsoft Office zum Beispiel. OK, als PWA mit Microsoft 365 vielleicht. Aber die wollen mich ja auch nicht mehr. </p>



<p>Es ist schon eine wahre Konfigurationsarie erster Güteklasse, in deren On-Premise-Dingens nur diesen Copiloten mundtot zu machen. Dann dieses Mailprogramm. Wenn man das dann auch nicht auf links dreht, will das alte Outlook mich permanent zum neuen Outlook nötigen, welches die komplette Kommunikation über Microsoft-Server leitet&#8230; Also echt, Leute, wirklich, die Flucht nach vorne ist hier eigentlich schon &#8222;alternativlos&#8220;, will ich meinen und meine Hände dazu gleich zu einer Raute formen&#8230; </p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">E-Mail, Kalender, Kontakte (10/10)</h3>



<p>Extrem glücklich bin ich mit der PIM &#8222;Evolution&#8220; (<a href="https://gitlab.gnome.org/GNOME/evolution/-/wikis/home" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>), das Ding kann gleich alles und integriert sich prima in GNOME. Ich habe gar keine Probleme, das Ding so zu betreiben, wie ich mir das vorstelle. Meine Maildatenbank ist riesig, und trotzdem startet das Ding sehr flott. Ich gehöre zu denjenigen, die alles aufbewahren. Deswegen ist ein guter Suchindex ebenfalls wichtig. Die Einrichtung ist ein Traum, die Online-Konten in Ubuntu werden mitgenutzt. Sogar Aufgaben und Kalender von Google integrieren sich (noch &#8211; da will ich ja auch weg) prima. Dazu kommt eine sehr praktische Schlüsselverwaltung für S/MIME. In manchen Punkten muss ich etwas umkonfigurieren, aber das ist bei eigentlich fast allen Clients auf allen Betriebssystemen der Fall. Wir zwei kommen echt prima klar, Evolution und ich. Der auf Linux nicht verfügbare emClient wird gerade überhaupt nicht vermisst.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="office-">Office (9/10)</h3>



<p>Mit den vielfältigen Office-Lösungen bin ich inzwischen durch. Die üblichen Verdächtigen haben bei mir leider nicht funktioniert, OnlyOffice habe ich aufgrund dessen Herkunft ausgeschlossen.</p>



<p>Collabora und Libre kommen &#8222;besser&#8220; mit den Dokumenten aus der freien Welt klar, wenn ich das proprietäre Schriftenpaket von Microsoft nachlade, obwohl mir das ein Dorn im Auge ist. Natürlich sind die Typen Tahoma und Arial da auch nicht drin. Beide erwähnten Office-Anbieter oder mein Ubuntu haben Ersatz im Angebot, welcher das Layout nicht zerreißen soll, es aber dennoch tut. </p>



<p>Einige Dokumente, welche ich zwar verwenden muss, auf deren Format ich jedoch keinen Einfluss habe, streiken völlig. Eines der Dokumente (Quelle DATEV) ist sogar noch mit Makros versehen &#8211; ja, diese Dinger gibt es tatsächlich noch. In purer Verzweiflung nutze ich anfangs Edge mit Microsoft 365, bin aber alles andere als begeistert.</p>



<p>Die Verzweiflung ist derweil soweit fortgeschritten, dass ich dem Rat,  &#8222;Softmaker Office&#8220; mal zu testen, tatsächlich entspreche. Die Variante ist closed source und hat seinen Ursprung in Nürnberg. Und tatsächlich, mit tatsächlich allen &#8222;Problembären&#8220;, die mir zuvor regelmäßig um die Ohren geflogen sind, kommt das Office-Paket klar. Makros in dem Datev-Dokument funktionieren zwar nicht, dafür aber alle Berechnungen und ich kann so durchgehend arbeiten.</p>



<p>Softmaker ist weniger altbacken als LibreOffice, wünscht aber für seine Suite einen Obolus, den ich gerne zahle. Die Lizenz ist auf 5 Computern nutzbar (Ich habe ja nur zwei). </p>



<p>In sofern ist der anfangs problematische, sperrige Sachstand ausgetrieben und Produktivität ist wieder eingekehrt. Ich komme mit Softmaker Office tatsächlich ganz gut klar. </p>



<p>Joplin mag in Ansätzen eine Alternative zu OneNote sein, ist sie aber nicht, sofern man gewohnt ist, auf mobilen Geräten den Stift zu nutzen. Da ich aber kein Stiftgerät mehr besitze, ist dies nicht weiter schlimm, Markup ist auch eher so mein Ding. Ein Joplin-Server unterstützt mich dabei, meine Dokumente nicht in der Cloud hosten zu müssen. Alternativ könnte ich auch Nextcloud einsetzen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Publishing / Veröffentlichen / Klartext (6/10) </h3>



<p>Wenn etwas gradgenau reproduziert sein soll, muss, tut Inkscape sehr gut, wenn man Schriften beim Öffnen des Quelldokuments in Kurven migriert. Das musste ich auch erstmal lernen, als ich den Abfallkalender der GSAK für unser Haus anpassen wollte. iA Writer lässt sich in meinem Szenario problemlos durch Marktext ersetzen, ich schreibe hiermit auch gerade diesen Text. Es fehlt ein bisschen die &#8222;Du hast schon wieder zu viele Füllwörter benutzt&#8220;-Funktion, aber das geht in Ordnung. Dafür ist Marktext (als Electron) trotzdem recht schlank. Notepad++ hatte ich versucht, durch notepadqq zu ersetzen. Der legt sich aber auf meiner Hütte gerne auf die Nase, wenn ein anderer Prozess auf einer Datei liegt, anstatt eine hilfreiche Fehlermeldung auszuwerfen. Im Moment nutze ich &#8222;Kate&#8220;, bin aber noch nicht zu 100 % überzeugt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="internet-">Internet (8/10)</h3>



<p>PWAs laufen wie eh und je, allerdings unter Chrome. Mit anderen Brausen muss ich mir das noch anschauen, der Exitus aus Google steht ja demnächst noch an. Meine Standardbrause ist auch (noch) Chrome. Sie kann nativ oder als SNAP installiert werden. Je nachdem wie ich das Ding nutzen möchte (z. B. mit Bitwarden und Fingerprintsensor), muss man sich überlegen, welche Variante man wählt. Das trifft übrigens auch auf Bitwarden zu. In fast allen Varianten ist die App allerdings noch mit den Buttons auf der linken Seite. Furchtbar! Das trifft meinen inneren Monk quasi mitten ins Geläut. Firefox ist derweil so dermaßen bulky und träge, dass es mich penetrant stört, quasi nicht einsetzbar ist. Vivaldi muss ich mir noch genauer ansehen. Ich weiß noch nicht so genau, wohin mich der Weg noch so führt. Thunderbird hingegen haben die bei Mozilla schon ganz gut gemacht, es läuft jedoch völlig getrennt von den Onlinekonten in Gnome, das gefällt dann doch nicht so.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="remote--administration--">Netzwerk / Remote / Administration (5/10)</h3>



<p><strong>WireGuard</strong> ist in Ubuntu eingebaut. Funktioniert. Wenn die Config-Dateien eine gewisse Länge nicht überschreiten, klappt&#8217;s sofort mit dem Import. Split-Tunnel geht, alles prima. Es gibt die Möglichkeit für andere Tunnel, die habe ich bislang nicht getestet.</p>



<p><strong>WinSCP</strong> ersetze ich durch <strong>FileZilla</strong>. Die Migration des Serververzeichnisses gelingt jedoch nur in die Gegenrichtung, insofern muss ich recht viel neu anlegen. Das GUI stört mich, manch andere von Euch werden mit dem Norton Commander Like GUI besser zurechtkommen als ich. Mich nervt es. </p>



<p>Um mich herum gibt es auch Konfigurationstools für Netzwerkhardware. Die aus Würselen z. B. lassen sich aber klaglos in Wine einpacken. Inzwischen werde ich auch immer besser darin, mit Winetricks umzugehen. </p>



<p><strong>Devolutions RDM</strong> ist ja unter Windows und MacOS wenigstens träge, aber benutzbar. Unter Ubuntu will es nicht mit <strong>Wayland auf Nvidia</strong>. Mit angepassten Typen (Schriftgröße x 1,5) kann es gar nicht, SSH geht zwar, behält aber die Einstellungen nicht und Webseiten können die Zugangsdaten nicht übernehmen, neue Unterseiten können nicht eingebettet gestartet werden (Beispiel das Updatefeature von Proxmox, welches eine Webkonsole startet). </p>



<p>Es fühlt sich &#8211; mit Verlaub &#8211; extrem grausig an, ist aber alternativlos, wenn man die Fülle an Funktionen braucht. </p>



<p>Meine Aruba Instant Python Tools (<a href="https://www.johnlose.de/aruba-instant-python-tools/">Link</a>) funktionieren so wie unter Windows. Fernsupport wird da schon kritischer. <strong>AnyDesk</strong> z. B. schließt einen Fernzugriff auf sich selbst unter Wayland gleich mal aus, kann aber selbst ab Wayland auf andere zugreifen und nervt mit einem Systemdienst, den man erstmal beibringen muss, von niemanden &#8222;wanted&#8220; zu sein. Mein altes, lizenziertes <strong>TeamViewer</strong> 12 kommt unter Ubuntu 24 als Wine-Komponente und versagt die Arbeit komplett. Einzig RustDesk ist gleich mal mit allem d&#8217;accord. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wifi-----">WiFi Diagnose (2/10)</h3>



<p>Hier kommt gleich mal der Showstopper, warum ich Linux nicht konsequent im beruflichen Kontext einsetzen kann: Es gibt keine Alternative zum WiFi Explorer von Adrian Granados (<a href="https://www.intuitibits.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>). Nein, Kismet (<a href="https://www.kismetwireless.net/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>) kenne ich, das ist aber absolut keine Alternative. Das Ding muss vor allem noch üben, den WiFi 7/BE-Adapter absturzfrei überleben zu lassen, dazu auch mit allem in 6 GHz klarzukommen. Das ist so im Moment produktiv einfach nicht einsetzbar. </p>



<p>Und dann kommt gleich noch ein zweiter: Ekahau hat vorsichtshalber gleich mal gar kein Angebot zu AI Pro (<a href="https://www.ekahau.com/products/ekahau-connect/ai-pro/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>) auf Linux, während auf MacOS alles, was ich brauche, verfügbar ist. Das &#8211; mit Verlaub &#8211; ist ein veritabler Tiefschlag. Klar, von sehr &#8222;spezieller&#8220;, mich persönlich betreffender Natur. <br><br><em>Fazit in diesem Kontext: </em>Das beruflich genutzte ThinkPad, welches ich hier noch gar nicht erwähnt habe, und Dreizehn können gar nicht von ihrer Windows-Partition befreit werden. Es geht einfach nicht. Das ist extrem traurig.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fotografie-----">Fotografie (2/10)</h3>



<p>Ich bin so einer, der sich jedes Jahr zum Black Friday so einen Adobe-Fotocloud-Verlängerungs-gutschein-dingsi gekauft hat. Mit den Alternativen zu <strong>Lightroom</strong> ist es wohl so wie mit den Hausaufgaben früher. Herr Lose, haben Sie dran gedacht? Gedacht schon&#8230; </p>



<p>Und so stehe ich in der praktischen Prüfung bei der Bildentwicklung auf dem Schlauch. <strong>Darktable</strong> und <strong>Raw Therapee</strong> (sowie der <strong>ART</strong> Fork) sind nicht mal im Ansatz mit Lightroom vergleichbar, das UI ist grausig. Ich zitiere aus einem Reddit-Forum (<a href="https://www.reddit.com/r/linuxquestions/comments/1qqmowf/photo_editing/?tl=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>):</p>



<p><em>&#8222;Darktable ist ein Forschungstool für Wissenschaftler, die in der Bildverarbeitung und Farbtheorie arbeiten, das meiner Meinung nach versehentlich auf einer öffentlichen FTP-Site für ahnungslose Fotografen zurückgelassen wurde. Anders macht das keinen Sinn. Ich bin überzeugt, dass die Entwickler nicht wissen, dass wir es gefunden haben, und hier draußen versuchen, alberne Dinge zu tun, wie die Belichtung anzupassen und Schatten-Details hochzuziehen. Wenn sie es herausfinden würden, wären sie fassungslos.&#8220;</em></p>



<p>Ich finde, das trifft es ziemlich genau. Es gibt momentan lediglich einen, einzigen Lichtblick &#8211; zukünftig, denn längst noch nicht fertig &#8211; <strong>RapidRAW</strong> (<a href="https://www.getrapidraw.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>).</p>



<p>Die wesentlich schlechteren Windows-Alternativen, <strong>DxO, Luminar</strong> und <strong>Capture One </strong>sind ebenfalls und allesamt nur proprietär &#8211; also nicht unter Linux verfügbar. </p>



<p>Die von mir so sehr geliebte <strong>Serif Suite</strong> hat inzwischen jemanden gefunden, der sich darum kümmert. Allerdings wackelt es gewaltig (<a href="https://github.com/ryzendew/Linux-Affinity-Installer/blob/main/docs/INSTALLATION.md#1-appimage-recommended-for-beginners" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>). Ich hatte gehofft, die ältere V2 Suite zum Laufen zu bekommen, der Installer bewegt sich aber im Moment auf das AIO-Tool V3, mit dem ich nicht warm werde. Immerhin gibt es ein fertiges AppImage.</p>



<p>Möglicherweise kann Serif über den eigenen Schatten springen und wenigstens Photoshop einen Tritt in den Hintern verpassen. So aber wird das erstmal nix. Hinsichtlich Fotografie ist man mit Linux im Moment eher aufgeschmissen. Auch hier bin ich weiterhin auf Windows angewiesen. Da das aber ein Hobby ist, wird es wohl zukünftig wesentlich seltener passieren, dass ich meine geliebte Sony Alpha einsetzen werde. Trotz aller anderen, sehr positiven Erfahrungen, wie z. B. Immich (<a href="https://immich.app/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>) auf meinem <strong>TrueNAS</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="videoediting-">Videoediting (9/10)</h3>



<p>ist in meinen Szenarien eher keine Einschränkung. Einzig meine<strong> Insta360 Studio </strong>Software will hier nicht, das Ding ist aber auch schon unter Windows grausam.</p>



<p>Grund für mein positives Fazit ist <strong>DaVinci Resolve</strong> (<a href="https://www.blackmagicdesign.com/de/products/davinciresolve" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>). Sollte man sich die käuflich zu erwerbende Variante besorgt haben, kommt man auch mit allen erforderlichen Codecs unter Linux klar. Das ist zwar etwas teurer als <strong>FinalCut</strong>, meines Erachtens aber auch besser. </p>



<p>Zumal man Resolve an unterschiedliche GUI-Stile anpassen kann. Das Ding habe ich bereits sehr gerne unter Windows im Final Cut Stil benützt. In Resolve selbst gibt es dann wiederum auch Plugins, wie z. B. <strong>KartaVR</strong>, welche die Insta360 Kameras unterstützen. <strong>GoPro FX </strong>gibt es als Plugin weiterhin nur unter macOS und Windows. <strong>HandBrake</strong> läuft stressfrei, mit ebenfalls allen Codecs, welche auf Fedora übrigens immer manuell nachgezogen werden müssen. Deswegen ist auch die Installationsvariante wichtig. Das ist mit VLC übrigens auch so.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="audio-">Audio (9/10)</h3>



<p>Ist auf Linux teilweise sogar besser. Wenn man erst einmal eine alternative <strong>DAW</strong> gefunden hat (z. B. <strong>Bitwig</strong>), welche <strong>VST</strong> versteht, kommt man schnell dahinter, dass Linux Windows gegenüber haushoch überlegen ist.</p>



<p>Während Windows mit absoluter Ignoranz gnadenlos neu sampelt, hört sich <strong>PipeWire</strong> dagegen butterweich an. Zusammen mit den DACs in einer <strong>Focusrite</strong> (class compliant) fällt einem nach langer Nutzung von Windows erstmal gefühlt die Klappe runter. Dieses &#8222;Bit-Perfect-Audio&#8220; kriege ich mit ASIO in Windows-DAWs einfach nicht hin. Dazu kommt auch, dass sich das Signal wesentlich dynamischer anhört. Das mag jetzt erstmal subjektiv sein, aus meiner Blickrichtung aber erwähnenswert. Windows kann &#8211; in meinen Ohren &#8211; gegenüber Linux einfach mal kein Audio. Das ist wie Äpfel mit Birnen vergleichen. Und das habe ich lange Zeit auch übersehen. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass viele einen Mac einsetzen. Linux wäre hier absolut kein Rückschritt, es fehlen halt nur die bekannten DAWs. Dafür gibt es viele, sehr gute Alternativen. Daran mag auch PipeWire schuld sein. Das ist &#8211; völlig anders als erwartet &#8211; ein sehr positiver, lobenswerter, erwähnenswerter, toller Umstand, den ich sehr begrüße. Da ist wirklich alles richtig.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="online-banking--">Online Banking (3/10)</h3>



<p>Ist bei mir immer noch so eine Sache. Ich habe &#8211; auch wenn es diese gibt &#8211; unter Linux einfach nichts zu mir Passendes gefunden. Ich habe zuvor auf dem Mac <strong>MoneyMoney</strong> eingesetzt, unter Windows dann &#8211; nach einiger Zeit &#8211; einen würdigen Nachfolger mit Subsemblys Banking4 gefunden. Die gängigen Anbieter (<strong>StarMoney</strong>, <strong>WISO</strong> usw.) sind erstmal überhaupt nicht vertreten. <strong>Hibiscus</strong> hat eine sehr aktive Community, passt aber absolut nicht zu mir. <strong>Moneyplex</strong> verwaist, ist nicht mehr zu beziehen, die Community spekuliert über das Unternehmen (<a href="https://homebanking-hilfe.de/forum/topic.php?t=27430">Link</a>). </p>



<p>Fast ein Showstopper: <strong>Banking4</strong> muss ich deshalb in Wine einpacken (<a href="http://www.onlinebanking-forum.de/forum/topic.php?t=20262&amp;highlight=linux;banking4w&amp;page=34" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>). Alles andere ist nicht akzeptabel (oder wurde von mir noch nicht entdeckt). Hat man sich mal an die Menüproblematik unter Wine gewöhnt, kommt man damit über die Runden. Es ist nicht schön, aber es geht. Ich glaube, dass Subsembly das auch nativer unter Linux anbieten kann, eine Android-App haben sie ja bereits, aber möglicherweise ist die Kundenbasis dafür (noch?) zu klein. Ich würde Subsembly sofort Geld überweisen, wenn sie es denn wollten ;-)</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="gaming-">Gaming (8/10)</h3>



<p>Ist &#8211; um&#8217;s gleich mal vorweg zu sagen &#8211; für mich die Überraschung des Jahres. Und das liegt an <strong>Steam</strong>. Die haben mit <strong>Proton</strong> dafür gesorgt, dass eigentlich fast alles unter Linux gefühlt teils besser läuft als unter Windows. Dies ist nur eine subjektive Einschätzung. Wer selbst nachschlagen will, ob die selbst präferierten Titel laufen, ist z.B. bei ProtonDB (<a href="https://www.protondb.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>) gut aufgehoben. </p>



<p>Ich kann mir gut vorstellen, dass die zunehmende Anzahl von Kernel-Level AntiCheat-Tools in der Zukunft zunehmen wird. Ich selbst aber habe überhaupt keinerlei Probleme, jeden einzelnen Titel in meiner Steam-Bibliothek zu spielen, aber nicht ausschließlich. Auch Ubisoft &#8211; und GoG &#8211; Titel laufen.  Das betrifft aber erstmal nur mich. Wenn Ihr meine Aussagen auf Euch übertragen wollt, empfehle ich, in der zuvor erwähnten Datenbank nachzuschlagen.</p>



<p>Da ich aufgrund der aktuellen Marktlage hinsichtlich Speicher nicht unendlich viel Platz habe, musste ich hierfür NTFS-Volumes einbinden. Mit ein paar wenigen Tweaks (<a href="https://www.johnlose.de/2025/12/kurznotiz-steam-flatpak-unter-fedora-games-von-ntfs-partitionen-starten/">Link</a>) ist selbst das problemlos möglich. Dazu gibt es viele Hilfsangebote, wie z. B. Lutris (<a href="https://lutris.net/">Link</a>). Wermutstropfen: Einzig bei Star Citizen gibt es nicht ganz dieselben Erfahrungen. Aber auch hier gibt es eine eifrige Community, welche sich darum kümmert (<a href="https://github.com/starcitizen-lug/lug-helper" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>), das ist jedoch immer noch weit weg von gut.</p>



<p>Meine GoG und Epic Bibliothek kann ich problemlos mit dem Heroic Games Launcher (<a href="https://heroicgameslauncher.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>) nutzen. Lediglich mit Battle.net (Diablo, CoD usw.) habe ich so meine Probleme. Lutris&#8216; GUI (<a href="https://lutris.net/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>) ist extrem verwirrend. Ich komme mit dem Ding weder als Flatpak noch als native Debian Installation klar. Würde Battle.net ähnliche Anstrengungen unternehmen, wie Steam, wäre die Erfahrung unter Linux perfekt. </p>



<p>Alles in allem habe ich in 2025 mit meiner eigenen, nicht gerade kleinen Steam-Bibliothek keinerlei Probleme, unter Linux aktuelle Titel zu spielen. In hoher Auflösung, mit allen Features und beeindruckender Grafikleistung. Dass das wirklich so gut klappt, kam für mich absolut unerwartet. War aber auch nicht auf der Liste der zu erreichenden Ziele.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h3>



<p>Das ist schon vielversprechend. Stolpersteine sind bei mir aber noch so Dinge wie die Evolution von X11 nach Wayland. Das ist etwas, worüber ich aus der Perspektive eines ehemaligen Windows-Nutzers noch überhaupt keinen Überblick habe, was aber offenbar auch in der Community rege diskutiert wird.</p>



<p>Die Konsole habe ich so oft benutzt wie unter Windows auch. Das liegt mitunter auch daran, dass mein Arbeitsleben eben eher technischer Natur ist, vieles darüber eben deutlich schneller geht, als sich das mit der Maus zusammenzuklicken.</p>



<p>Absolut keine Freude bereiten will mir das Fotografie-Hobby. Das liegt nicht an Linux im Allgemeinen, sondern daran, dass der gesamte Markt komplett proprietär ist. Und das zeigt auch gleich sehr gut auf, wieso proprietäre Software an sich ein Problem ist. </p>



<p>Ich habe ja eingangs erwähnt, mit Ubuntu besser klar zukommen als mit Fedora, was ohne proprietäres Zeug daher kommt. Ich nutze heute wesentlich mehr Proprietäres, als mir bewusst war. Viele Codecs sind proprietär &#8211; ein Lizenzproblem.</p>



<p>In diesem Artikel habe ich sicher nicht alles abgedeckt. Mangels Kenntnis z.B. fehlt zum Beispiel der 3D-Druck. Ich weiß, dass das proprietäre Autodesk Fusion keine Option ist (lizenztechnisch auch katastrophal), Slicer sind aber allesamt verfügbar. Auch andere, spezialisierte Dinge kann ich &#8211; mangels Erfahrung &#8211; einfach nicht abdecken.</p>



<p>Das mit dem Onlinebanking ist für mich kein so großes Ding. Aber hier liegt der Linux-Markt eben brach. Die beiden Überraschungen hingegen waren Audio und Gaming. Zwei Dinge, die für mich besonders wichtig sind.</p>



<p>Von der Hardwareperspektive aus ist Linux &#8211; anders als Windows &#8211; tatsächlich zweigeteilt zu betrachten. Gegenüber meinem Desktoprechner, der mit vielen Komponenten einfach nicht so will, wie ich, ist ein Lenovo ThinkPad quasi so wie &#8222;Cheaten&#8220;: Aufspielen, läuft sofort (und vielleicht Handbuch zu 5G lesen).</p>



<p>So gut, wie dieses kleine Notebook unter Ubuntu 24.04 LTS läuft, lief noch nicht mal irgendeines meiner MacBooks der letzten 20 Jahre.</p>



<p>Mein Desktop-PC braucht derweil noch etwas. Er ist zwar arbeitsfähig, aber mit jeder Menge Gebastel. Und letzteres willst Du einfach nicht. Lessons learned: Zukünftig werde ich wohl wieder Richtung AMD wechseln. Denn dafür gibt es offene Treiber. Ein Projekt für die Zukunft. </p>



<p>Das sind erstmal meine Erfahrungen, die ich in diese paar Zeilen quetschen konnte. Wenn Ihr mir bei einigen, Punkten, bei denen ich Kritik geäußert habe, helfen könnt, bin ich Euch sehr dankbar. Schreibt mir einfach!</p>



<p><em>Dieser Text wurde ausdrücklich nicht von einer KI generiert. <br>Das Titelbild wurde von einer KI generiert (Gemini/Nanobanana)</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kurznotiz: Linux #Ubuntu #Fedora Bugfix Standby Crash auf #Gigabyte #intel #Z790 Aorus Elite AX</title>
		<link>https://www.johnlose.de/2026/01/kurznotiz-linux-ubuntu-fedora-bugfix-standby-crash-auf-gigabyte-intel-z690-z790-aorus-elite-ax/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[John Lose]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2026 22:22:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[AORUS]]></category>
		<category><![CDATA[BIOS]]></category>
		<category><![CDATA[crash]]></category>
		<category><![CDATA[ELITE]]></category>
		<category><![CDATA[gigabyte]]></category>
		<category><![CDATA[LINUX]]></category>
		<category><![CDATA[NVIDIA]]></category>
		<category><![CDATA[STANDBY]]></category>
		<category><![CDATA[Z690]]></category>
		<category><![CDATA[Z790]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.johnlose.de/?p=23797</guid>

					<description><![CDATA[Bei meinen Versuchen, Windows zu verlassen, hatte mich ein Gigabyte Board in den Wahnsinn getrieben. Nach dem Standby funktionierte augenscheinlich kein Wake. Das System reagierte nicht mehr. Dabei passierte viel mehr. tl;dr: Deaktiviert im BIOS einfach &#8222;IOAPIC 24-119&#8220; Meine Unvernunft dokumentiere ich mit einer Zigbee-Steckdose mit Leistungsmesser in Home Assistant. Von Standby war da nichts...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei meinen Versuchen, Windows zu verlassen, hatte mich ein Gigabyte Board in den Wahnsinn getrieben. Nach dem Standby funktionierte augenscheinlich kein Wake. Das System reagierte nicht mehr. Dabei passierte viel mehr.</p>



<span id="more-23797"></span>



<p><em>tl;dr: Deaktiviert im BIOS einfach &#8222;IOAPIC 24-119&#8220;</em></p>



<p>Meine Unvernunft dokumentiere ich mit einer Zigbee-Steckdose mit Leistungsmesser in Home Assistant. Von Standby war da nichts zu sehen, denn ein Verbrauch von exakt 150 Watt. Aufwachen war aus diesem Crash nicht mehr möglich. Die Kiste hing in einem undefinierbaren Zustand und verbraucht extrem viel Strom. <br><br>Eine Suche führte mich nach etlichen Stunden auf einen Forenpost (<a href="https://forum.manjaro.org/t/suspend-problems-with-lpss-on-alder-lake-cpu/98107" data-type="link" data-id="https://forum.manjaro.org/t/suspend-problems-with-lpss-on-alder-lake-cpu/98107" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>). Ein Feature namens &#8222;IOAPIC&#8220;, welches bei Gigabyte Mainboards im Standard aktiv ist, führt dazu, dass der Rechner nicht in den Standby geht, sondern in diesen abgestürzten Zustand. <br><br>Zuvor hatte fast jeder Foreneintrag auf ein Problem mit proprietären <strong>NVidia</strong>-Treibern geführt. Das konnte ich ausschließen, als ich die Hütte nicht mehr mit den proprietären, sondern den <strong>Noveau</strong> Treibern laufen ließ.</p>



<p>Im Bios hatte ich zuvor im Prinzip das gesamte Power Management auf links gedreht, u.A. ErP/EuP und ASPM, es führte nichts zum Erfolg. Nach dem Schwenk von Fedora nach Ubuntu 24.04 (bei dem ich vermutlich auch bleiben werde) konnte ich auch das OS ausschließen. Die KI lag in allen Fällen komplett falsch: Zunächst war&#8217;s die Grafikkarte, dann war&#8217;s Gigabyte. </p>



<p>Im Endeffekt ist es das Feature <strong>IOAPIC 24-119</strong>, zu finden im BIOS unter Settings / IO-Ports.</p>



<p>Die genauen Hintergründe dieses Features sind mir mangels Kenntnis fremd. Das Standby-Problem mit Gigabyte-Mainboards lässt sich sicher auf dieses Problem zurückführen. </p>



<p>Der eigentliche Held in diesem Thema ist Kiloba aus dem Manjaro Forum (<a href="https://forum.manjaro.org/t/suspend-problems-with-lpss-on-alder-lake-cpu/98107" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>). Danke!<br><br><strong>Szenario: </strong><br>&#8211; Gigabyte Z790 Aorus Elite AX, BIOS Version FL, FM, FN<br>&#8211; 13600K, 64GB DDR5 6000MT XMP<br>&#8211; Fedora Workstation 43, Ubuntu 25.10, Ubuntu 24.04.3 LTS<br>&#8211; Unbeteiligt: Geforce RTX 4080</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kurznotiz: #Steam (#flatpak) unter #Fedora &#8211; Games von #NTFS-Partitionen starten</title>
		<link>https://www.johnlose.de/2025/12/kurznotiz-steam-flatpak-unter-fedora-games-von-ntfs-partitionen-starten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[John Lose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Dec 2025 17:35:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[fedora]]></category>
		<category><![CDATA[flatpak]]></category>
		<category><![CDATA[gnome]]></category>
		<category><![CDATA[howto]]></category>
		<category><![CDATA[ntfs]]></category>
		<category><![CDATA[proton]]></category>
		<category><![CDATA[steam]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.johnlose.de/?p=23792</guid>

					<description><![CDATA[Im Moment traue ich mich zweieinhalb Meter an Fedora 43 ran (GNOME) und habe einen Riesenspaß dabei. Zunächst weil ich GNOME in dieser Form am meisten mag und auch, weil ich wieder Dinge lernen kann. Da die Verwendung meiner Hardware (Link) der Umwelt zuliebe unvernünftig ist (Aorus Z790 Board hat einen defekten S3, Die Grafikkarte...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Moment traue ich mich zweieinhalb Meter an Fedora 43 ran (GNOME) und habe einen Riesenspaß dabei. Zunächst weil ich GNOME in dieser Form am meisten mag und auch, weil ich wieder Dinge lernen kann. </p>



<p>Da die Verwendung meiner Hardware (<a href="https://www.johnlose.de/2023/04/mein-bauvorschlag-fuer-einen-gamingpc/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>) der Umwelt zuliebe unvernünftig ist (Aorus Z790 Board hat einen defekten S3, Die Grafikkarte kommt nur bis P8), muss ich mir ein paar Dinge aufschreiben, die ich nach dem Austausch des Boards und der CPU nochmal machen muss.</p>



<span id="more-23792"></span>



<p>Wer unter Fedora (Silverblue/Workstation) Steam als Flatpak installiert und versucht, seine bestehenden Windows-Spielebibliotheken auf NTFS-Laufwerken einzubinden, läuft oft gegen eine Wand. Die Spiele werden erkannt, starten aber nicht, oder der Cloud-Sync schlägt fehl.</p>



<p>Das Ding hier könnte eine Lösung für das Problem, dass <strong>Proton (Wine)</strong> auf NTFS-Dateisystemen aufgrund fehlender Features (Symlinks, Sockets, Dateinamen-Restriktionen) nicht will.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Problem</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Symptome:</strong> Das Spiel startet kurz (&#8222;Wird ausgeführt&#8220;), bricht dann aber sofort wieder ab.</li>



<li><strong>Fehler im Log:</strong> <code>wine: could not load kernel32.dll, status c000012f</code> oder <code>filesystem error</code>.</li>



<li><strong>Ursache:</strong> Die Flatpak-Sandbox blockiert Zugriffe, und NTFS unterstützt keine Linux-spezifischen Ordnerstrukturen, die Proton im <code>compatdata</code>-Ordner anlegen will.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 1: Partition korrekt mounten (<code>/etc/fstab</code>)</h2>



<p>Der <code>ntfs3</code>-Treiber im Linux-Kernel ist performant, aber das passt mit den Berechtigungen so nicht. Damit Steam Spiele via Proton ausführen darf, müssen <code>exec</code> und Schreibrechte explizit gesetzt werden.</p>



<p>Öffne <code>/etc/fstab</code> und nutze folgende Optionen für die Spiele-Partition:</p>



<pre class="wp-block-code"><code># Beispiel für /etc/fstab
UUID=DEINE_UUID /mnt/games1 ntfs3 defaults,exec,uid=1000,gid=1000,umask=000,windows_names,noatime,x-gvfs-show 0 0</code></pre>



<p><strong>Erklärung der Optionen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><code>ntfs3</code>: Der Treiber ( <code>ntfs-3g</code> funktioniert bei mir nicht)</li>



<li><code>exec</code>: Zwingend notwendig, damit Programme/Spiele gestartet werden dürfen</li>



<li><code>uid=1000,gid=1000</code>: Setzt den Besitzer auf den ersten Benutzer (Standard unter Fedora), damit keine Root-Rechte nötig sind</li>



<li><code>umask=000</code>: Gewährt vollen Lese-/Schreibzugriff für alle (löst die meisten Permission-Probleme bei NTFS)</li>
</ul>



<p>Nach dem Speichern die Änderungen anwenden:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>sudo systemctl daemon-reload
sudo mount -a</code></pre>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 2: Flatpak-Sandbox öffnen</h2>



<p>Da Steam als Flatpak isoliert läuft, sieht es standardmäßig keine externen Mount-Points wie <code>/mnt</code>. Wir müssen den Zugriff auf die Festplatte und den späteren Auslagerungsordner gewähren.</p>



<p>Führe folgende Befehle im Terminal als Nutzer, der Steam startet aus (kein <code>sudo</code>):</p>



<pre class="wp-block-code"><code># 1. Zugriff auf die Spiele-Platte(n) erlauben
flatpak override --user --filesystem=/mnt/games1 com.valvesoftware.Steam

# 2. Zugriff auf den Ordner für Proton-Daten (siehe Schritt 4)
flatpak override --user --filesystem=/home/$USER/proton-compat com.valvesoftware.Steam</code></pre>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 3: Proton zwingend auf Linux Volume installieren</h2>



<p>Ein häufiger Fehler, der zu Abstürzen (<code>kernel32.dll error</code>) führt: Steam installiert <strong>Proton</strong> (die Windows-Kompatibilitätsschicht) oft automatisch auf derselben NTFS-Platte wie das Spiel. <strong>Das funktioniert technisch nicht.</strong> Proton benötigt ein Dateisystem, das Unix-Sockets und Symlinks vollständig unterstützt.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Öffne Steam und setze den Filter in der Bibliothek auf <strong>&#8222;Tools&#8220;</strong>.</li>



<li>Suche nach <strong>Proton Experimental</strong>, <strong>Proton 8.0</strong> (und andere Versionen), sowie <strong>Steam Linux Runtime</strong>.</li>



<li>Rechtsklick auf das Tool -&gt; <em>Eigenschaften</em> -&gt; <em>Installierte Dateien</em> -&gt; <em>Installationsordner verschieben</em>.</li>



<li>Verschiebe diese Tools zwingend auf das <strong>interne Laufwerk</strong> (Ext4/Btrfs, meist Cache oder <code>/home/...</code>).</li>
</ol>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 4: Der Symlink-Fix (Compatdata auslagern)</h2>



<p>Das Hauptproblem: Proton legt für jedes Windows-Spiel einen Ordner <code>compatdata</code> an (dieser enthält die simulierte Windows-Registry und C:-Laufwerk). Darin entstehen Dateinamen (z.B. mit Doppelpunkt), die auf NTFS ungültig sind. Das führt zum Absturz oder Cloud-Sync-Fehlern.</p>



<p><strong>Die Lösung:</strong> Wir legen diesen Ordner physikalisch auf der Linux-Partition ab und verlinken ihn nur auf die NTFS-Platte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Manuelles Vorgehen</h3>



<p>Angenommen, die App-ID des Spiels ist <code>12345</code> und die Library ist <code>/mnt/games1/SteamLibrary</code>:</p>



<pre class="wp-block-code"><code># 1. Echten Ordner im Home-Verzeichnis erstellen
mkdir -p /home/$USER/proton-compat/games1_12345

# 2. (Falls vorhanden) Alten, defekten Ordner auf NTFS umbenennen/löschen
mv /mnt/games1/SteamLibrary/steamapps/compatdata/12345 /mnt/games1/SteamLibrary/steamapps/compatdata/12345_bak

# 3. Symlink erstellen (Zeigt von NTFS auf Linux-Home)
ln -s /home/$USER/proton-compat/games1_12345 /mnt/games1/SteamLibrary/steamapps/compatdata/12345</code></pre>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Automatisierung: Das Helper-Skript</h2>



<p>Um diesen Vorgang nicht für jedes Spiel händisch durchführen zu müssen, können wir dieses Skript nutzen. Speichert es z.B. als <code>steam-ntfs-fix.sh</code> und macht es ausführbar (<code>chmod +x steam-ntfs-fix.sh</code>).</p>



<p><strong>Benutzung:</strong><br><code>./steam-ntfs-fix.sh /mnt/games1/SteamLibrary &lt;AppID&gt;</code></p>



<p><em>(Die AppID findest du in den Steam-Eigenschaften des Spiels unter &#8222;Updates&#8220; oder in der URL der Shop-Seite).</em></p>



<pre class="wp-block-code"><code>#!/bin/bash
# Skript: steam-ntfs-fix.sh
# Zweck: Verschiebt compatdata/shadercache von NTFS nach Home und verlinkt sie.

# KONFIGURATION: Hier landen die Daten auf der Linux-Platte
COMPAT_BASE="/home/$USER/proton-compat"

if &#91; "$#" -ne 2 ]; then
    echo "Benutzung: $0 &lt;Pfad-zur-SteamLibrary&gt; &lt;AppID&gt;"
    echo "Beispiel: $0 /mnt/games1/SteamLibrary 1029690"
    exit 1
fi

LIB_PATH="$1"
APP_ID="$2"

# Pfade definieren
NTFS_COMPAT="$LIB_PATH/steamapps/compatdata/$APP_ID"
NTFS_SHADER="$LIB_PATH/steamapps/shadercache/$APP_ID"
# Zielpfade erhalten eindeutigen Namen basierend auf Library und ID
TARGET_COMPAT="$COMPAT_BASE/$(basename "$LIB_PATH")_$APP_ID"
TARGET_SHADER="$COMPAT_BASE/$(basename "$LIB_PATH")_${APP_ID}_shader"

echo "Bearbeite AppID: $APP_ID in $LIB_PATH..."

# --- 1. Compatdata behandeln ---
if &#91; ! -L "$NTFS_COMPAT" ]; then
    echo " -&gt; Verarbeite compatdata..."
    mkdir -p "$(dirname "$TARGET_COMPAT")"

    # Falls Ordner schon existiert, verschieben (Backup/Bewahren), sonst neu anlegen
    if &#91; -d "$NTFS_COMPAT" ]; then
        echo "    Verschiebe existierende Daten..."
        mv "$NTFS_COMPAT" "$TARGET_COMPAT"
    else
        echo "    Lege neuen Ordner an..."
        mkdir -p "$TARGET_COMPAT"
    fi

    # Symlink erstellen
    ln -s "$TARGET_COMPAT" "$NTFS_COMPAT"
    echo "    Symlink erstellt."
else
    echo " -&gt; compatdata ist bereits verlinkt."
fi

# --- 2. Shadercache behandeln ---
# (Optional, aber empfohlen um Ruckler und Abstürze beim Shader-Kompilieren zu vermeiden)
if &#91; ! -L "$NTFS_SHADER" ]; then
    echo " -&gt; Verarbeite shadercache..."
    mkdir -p "$(dirname "$TARGET_SHADER")"

    if &#91; -d "$NTFS_SHADER" ]; then
        mv "$NTFS_SHADER" "$TARGET_SHADER"
    else
        mkdir -p "$TARGET_SHADER"
    fi

    ln -s "$TARGET_SHADER" "$NTFS_SHADER"
    echo "    Symlink erstellt."
else
    echo " -&gt; shadercache ist bereits verlinkt."
fi

echo "Vorgang abgeschlossen. Bitte Steam ggf. neu starten."</code></pre>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#Withings: Dein exklusiver Zugang ist gesperrt</title>
		<link>https://www.johnlose.de/2025/11/withings-dein-exklusiver-zugang-ist-gesperrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[John Lose]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 11:09:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[app]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[marketing]]></category>
		<category><![CDATA[nokia]]></category>
		<category><![CDATA[software]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>
		<category><![CDATA[withings]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.johnlose.de/?p=23765</guid>

					<description><![CDATA[Es könnte sein, dass einige von Euch eine Nachricht von Withings erhalten haben, die &#8211; mit Verlaub &#8211; für dieses Unternehmen eher unwürdig ist. Es passt in die Reihe von Fehlentwicklungen bei Withings, ist also nicht der erste Fauxpas. Offenbar hat man in Ansätzen geahnt, dass man gewaltig Bockmist gebaut hat und schickt eine weitere...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es könnte sein, dass einige von Euch eine Nachricht von Withings erhalten haben, die &#8211; mit Verlaub &#8211; für dieses Unternehmen eher unwürdig ist. Es passt in die Reihe von Fehlentwicklungen bei Withings, ist also nicht der erste Fauxpas. Offenbar hat man in Ansätzen geahnt, dass man gewaltig Bockmist gebaut hat und schickt eine weitere Nachricht, in jener man dokumentiert, dass &#8222;diese E-Mail nicht unseren Ansprüchen an Klarheit entsprach&#8220;, vergreift sich damit erneut im Ton.</p>
<p><span id="more-23765"></span></p>
<p>Withings ist ein französisches Unternehmen, das sich auf vernetzte Gesundheitsgeräte spezialisiert hat. Die Firma wurde ursprünglich im Jahr 2008 gegründet und im April 2016 von Nokia übernommen. Nokia verkaufte das Digital-Health-Geschäft jedoch bereits Ende Mai 2018 an den Mitbegründer von Withings, Éric Carreel, zurück.</p>
<p>Zu den von Withings hergestellten Produkten gehören hauptsächlich Messgeräte für den Heimgebrauch, wie zum Beispiel smarte Körperwaagen (mit Körperanalyse und Herzüberwachung), hybride Smartwatches (mit EKG, Schlafanalyse und Aktivitätstracking), Blutdruckmessgeräte sowie Schlafanalysegeräte und smarte Thermometer.</p>
<p>Ich selbst besitze vom Unternehmen einen Blutdruckmesser und eine Waage.</p>
<p>Am 13.11.2025 erreichte mich folgende Nachricht mit dem Betreff: &#8222;Dein exklusiver Zugang ist gesperrt&#8220;.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-23766 size-large" src="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/11/withings-1-820x1024.png" alt="Dein exklusiver Zugang ist gesperrt. W Withings Do 13.11.2025 10:35 E-Mail-Tracking erlauben. Mailgun E-Mail-Tracking wurde aus Datenschutzgründen gesperrt WITHINGS Deine Kontoeinstellungen erfordern eine Aktualisierung. Ein Klick genügt, um alles freizuschalten [Bildschirm-Anzeige eines Withings-Geräts mit Messwerten:] Körperzusammensetzung Muskelzunahme Muskeln: 76.9% Fett: 19.1% EKG Sinusrhythmus Herzfrequenz: 87 bpm Dies ist eine einmalige Benachrichtigung zu deinen Mitgliedsvorteilen. Da dein Abonnement inaktiv ist, verpasst du wertvolle Vorteile, einschließlich exklusiver Einführungsangebote und Vorzugspreise. Eine schnelle Aktualisierung deiner Einstellungen stellt sofort deinen Zugang zu allen Vorteilen wieder her. Lass keine wertvollen Chancen ungenutzt." width="720" height="899" srcset="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/11/withings-1-820x1024.png 820w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/11/withings-1-240x300.png 240w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/11/withings-1-768x959.png 768w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/11/withings-1.png 995w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></p>
<p>Hierbei handelte es sich um eine extrem aggressive Marketingnachricht, die so eigentlich niemals das Haus hätte verlassen dürfen. Dieser Unfall war jedoch nicht der erste, sondern reihte sich ein in eine Reihe von Tiefschlägen gegen die eigene Kundschaft.</p>
<p>Bei Reddit (<a href="https://www.reddit.com/r/withings/comments/1p7aqcn/withings_customer_concerns_a_complete_wrapup/" target="_blank" rel="noopener">Link</a>) wird sich derweil lautstark über die Geschäftspraktiken von Withings beschwert. Nebst diesem Fauxpas werden auch andere Dinge kritisiert, die bei diesem Unternehmen schief laufen:</p>
<ul>
<li>Zwangs-Updates, die Geräte &#8222;bricken&#8220;, indem sie die Nutzung der bereits gekauften Hardware an die Annahme neuer AGB und die Angabe zusätzlicher persönlicher Daten knüpfen</li>
<li>Das Fehlen eines offiziellen Batteriewechsel-Service für hochpreisige Uhren, was zu unnötigem Elektroschrott führt</li>
<li>Aggressive, nicht deaktivierbare In-App-Werbung für das Withings+-Abonnement, die Kunden trotz teurer Hardware stört</li>
<li>Das Verschwinden von Funktionen (wie Blutsauerstoff- oder Herzmessungen) von bereits gekauften Geräten, was das Unternehmen auf Fehler zurückführt.</li>
</ul>
<p>Dass Withings absolut nicht verstanden hat, wie man mit dem wichtigsten umgeht, was man als Unternehmen besitzt &#8211; der eigenen Kundschaft &#8211; zeigt auch diese, wenige Tage später verschickte E-Mail an die Kunden von Withings:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-23767 size-large" src="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/11/withings-2-872x1024.png" alt=" Gerne, hier ist der Text der E-Mail, den ich aus dem Bild extrahiert habe (OCR): Hinweis zu unseren Kommunikationsstandards. W Withings Mi 26.11.2025 17:31 E-Mail-Tracking erlauben. Mailgun E-Mail-Tracking wurde aus Datenschutzgründen gesperrt WITHINGS Hallo John, in der vergangenen Woche haben wir eine E-Mail zum Thema „Kontostatus“ oder „Mitgliedsvorteile“ versendet. Ziel dieser Nachricht war es, Dich zur Aktualisierung Deiner Präferenzen für Marketingkommunikation einzuladen. Vertrauen ist uns wichtiger als ein Klick. Da diese E-Mail nicht unseren Ansprüchen an Klarheit entsprach und Deine Einwilligung stets freiwillig und in voller Kenntnis der Sachlage erfolgen sollte, haben wir Deine Präferenzen für Marketingmitteilungen nicht geändert. Unsere Kommunikation soll genauso klar und zuverlässig sein wie unsere Produkte. Wir begleiten Dich auf Deinem Gesundheitsweg – stets mit voller Transparenz. Beste Grüße, das Withings Team" width="720" height="846" srcset="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/11/withings-2-872x1024.png 872w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/11/withings-2-255x300.png 255w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/11/withings-2-768x902.png 768w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/11/withings-2.png 996w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></p>
<p>Mit dieser Nachricht ist dann auch bei mir endgültig &#8222;der Ofen aus&#8220;.</p>
<p>Persönliche Meinung: Es scheint so, als ob wir hier das nächste SONOS haben: Geräte, welche an die Cloud geknotet sind, können von heute auf morgen wertlos werden. Entweder durch dysfunktionale Software oder durch fehlgeleitete Geschäftspraktiken. Ein ehemals gutes und von der Kundschaft geschätztes Unternehmen stürzt durch Managementfehler, aggressives Marketing, oder durch Softwareprobleme ins Verderben.</p>
<p>Das ist nur ein weiterer Beleg meiner persönlichen Verfehlungen. Ich muss auch hier umdenken. Die einleitende Beschreibung, von wegen ich &#8222;besäße&#8220; zwei Geräte von Withings, ist eher falsch. Wenn überhaupt besitzen die mich, und meine persönlichen Daten. Eine klassische Personenwaage und ein ganz gewöhnlicher Blutdruckmesser wären erstmal der Anfang.</p>
<p><em>Ich hatte Withings (press@withings.com) bereits am 15.11.2025 um Stellungnahme gebeten. Eine Rückmeldung ist seitdem lediglich durch die zweite Massen-E-Mail an alle Kunden, nicht aber von der angeschriebenen Presseabteilung erfolgt.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kurznotiz: TiWorker.exe &#8211; Hauptspeicherverbrauch eskaliert, Ursächlich KB3025096</title>
		<link>https://www.johnlose.de/2025/10/kurznotiz-server-2025-tiworker-exe-hauptspeicherverbrauch-eskaliert-ursaechlich-kb3025096/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[John Lose]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 05:46:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[consumptiun]]></category>
		<category><![CDATA[KB3025096]]></category>
		<category><![CDATA[memory]]></category>
		<category><![CDATA[tiworker]]></category>
		<category><![CDATA[update]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.johnlose.de/?p=23635</guid>

					<description><![CDATA[Auf unterschiedlichen Servern mit Betriebssystem Server 2025* bekomme ich das Problem, dass der Hauptspeicher volläuft. Ursächlich sehe ich, dass TIWorker.exe über mehrere Gigabyte verbraucht und das Protokoll cbs.log sich aufbläht. Ich habe keine Lösung für das Problem. Ein Workaround für das Problem wurde gefunden. Update: Auf den Lösungsansatz / den Workaround hat mich ein Kommentar...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf unterschiedlichen Servern mit Betriebssystem Server 2025* bekomme ich das Problem, dass der Hauptspeicher volläuft. Ursächlich sehe ich, dass TIWorker.exe über mehrere Gigabyte verbraucht und das Protokoll cbs.log sich aufbläht. <s>Ich habe keine Lösung für das Problem.</s> Ein Workaround für das Problem wurde gefunden. </p>



<span id="more-23635"></span>



<p>Update: <em>Auf den Lösungsansatz / den Workaround hat mich ein Kommentar bei Günter Born gebracht: WSUS (<a href="https://www.borncity.com/blog/2025/10/18/windows-server-2025-tiworker-memory-leak-durch-kb3025096-verursacht-abstuerze/">Link</a>). Nachfolgend habe ich die &#8222;Lösung&#8220; (die mir nicht wirklich gefällt) nochmal aufgeschrieben. Anders komme ich dem aber nicht bei. Ich hatte bei Günter mein Leid geklagt, und das hat geholfen. Danke an die Community.</em> <br><br>*Das Problem ist ein alter Bekannter und hat sich früher schon auf andere Betriebssysteme von Microsoft ausgeweitet. Ich finde Meldungen zu allen Betriebssystemversionen im Internet, es reicht eine schlichte Suche nach dem KB-Artikel (<a href="https://www.google.com/search?q=KB3025096" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>). Mir selbst fällt dies jedoch erst mit diesem Serverrelease auf.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Ich hatte das Problem mit dem Memoryleak in CheckMK zwar bemerkt, allerdings konnte ich von unterwegs nicht rechtzeitig eingreifen oder das Problem auf TiWorker festnageln. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/10/image-2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="830" height="416" src="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/10/image-2.png" alt="" class="wp-image-23672" srcset="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/10/image-2.png 830w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/10/image-2-300x150.png 300w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/10/image-2-768x385.png 768w" sizes="auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px" /></a></figure>



<p>In diesem Fall hatte es einen DC sprichwörtlich &#8222;zerlegt&#8220;. DFSR, Kerberos und DNS waren dadurch quasi funktionsunfähig. Ich bin gerade nicht wirklich begeistert. Offensichtlich war CoPilot am Quellcode von Windows Update dran.</p>



<p>Weil das Log im Fehlerfalle absolut riesig &#8211; also mehrere Gigabyte und damit selbst für Notepad++ unbrauchbar &#8211; ist, hole ich mir mit einem Script die letzten 5000 Zeilen zurück. Die kann ich dann entweder selbst parsen oder in irgendeine KI kippen, um das Problem zu erkennen.</p>



<pre class="wp-block-code"><code># Definiert die Pfade
$logFile = "C:\Windows\Logs\CBS\CBS.log"
$outputFile = "$env:USERPROFILE\Desktop\CBS_Letzte_Fehler.txt"
$linesToRead = 5000

# Informiert den Benutzer
Write-Host "Lese die letzten $linesToRead Zeilen aus der großen CBS.log-Datei ein. Das kann einen Moment dauern..." -ForegroundColor Yellow

try {
    # Liest nur die letzten Zeilen der Datei, ohne die ganze Datei in den Speicher zu laden
    $lastLines = Get-Content -Path $logFile -Tail $linesToRead

    Write-Host "Durchsuche die eingelesenen Zeilen nach relevanten Fehlern..." -ForegroundColor Yellow

    # Filtert die eingelesenen Zeilen nach den Schlüsselwörtern und speichert das Ergebnis
    $lastLines | Select-String -Pattern "error", "failed", "not applicable", "mismatched" | Out-File -FilePath $outputFile

    Write-Host "FERTIG! Eine kleine Datei namens 'CBS_Letzte_Fehler.txt' wurde auf Ihrem Desktop erstellt." -ForegroundColor Green
    Write-Host "Cbs-Logexport fertig."

} catch {
    Write-Host "Ein Fehler ist aufgetreten: $($_.Exception.Message)" -ForegroundColor Red
}</code></pre>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Hiermit bekomme ich über den Fehlercode</p>



<pre class="wp-block-code"><code>0x800f0805 - CBS_E_INVALID_PACKAGE</code></pre>



<p>heraus, dass Server 2025 immer wieder versucht ein absolut ungeeignetes Paket &#8222;<strong>KB3025096</strong>&#8220; zu installieren, welches nicht für diesen Server geeignet ist. </p>



<p>Wie zuvor erwähnt, finde ich das mehrfach im Netz, u.a. z.B. bei Reddit hier (<a href="https://www.reddit.com/r/sysadmin/comments/1nq7mg0/kb3025096_causing_corruption_on_windows_11_24h2/?tl=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>) und hier (<a href="https://www.reddit.com/r/sysadmin/comments/1lfop7p/corrupted_kb3025096_failing_to_install_in_the_is/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>) u.a. für Windows 11, sowie auch für Server 2022 (<a href="https://learn.microsoft.com/de-de/answers/questions/2189607/windows-server-2022-fails-to-install-updates-every">Link</a>) oder andere Windows Generationen (<a href="https://www.windows-10-forum.com/threads/windows-10-update-august-verursacht-fehler-und-bleibt-in-boot-schleife-haengen.171344/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>). <br><br>Dieses 11 Jahre alte Update ist dem Vernehmen nach für eine andere Betriebssystemgeneration gedacht, bzw. aus Dezember 2014. Die Installation für dieses technical preview (<a href="https://www.catalog.update.microsoft.com/Search.aspx?q=KB3025096" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>) wäre m.E. absoluter Quatsch.</p>



<p><em>In der Folge wird in vielen Foren die (mit Verlaub dämliche) Frage gestellt, warum der Anwender denn versuche, dieses Paket zu installieren. Liebe Leute! Nö, versucht der Anwender nicht, macht Windows in diesem Fehlerfalle selbst. Und nein, liebe Leute, der Anwender wird (auch in diesem Fall) kein 3rd Party Tool auf einem DC (ausser einem check_mk Agent) installieren. Und ja, es ist auch möglich, dass ich selbst keinen Einfluss habe auf die Wahl des Betriebssystems. Mir gefällt das so auch nicht.</em></p>



<p>Bei Microsoft habe die Leidensgeschichte ebenfalls dokumentiert (<a href="https://learn.microsoft.com/de-de/answers/questions/5588525/kb3025096-wird-nicht-installiert-server-2025-tiwor?comment=question#comment-2276580" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>).</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">&#8222;funktionierender&#8220; Workaround:</h3>



<h4 class="wp-block-heading">=&gt; Bereitstellen von WSUS</h4>



<p>Ich weiß, es ist ein altes, riesiges, speicherfressendes, wartungsintensives, langsames, schwer zu bedienendes Monster, und Microsoft will das dem Vernehmen nach auch loswerden (<a href="https://petri.com/microsoft-deprecates-windows-server-update-services/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>), aber wenn&#8217;s denn hilft&#8230; Und wenn wir eines haben, dann ist es Bumms und Platz&#8230;</p>



<p><em>Anmerkung: Intune habe ich bislang nicht versucht. </em></p>



<p>Tatsächlich hat die (!)passende(!) Gruppenrichtlinie für das ausschließliche Abholen von Updates via WSUS &#8211; bislang &#8211; geholfen. Seit dieser Konfiguration ist tatsächlich Ruhe.<br><br>Ich habe zur Lösung allerdings noch auf den Betroffenen Hütten die Softwaredistribution zurückgesetzt</p>



<pre class="wp-block-code"><code>net stop wuauserv
net stop bits
net stop cryptsvc
net stop trustedinstaller
net stop usosvc
net stop waasmedicsvc</code></pre>



<p>Dann habe ich mit</p>



<pre class="wp-block-code"><code>takeown /f "C:\Windows\SoftwareDistribution" /r /d y
icacls "C:\Windows\SoftwareDistribution" /grant administrators:F /t
ren C:\Windows\SoftwareDistribution SoftwareDistribution.schrott</code></pre>



<p>das alte Verzeichnis erstmal umbenannt und anschließend durchgestartet.<br></p>



<p><strong>Gruppenrichtlinienkonfiguration: </strong><br>Ich konfiguriere wie in c), und natürlich die WSUS-Konfiguration. </p>



<p><em>Update: Jetzt ist auch klar, dass ich diese Konfiguration nicht benötige: &#8222;Keine Verbindung mit Windows Update-Internetadressen herstellen&#8220;.</em></p>



<p><em>Die Funktion ist in sofern problematisch, als dass die im Taskplaner konfigurierten Update-Jobs für Edge, Webview und Virensignaturen dann nicht mehr funktionieren, es sei denn man holt sich das Zeug selbst über CURL bei Microsoft ab oder liefert sie über WSUS. Dies wiederrum kollidiert aber mit der Wunschkonfiguration &#8222;2&#8220; oder &#8222;3&#8220;, sprich vor der Installation benachrichtigen.</em></p>



<p>Damit ist in den letzten Tagen tatsächlich Ruhe, das Problem tritt nach Zurücksetzen des Softwaredistribution-Folders und dieser Konfiguration bislang zuverlässig nicht mehr auf. Der TiWorker dreht nicht mehr frei und das CBS-Log bläht sich nicht mehr auf.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Nicht funktionierender Workaround B):</h3>



<p>In Windows 10/11 und Server 2022/2025 wird immer mehr über den Update Orchestrator laufen. Das Deaktivieren der Dienste </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>UsoSvc</li>



<li>wuauserv</li>



<li>WaaSMedicSvc</li>



<li>TrustedInstaller</li>



<li>Bits</li>
</ul>



<p>ist nicht zielführend, hier sorgen unterschiedliche Taskplaner im Bereich Update Orchestrator dafür, dass die wieder in den Originalzustand zurückkonfiguriert werden und wieder starten. Die KI erklärt mir das Vorgehen wie folgt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schedule Scan startet UsoSvc</li>



<li>UsoSvc startet wuauserv</li>



<li>wuauserv ruft TrustedInstaller/TiWorker</li>



<li>falls einer fehlt WaaSMedicSvc stellt ihn wieder her</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Nicht funktionierender Workaround C):</h3>



<p>Diese Gruppenrichtlinie Automatische Updates konfigurieren (ohne WSUS) wird konstant ignoriert, das Problem ist weiterhin evident. Hier: Die Updates kommen bei den neueren Systemen über den &#8222;Update Orchestrator&#8220;.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Nicht funktionierender Workaround D):</h3>



<p></p>



<p>PSWindowsUpdate hatte ich zuerst versucht, dies funktioniert nicht:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>Install-Module -Name PSWindowsUpdate -Force
Hide-WindowsUpdate -KBArticleID "KB3025096" -Confirm:$false</code></pre>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Anmerkung zur Systemumgebung, in jener der Fehler auftritt:</p>



<ul class="wp-block-list has-small-font-size">
<li>OS: S24H2, 26100.6899</li>



<li>ISO 1: Eval ISO, am 14.08.2025 von Microsoft heruntergeladen, 4 Wochen nach Test umgewandelt und aktiviert</li>



<li>ISO 2: HPE ROK, P77100-A21, aktiviert</li>



<li>HyperV VM, nach Empfehlung, Blech ist DL360 Gen10 (i.d.R. 5218&#215;2, 256GB), SPP ist 2025.05</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kurznotiz: Discord in 2025/09 &#8211; Firewallkonfiguration für Firewalls ohne L7 Features</title>
		<link>https://www.johnlose.de/2025/09/kurznotiz-discord-in-2025-09-firewallkonfiguration-fuer-firewalls-ohne-l7-features/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[John Lose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2025 17:57:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Techbla]]></category>
		<category><![CDATA[cloudflare]]></category>
		<category><![CDATA[discord]]></category>
		<category><![CDATA[fallback]]></category>
		<category><![CDATA[firewall]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.johnlose.de/?p=23613</guid>

					<description><![CDATA[Mir fehlte eine Firewalldokumentation für Discord, die ist öffentlich nicht einsehbar. Mit etwas dumpen habe ich herausbekommen, dass dieses &#8222;tolle Kommunikationstool&#8220; in einer gepflegten Firewall ziemlich große Löcher reißen will, obwohl das nicht notwendig sein müsste. Allgemein heißt es bislang, Discord benötige neben allgemeiner Kommunikation auf&#160;T443 &#8222;lediglich&#8220; nach Discord Inc &#8211; ID3 bei AS49544 (Link)....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mir fehlte eine Firewalldokumentation für Discord, die ist öffentlich nicht einsehbar. Mit etwas dumpen habe ich herausbekommen, dass dieses &#8222;tolle Kommunikationstool&#8220; in einer gepflegten Firewall ziemlich große Löcher reißen will, obwohl das nicht notwendig sein müsste.</p>



<span id="more-23613"></span>



<p>Allgemein heißt es bislang, Discord benötige neben allgemeiner Kommunikation auf&nbsp;T443 &#8222;lediglich&#8220;</p>



<pre class="wp-block-code"><code>UDP 19294-19344
UDP 50000-50032</code></pre>



<p>nach Discord Inc &#8211; ID3 bei AS49544 (<a href="https://www.peeringdb.com/net/2496" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>). Das wäre:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>66.22.192.0/18
66.22.196.0/22
66.22.212.0/22
66.22.220.0/23
66.22.230.0/24
66.22.231.0/24
66.22.233.0/24
66.22.235.0/24
66.22.237.0/24
66.22.239.0/24
66.22.244.0/24</code></pre>



<p>Da der Block ausschließlich denen gehört, ist das m.E. nicht der allergrößte Albtraum, auch wenn die Bereiche ziemlich riesig sind. </p>



<p>Inzwischen scheint es leider ein bislang als Fallback genutztes Ziel zu geben, welches Discord jetzt zwingend für die Initialisierung des Sprachchat benötigt, und zwar auch, wenn die oben genannten Bereiche erreichbar sind. Discord baut also generell einen Tunnel über nachfolgende Ports</p>



<pre class="wp-block-code"><code>TCP 2053,2083,2087,2096,8443</code></pre>



<p>nach Cloudflare auf, und nutzt den Dienst dann fortlaufend. Sind diese Ziele nicht erreichabr, funktioniert der Sprachchat nicht mehr. Einschränken liesse sich das lediglich auf den kompletten AS13335 (<a href="https://www.peeringdb.com/asn/13335">Link</a>) von Cloudflare, eingekürzt wäre das dieser Bereich hier:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>103.21.244.0/22
103.22.200.0/22
103.31.4.0/22
104.16.0.0/13
104.24.0.0/14
108.162.192.0/18
131.0.72.0/22
141.101.64.0/18
162.158.0.0/15
172.64.0.0/13
173.245.48.0/20
188.114.96.0/20
190.93.240.0/20
197.234.240.0/22
198.41.128.0/17
2400:cb00::/32
2405:8100::/32
2405:b500::/32
2606:4700::/32
2803:f800::/32
2a06:98c0::/29
2c0f:f248::/32</code></pre>



<p>Das gefällt mir überhaupt nicht. Für kleinere Hardware, welche die Anwendung nicht erkennen können, eigentlich ein No-Go. L7 Kisten haben es da einfacher, die sollten m.E. damit auskommen, lediglich Ziele nach</p>



<pre class="wp-block-code"><code>discord.com
discordapp.com
gateway.discord.gg
*.discord.media
*.discord.gg
cdn.discordapp.com
discordcdn.com
discordstatus.com</code></pre>



<p>zu öffnen. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dreizehn: Das ThinkPad X1 Carbon Gen 13 Aura Edition nach 4 Monaten</title>
		<link>https://www.johnlose.de/2025/09/dreizehn-das-thinkpad-x1-carbon-gen-13-aura-edition-nach-4-monaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[John Lose]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2025 11:05:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Carbon]]></category>
		<category><![CDATA[ThinkPad]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[X1]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.johnlose.de/?p=23545</guid>

					<description><![CDATA[Für manche mag ein neues ThinkPad in etwa so aufregend sein, wie Socken zu Weihnachten. Viele nutzen diese Dinger von Lenovo (ursprünglich IBM) in unterschiedlichen Varianten tagtäglich im Job. Für mich ist das weder selbstverständlich noch alltäglich, denn etwas besonderes. Und das erste &#8211; gebrauchte &#8211; Thinkpad (x280) hatte ja auch maßgeblich dafür gesorgt, dass...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Für manche mag ein neues ThinkPad in etwa so aufregend sein, wie Socken zu Weihnachten. Viele nutzen diese Dinger von Lenovo (ursprünglich IBM) in unterschiedlichen Varianten tagtäglich im Job. Für mich ist das weder selbstverständlich noch alltäglich, denn etwas besonderes. Und das erste &#8211; gebrauchte &#8211; Thinkpad (x280) hatte ja auch maßgeblich dafür gesorgt, dass ich mich nach mehr als 2 Dekaden aus dem goldenen Käfig von Apple befreit habe. Hier will ich schreiben, in wiefern das &#8222;ThinkPad X1 Carbon Gen 13 Aura Edition&#8220; meine Erwartungen erfüllt. </p>



<p><span id="more-23545"></span></p>



<p><em>Dieser Artikel liegt hier schon ein paar Wochen &#8222;so herum&#8220;. Ich meine, er wird diesem fantastischen Gerät immer noch nicht gerecht. Leider fehlt es mir an den erforderlichen, journalistischen Qualitäten um herauszufinden, warum meine Einschätzung dieses Textes so ist. Die Fotos gefallen mir auch nicht, aber sie zeigen das ThinkPad so, wie es ist &#8211; eben mit Fingerabdrücken und Staub. Der Text ist aber auch zu schade, um ihn für immer auf meiner Platte liegen zu lassen&#8230;</em></p>



<p>Seit 1992 sind auf dem ganzen Planeten ThinkPads bekannt und beliebt. Ihr Ruf ist über alle Zweifel erhaben. Die Übernahme der Marke durch Lenovo im Jahr 2005 hat der Beliebtheit nicht im geringsten geschadet. Einer, vielleicht zwei Blicke genügen, und die Kenner wissen, was der andere da auf den Konferenztisch stellt. Manchmal ist auch ein wenig Neid dabei. <br /><br />Es gibt derweil einen in Teilen recht unübersichtlichen Gebrauchtmarkt. Und es gibt natürlich eine eingeschworene Fangemeinde, Foren (<a href="https://thinkpad-forum.de/" target="_blank" rel="noopener">Link</a>) und sogar ein Museum (<a href="https://thinkpad-museum.de/" target="_blank" rel="noopener">Link</a>). Sollte die Preferenz auf Linux liegen, kann man mit ThinkPads wesentlich älterer Generationen immer noch sehr gute Ergebnisse erzielen. Für vieles, wenn nicht gar fast alles, gibt es Lösungen und passende Treiber. Manches gelingt unter Linux sogar besser, als unter Windows.<br /><br /><strong>Vorgeschichte</strong><br />Mein letztes MacBook Pro hatte eine Touchbar und eine Tastatur, die zum Fürchten war. Jene wurde (samt Akku) 2x getauscht, weil sich unter der &#8222;mechanischen&#8220; Butterfly-Tastatur mit einem Hub von lediglich 0,5 mm Staub angesammelt hatte, bei jenem auch der &#8222;Genius&#8220; an seiner &#8222;Bar&#8220; verzweifelte. Dummerweise sind meine MacBooks immer dann ausgefallen, wenn ich es am wenigsten brauchte. Zudem hatte der intel Prozessor mit dem knappen Gehäusedesign von Apple doch arg zu kämpfen: Die Hitze war schwer aus dem Gehäuse zu transportieren.<br /><br />Etwas später wollte dann auch das Display des letzten MacBooks nicht mehr, ein häufiger Fehler bei diesen Dingern, wie Louis Rossmann (<a href="https://www.youtube.com/channel/UCl2mFZoRqjw_ELax4Yisf6w" target="_blank" rel="noopener">Link</a>) später feststellte. Immerhin: Mit einem Paukenschlag hatte Apple die Abkehr von Intel angekündigt, mit wirklich erstaunlichen Ergebnissen. Diese ARM-Kisten mit M1 Prozessor waren wirklich sehr effizient. Da war ich aber schon längst auf anderen Betriebssystemen unterwegs, auch aus anderen Gründen (<a href="https://www.johnlose.de/2024/02/von-cupertino-nach-mountain-view-ein-reisebericht-von-ios-nach-android/" target="_blank" rel="noopener">Link</a>).<br /><br />Dasselbe (In-)Effizienzproblem hatten auch meine ThinkPads. Das einige Zeit bei mir verweilende X1 Nano der letzten in der EU kaufbaren Version zum Beispiel hatte einen dermaßen ineffizienten Prozessor, welcher den Akku quasi zum Frühstück fraß und dabei so heiß lief, dass es spürbar unangenehm wurde, damit zu arbeiten. Obwohl ich dessen Formfaktor, Gewicht und die Verarbeitungsqualität liebte, hatte ich mich aufgrund des Chipsatzdesigns von Intel davon trennen müssen. Dennoch: Der Formfaktor war von anderen unerreicht. Lenovo hat auch jetzt nicht mehr vor, noch einmal ein so kompaktes Design zu liefern. Leider.<br /><br />Die Lösung schien später zum Greifen nah: Snapdragon war der Meinung, sie hätten da was in der Tasche. Leider gab es aufgrund von Patentstreitigkeiten von Motorola/Lenovo mit Interdigital (<a href="https://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/neuer-streit-um-patente-vertriebsverbot-fuer-motorola-handys-und-lenovo-computer-mit-funkmodul-in-deutschland/29783960.html" target="_blank" rel="noopener">Link</a>) keine Möglichkeit, ein Gerät von Lenovo mit dem für mich absolut zwingend erforderlichen Bauteil, einem 5G-Modem zu ergattern. Sicher, einige Händler boten Notebooks mit Vorbereitung an, aber die Fibocom oder Quectel-Dinger, welche in die Slots passten, waren nirgends zu bekommen. Damit war die einzige Variante von Lenovo &#8211; das T14s Gen 6 &#8211; für mich damals einfach nicht drin.<br /><br />Microsoft tat sich hervor und bot in der &#8222;Business Edition&#8220; ein ARM Derivat mit 5G, zwar nicht als Notebook, denn als Tablet an. Das hat meine Entscheidungsfreude dann doch schon sehr gestresst. Am Ende wollte ich mich dann doch auf das Abenteuer einlassen. Es dauerte leider kaum zwei Monate und ich begann meine Entscheidung nicht nur bitter zu bereuen. Ich war regelrecht wütend auf mein Spiegelbild, als ich es mit sehr großem Verlust direkt wieder verkaufte. <br /><br />Mit Verlaub: Auch wenn sich ein &#8222;Detachable&#8220; erstmal gut anhört: Für jemanden, der produktiv mit IT Infrastruktur arbeitet , ist so ein Windows-Tablet absolut unerträglich! Lasst das sein! Kauft das nicht! CPU und Windows auf ARM sind zwar super, das Gesamtpaket ist es in meinem Fall aber auf gar keinen Fall. Und die Verarbeitungsqualität eines Surface Tablets ist nicht mal im Ansatz vergleichbar mit einem Apple iPad oder einem ThinkPad. <br /><br /><em>Intel&#8217;s Unfähigkeit, einen adäquaten Chipsatz in ein Kompaktes Gehäuse zu bringen, hatte mich bis dahin mehrere tausend Euro und viele Nerven gekostet. Ich war&#8217;s irgendwie leid, sah aber auch kein Licht am Ende des Tunnels. Als Andrew Marc David das &#8222;<strong>ThinkPad X1 Carbon Gen 13 Aura Edition</strong>&#8220; (ich nenne es jetzt einfach mal <strong>Dreizehn</strong>) anpries &#8211; Anfang des Jahres noch ohne 5G &#8211; wurde ich hellhörig. Sollte Intel tatsächlich und endlich eine für Ultrabooks nutzbare CPU herausgebracht haben (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Iq7PbuVgYrQ" target="_blank" rel="noopener">Link</a>)?</em><br /><br /><strong>Dreizehn wiegt weniger als 1000 Gramm.</strong><br />Der Shop meines Vertrauens bot eine non-CTO-Variante von Dreizehn als &#8222;21NS004TGE&#8220; recht günstig an. Üblicherweise liegen wir mit dieser Ausstattung bei knapp EUR 3500 bei Lenovo direkt. Mit dem berühmten 258V/EVO und einem matten OLED-Display, mit variabler Refresh-Rate bis 120 Herz, inklusive des dringend benötigten 5G Adapters. Einzig NFC sollte fehlen. Quasi das Rechtsuntenmodell, allerdings von der Stange.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><em>Das X1 Carbon ist mit seinem Leichtgewicht also der legitime Nachfolger des X1 Nano. </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die in meinem Besitz befindliche Variante ist die <strong><em>Lunar Lake</em></strong> Variante, nicht <strong><em>Arrow Lake</em></strong>. Ich profitiere also von einem recht kühlen Chipsatz-Design, welcher ohne HyperThreading daher kommt und &#8222;lediglich&#8220; 4P+4E Kerne besitzt (<a href="https://www.intel.de/content/www/de/de/products/sku/240957/intel-core-ultra-7-processor-258v-12m-cache-up-to-4-80-ghz/specifications.html" target="_blank" rel="noopener">Link</a>). Der gesamte Chipsatz ist bei 32GB RAM limitiert, das sollte für meine Workflows wohl locker reichen. Ich kam ja auch schon mit 16GB prima klar. Die integrierte <strong>ARC140V</strong> GPU könnte erstmals unterstützend in Resolve oder Lightroom wirken. <br /><br /><strong>Deutliche Warnung:</strong> Das X1 Carbon Gen 13 gibt es auch noch in einer Arrow-Lake Variante (Suffix U Prozessoren). Diese Dinger sind zwar deutlich günstiger, können aber nicht mal im Ansatz mit Lunar Lake hinsichtlich Effizienz und TDP mithalten. Der Arrow Lake Chipsatz gehört meiner Meinung nach nicht in Subnotebooks. </p>
<p>

</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="810" class="wp-image-23550" src="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-1024x810.png" alt="" srcset="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-1024x810.png 1024w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-300x237.png 300w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-768x607.png 768w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image.png 1244w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
<p>

</p>
<p><br /><strong>Lunar Lake</strong><br />Im Gehäuse des X1 Carbon lässt sich perse recht wenig Thermaldesign unterbringen. Vor allem nicht unter 1000 Gramm. Also muss Intel endlich die Probleme angehen, die sie so lange haben liegen lassen. Und ja: Das funktioniert. Erstmals. Die Vorgängerserie war nur der erste Anlauf, die neue Core 2 Serie &#8211; Besonders der <strong>Core 2 Ultra 7 258V</strong> hat es dann endlich geschafft. Wir sind hinsichtlich Effizienz zwar (noch) nicht auf ARM Niveau, haben aber auch nicht die Nachteile des bei ARM erforderlichen Emulators. Außerdem kommen wir in Singlecore Anwendungen deutlich performanter daher, denn viele Mitbewerber.<br /><br /><strong>Gehäuse und &#8222;ein bisschen&#8220; Peripherie</strong><br />Das Gehäuse ist extrem leicht. Würde man mein letztes X1 Nano mit Dreizehn vergleichen, stellt man keinen Unterschied fest: Sie haben beide dasselbe Gewicht. Allerdings kommt Dreizehn mit einem Vorteil daher: Ein wesentlich größeres Display, jenes ich gleich noch lobend erwähnen will. Das neue Design der ThinkPads ist stimmig: Der Displaydeckel lässt sich mit einer Hand öffnen und wackelt im Zug oder Flugzeug überhaupt nicht. Zur einfachen Öffnung hat Lenovo das &#8222;Lid&#8220; in der Mitte vergrößert. Das ist besser, als das untere Gehäuse mit einem Einschnitt zu versehen. Aber: </p>
<p>

</p>
<p> <span style="font-size: revert; color: initial;">Hier hätten sie bei meinem Modell auch eigentlich genügend Platz gehabt, um eine adäquate </span><strong style="font-size: revert; color: initial;">Webcam</strong><span style="font-size: revert; color: initial;"> unterzubringen. Das haben sie einfach unterlassen. Ich verstehe das nicht: Jene ist mit ihrer gräuslichen Standardauflösung zwar in der Lage, ein Bild von mir aufzunehmen. Aber es ist auch nur irgendein Bild, also verrauscht, gräusliche Farben, unscharf. Das war&#8217;s dann auch schon. Immerhin, ich kann sie mit dem typischen Schieber verdecken und sie ist auch in der Lage, IR für Windows Hello zu unterstützen. Für Selfie-Fetischisten ist das also nix. Ich bin ja auch nicht so eitel&#8230;</span></p>
<p>Neben der Kamera befinden sich die <strong>Mikrofone</strong>. Die funktionieren (mit der Dolby-Software) wirklich erstaunlich gut. Ich habe (bedingt durch den Ausfall eines Headsets) bereits einige BigBlueButton Sitzungen mit dem Ding erlebt und bislang nur Positives über meine Stimme als Rückmeldung bekommen. Ich selbst finde aber, dass man schon hört, dass sehr viel Dolby-Software an meiner Stimme werkelt. BBB hat &#8211; anders als Teams, Webex oder Zoom &#8211; keinerlei Features, um Echos oder andere Aufzeichnungsprobleme selbst zu unterdrücken.</p>
<p>

</p>
<p>Die <strong>Lautsprecher</strong> befinden sich unter der Tastatur. Das ist &#8211; angesichts der knappen Bauform &#8211; eben das, was man mit diesem Gehäuse machen kann. Stimmen lassen sich damit prima verstehen. Punkt. Ich werde jetzt aber nicht anfangen, eine Illusion zu verträllern, dass das irgendeiner Form ansatzweise &#8222;schön&#8220; klingt. Es &#8222;klingt&#8220; nicht einmal gut. Und nein, auch die Mitbewerber, welche Sie da auf dem Markt meinen zu kennen, die klingen auch nicht gut. Da können sie alle noch so dick Harmann oder Bang und Dingsbums draufschreiben. Das ist völliger Blödsinn.<br /><br />Notebooks können einfach nicht gut klingen. Das ist technisch nicht möglich. Wenn etwas klingen soll, dann nehmen Sie bitte einen Kopfhörer, verdammt noch eins!</p>
<p style="text-align: center;"><em>sorry, geht gleich wieder</em></p>
<p>Und nein, hochohmige können Sie hier, wie auch bei fast allen anderen Notebooks auch nicht direkt betreiben. Die in Dreizehn umgesetzte EN 50332-2 begrenzt das Ausgangssignal auf 150mV. Das reicht nicht für die erwähnten Lauscher. Sie benötigen für hochohmige Kopfhörer eben einen DAC. Ihren geliebten AKG Kopfhörer, an jenen sich Ihre Ohren seit mehreren Dekaden gewöhnt haben, können sie hiermit wohl problemlos betreiben. </p>
<p>

</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="728" class="wp-image-23551" src="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-1-1024x728.png" alt="" srcset="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-1-1024x728.png 1024w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-1-300x213.png 300w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-1-768x546.png 768w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-1.png 1451w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
<p>

</p>
<p><br /><br />Der <strong>Displaydeckel</strong> selbst ist extrem robust und verzieht sich kaum. Auf ihm befindet sich immer noch der typische, rote LED-Punkt auf dem i vom ThinkPad. So sehr angenehm es sich auch anfasst, die Gehäusebeschichtung ist immer noch ein Magnet für Fingerabdrücke. Mikrofasertücher und etwas Wasser helfen, jedoch nur für kurze Dauer. Vielleicht auch deswegen, weil ich so gerne gedankenverloren darüber streiche. </p>
<p>

</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/tpback.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="771" class="wp-image-23553" src="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/tpback-1024x771.jpg" alt="" srcset="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/tpback-1024x771.jpg 1024w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/tpback-300x226.jpg 300w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/tpback-768x578.jpg 768w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/tpback-1536x1157.jpg 1536w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/tpback.jpg 1575w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
<p>

</p>
<p>Die <strong>Unterseite</strong> ist ebenfalls anfällig für Fingerabdrücke, jedoch wesentlich kühler. <del>Mir scheint,</del> Lenovo hat das Material im Vergleich zur Vorgängerserie <del>getauscht, ich kann aber nicht sagen, worum es sich bei dem Material tatsächlich handelt. Vielleicht können meine Leser hier aufklären.</del> gegen Magnesum getauscht. Möglicherweise kommt der Gewichtsvorteil ggü. dem Vorgänger aus dieser kleinen Änderung.<br /><br />Links befinden sich die beiden Thunderbolt 4 Anschlüsse. Es ärgert mich übrigens nicht, dass hier kein TB5 verbaut ist &#8211; TB4 ist schnell genug. Aber es ärgert doch, dass beide Ports sich ausschließlich auf der linken Seite befinden. Wer hat hier bitte vergessen, nachzudenken? Das ist jetzt schon seit 2 Generationen dieses Modells so. So etwas verstehe ich dann weniger.</p>
<p>

</p>
<figure class="wp-block-image size-large">
<figure id="attachment_23554" aria-describedby="caption-attachment-23554" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-3.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23554" src="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-3-1024x468.png" alt="" width="1024" height="468" srcset="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-3-1024x468.png 1024w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-3-300x137.png 300w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-3-768x351.png 768w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-3.png 1474w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-23554" class="wp-caption-text">Der goldene Nupsi da ist so ein Magnetadapter, der erstaunlich gut funktioniert.</figcaption></figure>
</figure>
<p>

</p>
<p>Auf der anderen Seite gibt es den SIM-Kartenslot und einen USB-A-Anschluss. Rechts befinden sich Kensington, HDMI, USB-A, Headphone-Jack und der Power-Button. Oft in Foren kritisiert, aber letzteres macht m.E. doch Sinn, wenn man das ThinkPad geschlossen am Dock betreiben will.</p>
<p>

</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-4.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="311" class="wp-image-23555" src="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-4-1024x311.png" alt="" srcset="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-4-1024x311.png 1024w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-4-300x91.png 300w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-4-768x233.png 768w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-4-1536x467.png 1536w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/image-4.png 1556w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
<p>

</p>
<p><strong>Zwischenfazit</strong>: Ich will jetzt schon mal anmerken, dass es 2025 kein besser verarbeitetes Gerät auf dem Markt, denn exakt dieses ThinkPad gibt. Das X1 Carbon ist immer noch die absolute Referenz. Daran kann kein Mitbewerber &#8211; auch keine andere Serie aus dem eigenen Hause &#8211; wackeln. Ende der Diskussion. Und kommen Sie mir schon gar nicht mit diesen völlig überteuerten Alu-Dingern von Apple, welche entweder sofort &#8217;ne Macke drin haben oder mit Stickern nicht umgehen können, deren Displaybeschichtung sich auflöst, deren Flachbandkabel brechen oder deren Tastaturen inakzeptabel schlecht sind, bei jenen ich für Akkureparaturen oder Speicherplatz, den ich nicht mal selbst aufrüsten kann, drei Kamele bezahlen muss. Fangen Sie mit mir darüber keinen Streit an!<br /><br /><strong>Eingabegeräte</strong><br />Auch bei der <strong>Tastatur</strong> gibt es (ThinkPad-typisch) keine Abstriche. Ich kann mir zwar vorstellen, dass es Mitglieder aus der bereits erwähnten Fangemeinde gibt, für jene &#8222;1,5 Millimeter&#8220; ein Affront sein könnten. Mit Verlaub, für jemanden, der aus der <em>Butterfly-Mac-Welt</em> kommt, sind 1,5 Millimeter eine absolute Wohltat.  Selbst mein X1 Nano Gen2 hatte &#8222;nur&#8220; 1,35 Millimeter &#8211; und das war auch schon super.<br /><br />Und überhaupt tippt es sich, anders als bei vielen Mitbewerbern, absolut großartig. Der Druckpunkt ist so deutlich fühlbar, dass es kaum noch eine Anstrengung ist, damit lange Schriftstücke oder Quellcode zu generieren. Auch diesen Text hier verfasse ich am X1 Carbon, ich ziehe momentan sogar diese Tastatur einer deutlich lauteren, mechanischen an meinem Desktop-Computer vor (weil die Banana-Switches da langsam auch den Geist aufgeben). Selbst auf&#8217;s Sofa gelümmelt schreibt es sich prima mit Dreizehn. Mehr lässt sich in meiner zugegeben sehr subjektiven Sicht denn auch in diesem Thema nicht ventilieren, denn: Es ist die beste Reiseschreibmaschine, die ich jemals dabei hatte. </p>
<p style="text-align: center;"><em>*** Ich habe jetzt auch keine Lust mehr auf irgendwelche Experimente *** </em></p>
<p>Nächster Affront: Es gibt eine Menge Nutzer, welche diesen roten Nupsi in der Mitte der Tastatur, also den &#8222;<strong>Trackpoint</strong>&#8220; immer noch und sehr gerne nutzen. Für mich ist er eben nur da. Er stört aber auch nicht. Außer dass er rot ist. Er funktioniert. Das Touchpad funktioniert in meinen Augen besser. Die Existenz desselben ist mir im Jahr 2025 schleierhaft, insbesondere bei einer Tastatur mit Handballenauflage. Erwähnenswert: Ein Doppeldruck auf den Trackpoint öffnet ein Menü mit mehr oder weniger sinnvollen Features.<br /><br />Das viel wichtigere <strong>Touchpad</strong> selbst gibt es in zwei Varianten. Das verwirrt beim Einkauf, denn es wird bei vielen Shops nicht direkt klar, was man da überhaupt kauft. Die erste Variante ist traditionell mechanisch, also mit geteilten, beweglichen Buttons für den Trackpoint und beweglicher Touchoberfläche, die andere Variante ist die neue, &#8222;haptischen&#8220;. Beide Stile haben eine Glas-Oberfläche.</p>
<p><em>Ich habe mir sagen lassen, dass es &#8211; als die haptische Variante im G12 exklusiv Einzug gehalten hatte &#8211; einen veritablen Aufstand der Fangemeinde gab. Es hagelte nur so Kritik. Man hat sich offenbar nicht noch einmal getraut, die haptische Variante im G13 exklusiv anzubieten und baut die klassische, mechanische also in dieser Variante als Option im G13 wieder ein. Das hat mich in der &#8222;Einkaufserfahrung&#8220; sehr verwirrt.</em><br /><br />Ich bin aber ganz froh, dass ich das neue, &#8222;<strong>haptische</strong>&#8220; <strong>Touchpad</strong> von <strong>Sensel</strong> mit dem Vibrationsmotor habe. Auch deshalb, weil ich so die oberen Bereiche des Pads auch noch als Fläche verwenden kann, jene sonst für mechanische Tasten des Trackpoints verwendet würden. Das lässt sich in den Treibereinstellungen einfach konfigurieren. Und &#8211; liebe Leute &#8211; erzählt mir nix! Die mechanische Variante klappert! Tradition hin oder her, manchmal muss man auch mal mit der Zeit gehen. Die Sensel Variante mag ich am liebsten. Hier klonkt und rappelt einfach mal nix &#8211; es ist prima benutzbar.<br /><br />Der <strong>Fingerabdruckleser</strong> befindet sich rechts neben dem völlig überflüssigen Copilot-Button, jenen man mit den Powertoys zum Glück eine sinnvollere Tätigkeit zuweisen kann. <del>Es ist leider immer noch so, dass der unmittelbar nach einem Kaltstart ab und an nicht will.</del> <del>Das habe ich schon bei so vielen ThinkPads gemerkt. Ich weiß nicht, ob ich dies auf Windows Hello, das ThinkPad oder einen Fehler meinerseits schieben soll. Da das Surface von Microsoft selbst so ein Problem mit der Kamera hatte, vermute ich das Problem wohl schon bei Windows.</del> In 11/2025 funktioniert dieses Ding inzwischen auch Zuverlässig, also auch nach jedem Neustart. <del>Immerhin: Der Fingerabdruckleser funktioniert deutlich besser, als die Windows-Hello-Cam des Surface Pro.</del> Es wäre schön, wenn Lenovo dem Fingerabdruckleser &#8222;eine Art Beleuchtung&#8220; geschenkt hätte. Mein innerer Monk kann mit der einzigen, unbeleuchteten Taste auf dem wahnsinnig guten Keyboard immer noch nicht umgehen. Es wirkt irgendwie deplatziert. <br /><br /><strong>Gute Verbindung</strong><br />Ethernet fehlt, bzw. wird durch bei vielen wohl eher durch ein Dock zur Verfügung gestellt. Ich selbst nutze selten USB-C Adapter, führe die aber etwas genervt in der Tasche mit. Vor kurzem habe ich das Ding vergessen, als ich in Garmisch ein paar Ferienwohnungen mit WiFi versorgen wollte.<em> 29 Euro will der Mediamarkt für so einen bescheuerten Adapter!</em> <br /><br />Ansonsten gibt es (um mal in den KFz-Jargon zu wechseln) die <strong>volle Hütte</strong>. Ergo eine WiFi7 taugliche <strong>Intel BE201</strong> zum Beispiel. In 2&#215;2 gibt&#8217;s derzeit nichts besseres. Ich habe in 6 GHz (noch) meine Ruhe, das Kabelnetzwerk unterstützt eh nur Gigabit. Netto schaufle ich zwischen 106-110 Megabyte in der Sekunde. Das ist also das, was das Kabel hergibt, nicht der Funkraum. Die BE201 ist auch weniger sticky denn die Qualcomm Variante, jene ich zuvor verwendet habe. Sie fühlt sich mit dem Lenovo Antennenarray auch in 5GHz Umgebungen pudelwohl. Ich habe an ihr wirklich gar nichts auszusetzen.<br /><br />Die eingebaute <strong>Quectel RM520N-GL 5G Karte</strong> schiebt mit 4&#215;4 ebenfalls schneller als erlaubt. Wir haben bei meinem Dienstherrn das Glück, direkt unter einem sehr gut angebundenen Telekom-Mast mit 5G arbeiten zu dürfen: Die Quectel kriegt hier gut 1,1 Gigabit hin &#8211; bei wirklich extrem kurzen Paketlaufzeiten von deutlich unter 15 ms. Auch zuhause habe ich immer ein halbes Gigabit. Hinzu kommt, dass sie mit der zur Verfügung stehenden Energie deutlich besser haushaltet, als das zuvor getestete Qualcomm Derivat im Microsoft Surface Tablet. Bin ich tagsüber ohne WiFi unterwegs, habe ich mit Dreizehn gefühlt 1/4 mehr Laufzeit, als das neue ARM-Tablet von Microsoft.<br /><br /><em>Anmerkung: Hiermit gab es einen Unfall, ich erkläre später mehr dazu. </em><br /><br />Ansonsten hat es <strong>Bluetooth 5.4</strong> und arbeitet prima mit meinen Bose QC45, den Jabra elite 10t oder einer kleinen Logitech-MX Anywhere zusammen. Nicht gemocht werden wollen meine Pixel Buds Pro 2.0: Audio funktioniert nicht gut, es knackt häufiger mal und hinterlässt im Gerätemanager unbekannte, nicht funktionierende HID/Eingabegeräte.<br /><br /><strong>Extremst schnelle NVME</strong><br />Die in meiner Variante in 2TB Größe gelieferte NVMe von SK Hynix ist mit PCI5 angebunden. Das ist spürbar bei der Verwendung von Windows, vieles flitzt nur so. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><br /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-23547" src="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/Screenshot-2025-09-10-182017-300x217.png" alt="" width="300" height="217" srcset="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/Screenshot-2025-09-10-182017-300x217.png 300w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/09/Screenshot-2025-09-10-182017.png 712w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><br />Die für sich sprechenden CrystalDisk-9 Benchmark Werte sind in meinen Augen völlig absurd, ich lasse die hier einfach mal so stehen. Ich will anmerken, eine PCI5 NVMe habe ich bislang für überflüssig gehalten. Es ist möglich, dass ich da falsch gelegen habe.<br /><br /><strong>Das Display ist einzigartig</strong><br />Das Display ist eine Wohltat für meine Augen, welche wirklich nicht mehr die besten sind. In sofern wollen Sie meine Beurteilung desselben möglicherweise anders einordnen. Die 2880&#215;1800 des OLEDS sind auf 14 Zoll &#8222;gepresst&#8220;. Mit einer Skalierung von 175% komme ich ohne Kopfschmerzen über den Tag. Über den Tag bedeutet auch, dass es mir je nach Situation &#8211; besonders frühmorgens &#8211; zu hell ist und ich generell bei 60-70% Displayhelligkeit der möglichen 500cd/m2 bleibe. <br /><br />Ich reagiere empfindlicher als der Durchschnitt auf PWM-Flackern, erkenne dies aber auch nicht bei einer Helligkeit von  nur 50%. Mit niedrigerer Helligkeit möchte ich eigentlich auch gar nicht arbeiten. Den Dark-Mode nutze ich nicht, obwohl ich damit mehr Strom sparen könnte. Die matte 2,8K Anzeigeeinheit kommt mit 30-120 Herz <strong>variabler Refresh-Rate</strong> daher. Ich hatte so etwas bislang nur bei meinen Pixel Telefonen. Das ist wirklich sehr angenehm, da es zum einen bei statischen Bildern recht wenig Energie braucht und beim Scrollen sehr flüssig bleibt. Absoluter Luxus!<br /><br />Video- und Fotografen mögen vielleicht diese Spezifikationen: Dreizehn bietet <strong>100% DCI-P3 Farbraum, HDR500</strong> und <strong>Dolby Vision</strong>. Das sind alles Dinge, die über meinen Sachverstand hinausgehen, sich aber besonders gut anhören. Meinen Desktoprechner vermisse ich unterwegs selten bis nie, es sei denn, ich muss CAD-Pläne importieren oder korrigieren.<br /><br /><strong>Grafikeinheit</strong><br />Die ARC 140V ist besser geworden, viel besser denn ihre Vorgänger. Ein Entrauschen in Lightroom beschleunigt sie sicher nicht so, wie meine RTX 4080. Die erwähnte würde samt Kühler aber auch gleich doppelt so viel wiegen, wie zwei Dreizehns.  Aber: Es geht. Und zwar ganz ordentlich. Für unterwegs besser, als alles, was ich zuvor hatte: Ich kann mit Lightroom deutlich angenehmer (unmotiviert und ohne technischen Sachverstand Farbtonkurven anpassen) arbeiten, wie mit allen Vorgängern mit Iris XE oder Qualcomm Grafikeinheit. <br /><br />Auch Exporte in Davinci Resolve sind erstmals in halbwegs akzeptabler Zeit möglich, und das ohne, dass dieses Notebook ventilierend vom Tisch abhebt. Handbrake (h264 und h265) mag es, nur diese grausame, chinesische Software von Insta360 will nicht so, wie ich das will. Sie ist bislang auch die einzige, welche die Lüfter von Dreizehn auf Drehzahl bekommt, sie läuft auch nur auf einem, einzigen Zylinder.<br /><br />Ja, Diablo 4 läuft prima. Eigentlich laufen viele, auch aktuelle TripleA-Kracher (bis auf Baldur&#8217;s Gate 3) bei mindestens mittleren Settings. Aber: Zum Zocken habe ich mir das Ding ja auch nicht gekauft. Wenn Ihr Benchmarks der ARC140V sucht, nutzt bitte andere Webseiten. Vielleicht ist dieses Notebook dann auch gar nicht das richtige Ding, wenn Ihr überhaupt nach Grafikbenchmarks sucht. <br /><br /><strong>Energie &amp; Effizienz</strong><br />Es hat 57 Wattstunden Platz. Schaut man sich das Gehäuse an, gibts da eigentlich auch etwas mehr Platz &#8211; also &#8222;Luft&#8220;. Ich bin aber erstmals einverstanden. Denn: <br /><br />Ich komme auf mindestens <strong>6 1/2 Stunden Laufzeit</strong>, sofern ich ihn vorher auf 100% auflade. Ja, das ist weniger, als alle anderen Youtuber, Webseiten und Tester angeben, jedoch deutlich mehr als alle seine Vorgänger in meinem Haushalt (auch MacBooks) im Dauerbetrieb überlebt haben. Und die waren allesamt nicht so performant. Ihr könnt mir jetzt gerne vorwerfen, dass ich von Notebooks und Akkus keine Ahnung habe (was stimmen mag) oder aber meine Objektivität lobhudeln. Es hilft ja nichts, Physik ist immer noch das Maß aller Dinge. Und um die komme auch ich nicht  drum herum. Ich nutze das Ding halt zum Arbeiten und nicht für Laufzeit-Benchmarks. <br /><br />Bei den angegebenen Werten schreibe ich mit dieser wunderbaren Tastatur, nutze entweder WiFi oder 5G und tunnel möglicherweise zu einem Gateway und nutze RDM. Das ist heute mal so und morgen mal anders. Sollte ich tatsächlich mal frei haben, nutze ich Dreizehn als Radio oder Videodisplay (Youtube, Plex, Prime), quasi für alles mögliche. Angenehm ist, dass ich das ohne Anstrengung mache, bei 60-70% Helligkeit.<br /><br />In allen Vorgängern war das übrigens sehr nervig, dass ich über das Windows Mobilitätscenter nur sehr umständlich zwischen Ausbalanciert und Performance wechseln konnte. Dreizehn hat mit &#8222;Mode&#8220; auf F8 einen Button, der zwischen &#8222;beste Energieeffizienz&#8220;, &#8222;Ausbalanciert&#8220; und &#8222;beste Performance&#8220; wechseln kann. Ich nehme dieses Feature dankbar an und bewege mich dennoch fast nur in &#8222;Ausbalanciert&#8220;.<br /><br />Nur in Performance ist der Lüfter hörbar aber nicht nervend, ausbalanciert hört man ihn fast nie und im Effizienzmodus nie. Im letzteren Modus ist Dreizehn etwas schnarchzapfig, aber Word lässt sich damit trotzdem problemlos bedienen. Wer die längere Akkulaufzeit braucht, bittesehr.</p>
<p>Dreizehn ist absolut kein Hitzkopf, Chapeau Intel! Warum nur hat das so lange gedauert? Mit der Thermopistole messe ich lediglich in der Tastaturmitte vielleicht 40 Grad, wenn&#8217;s Windows Update macht oder wenn Handbrake läuft. Ich wünschte mir manchmal, ich selbst würde so funktionieren&#8230;<br /><br /><strong>Software, Vantage, Service und keine Bloatware</strong><br />Lenovo hat da mit Intel zusammen ein paar Softwarefeatures reingepackt und verkauft dies <strong>als Aura Edition</strong>. Vor kurzem haben sie die <strong>Commercial Vantage</strong>-Tools überarbeitet. Ich bin ziemlich erschrocken, als ich das klassische Schwarz nicht mehr gesehen habe. Aber: Es funktioniert. Es gibt Richtlinien, welche das Verhalten desselben steuern können, findbar hier: (<a href="https://support.lenovo.com/de/de/solutions/hf003321-lenovo-vantage-for-enterprise">Link</a>). Der mehrfach in Kritik geratene WiFi-Schutz lässt sich deaktivieren &#8211; in meinem Fall auch nicht notwendig, da ich sowieso fast nur noch 5G nutze. <br /><br />Vantage kümmert sich nicht nur um Treiberupdates (sogar des angeschlossenen Docks), sondern auch um die grundlegende Konfiguration, z.B. um das Ladelimit des Akkus. Sofern man das nicht konfiguriert, ist man selbst schuld, wenn der Akku irgendwann getauscht werden muss. Das kann übrigens jeder selbst, ohne Genius Bar, und das auch sehr einfach. Hier ist absolut nichts verklebt. Es müssen nur ein paar Schrauben gelöst werden. Es gibt passende Erklärbäranleitungen hierfür. Die wichtigsten, notwendigen Informationen zu Dreizehn fasst Lenovo hier zusammen: (<a href="https://download.lenovo.com/pccbbs/mobiles_pdf/x1_carbon_gen13_x1_2in1_gen10_hmm_en.pdf" target="_blank" rel="noopener">Link</a>) &#8211; Das ist eine Menge. Dazu finden sich viele Anleitungen auch auf Youtube, z.B. zum bereits erwähnten Tausch des Akkus (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=3rNEH3SAW8g" target="_blank" rel="noopener">Link</a>). Wer die schriftliche Variante lieber mag: Bittesehr (<a href="https://pcsupport.lenovo.com/us/en/selfrepair/sr500092" target="_blank" rel="noopener">Link</a>). Absolut keine Selbstverständlichkeit: Ich kenne keinen einzigen Hersteller, der so gut dokumentiert und so detailreiche Anleitungen öffentlich verfügbar macht. Wer die vermeintlich höheren Kosten eins ThinkPads ggü. den Mitbewerbern kritisiert, hat dieses Element in seiner Kalkulation sicher übersehen. <br /><br />Der Mode-Button ist eine Freude, ich nutze ihn gerne, er umgeht ein wirklich sehr nerviges Manko von Windows 11 Pro hinsichtlich der Erreichbarkeit der Energiesparoptionen. Ansonsten gibt&#8217;s jede Menge überflüssiges KI Klimbim, jenes man lokal nicht nutzen kann, denn nicht eine einzige KI kann die NPU des 258V auf Windows nutzen. So&#8217;n lokales Claude oder Gemma-IT in einer leicht performanteren Variante für mein Python-Zeugs wäre nämlich echt hilfreich. Die NPU ist also Quatsch, aus dem Microsoft Copilot kommt sowieso nur Blödsinn. Ansonsten ist es halt Windows. Es ist anfangs auch echt nervig, alles, was Microsoft einem andrehen möchte, direkt wieder abzudrehen. Aber mit den richtigen Richtlinien geht es. Dann ist sogar Edge benutzbar (<a href="https://www.johnlose.de/2025/07/kurznotiz-edge-138-und-microsofts-schlimmste-gaengelungen-im-jahr-2025/" target="_blank" rel="noopener">Link</a>).<br /><br />Lenovo baut hier <strong>keine Bloatware</strong> ein. Außer jenen Quatsch, den Windows mitliefern will, gibt es nichts vorinstalliertes von Lenovo, denn jenes, was ich erwähnt habe. Und das ist gut. Aber manchmal macht Microsoft mir auch mal einen Strich durch die Rechnung. Anbei ein paar Beispiele:<br /><br /><strong>Unfälle:</strong><br />Die Verpackung/Schachtel von Lenovo ist mit Genuine-Stickern versiegelt. In sofern wird das Tampern deutlich erschwert und ich traue dem vorinstalliertem OS. <em>Auch einer der Gründe, warum ich ein Lenovo haben möchte.</em> Ich müsste eigentlich davon ausgehen, dass die OOBE (/bypassnro geht noch!) bei diesem Gerät perfekt ist. Aber dem ist nicht so: Microsoft lädt dummerweise und ungefragt sofort Treiber quer. Und die sind teilweise so alt, dass sie durch Fehler in der Signaturprüfung Kernisolierung/Speicherschutz gleich mal außer Kraft setzen. Du bekommst das auch nicht mehr gerade gezogen denn mit einer kompletten Neuinstallation. Anschließend musst Du an die Komponenten-Richtlinien. Ich befürchte, das ist vielen bereits zu viel. Entweder haben sie es nicht gedurft oder aber übersehen &#8211; Es ist nur eine einzige Richtlinie bei den Windows Update jene diesen Unfall hätte verhindern können. </p>
<p>Tatsächlicher Fehler:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Code Integrity determined that a process (\Device\&#8230;\MsMpEng.exe) attempted to load \Device\&#8230;\igd10iumd64.dll that did not meet the Custom 3 / Antimalware signing level requirement&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Der zweite Versuch ist in sofern ebenfalls in die Hose gegangen, als dass der (aktuelle) NCP Secure Client (Lancom Advanced VPN Client) bei mir ebenfalls in der Signaturprüfung scheitert. Die Installation geht aber ohne eine einzige Warnmeldung von Microsoft durch. Erst später meldet sich das Sicherheitscenter und gibt mir den Hinweis, dass ich den Speicherschutz vergessen kann. Ich kapiere das nicht. Wieso bekomme ich bei der Installation nicht den Warnhinweis?   </p>
<p>Tatsächlicher Fehler:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Windows is unable to verify the image integrity of the file \&#8230;\LANCOM\Trusted Access Client\ncpwscw7.exe&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Etwa drei Monate im Betrieb findet Defender <strong>Wireguard</strong> plötzlich gar nicht mehr gut. Ich kann keine VPN-Verbindung mehr aufbauen. Die Installation von WireSock führt nicht zum Erfolg, die Deinstallation von WireSock sogar dazu, dass mein Quectel 5G Adapter seine eigene ESIM nicht mehr findet. Der <strong>Premier Support von Lenovo</strong> war &#8211; obwohl sie das Problem nun wirklich nicht verursacht haben &#8211; absolut hilfreich. Und: Wir haben das Ding gemeinsam wieder zum Fliegen bekommen, ohne dass ich die Telekom belästigen musste. Danke dafür!<br /><br />Das sind aber alles so Dinge, die wären einfach nicht nötig. Für <strong>Windows</strong> muss man leidensfähig sein. Alternativ läuft auf dem Ding Fedora oder Ubuntu. Ich will das im Moment (noch) nicht, es sei denn, der orange Neofaschist mit der furchtbaren Frisur macht noch mehr Blödsinn. Immerhin: Ich könnte. Mit dem Surface wäre das nicht drin.<br /><br /><strong>Premier Support</strong><br />Ist bei Dreizehn &#8211; einfach so &#8211; mit dabei. Hier kann jemand zu mir kommen und das Ding reparieren, wenn es denn kaputt ist. Ich habe das schon einmal mit meiner Dienstbüchse in Anspruch genommen &#8211; daher weiß ich, dass ich das genauso auch privat haben will. Und: Ich weiß auch, wie furchtbar das ist, zwischen all diesen besseren Menschen, mitten im Düsseldorfer Apple Store zu sein und auf einem Android Telefon Doppelkopf spielen zu müssen, weil man wartet.<br /><br />Dumm beim Premier Support ist: Es gibt kein Webinterface für Tickets. Wer also eine Weiterleitung (wie für jeden anderen Anbieter) in seinem Postfach eingerichtet hat und auf die Tickets mit einer anderen, als der hinterlegten Mail antwortet, kann sich auch mit einer Litfaßsäule unterhalten. Das ist aber seit jeher so. Es wäre wirklich schön, wenn Lenovo das endlich mal ändert. <br /><br /><strong>Fazit</strong><br />Negativpunkte habe ich tatsächlich: Zum einen die grausige Webcam, zum anderen der fehlende SD-Kartenleser, und vielleicht, dass die Thunderbolt-Anschlüsse nur auf einer Seite vorhanden sind. Ich würde mir wünschen, dass man die beiden, äußeren LED&#8217;s deaktivieren könnte. Auch wenn sie ein typisches Designmerkmal sind, sie nerven mich und sind bei Dunkelheit zu hell. Auf Linux kommt man wohl an den EC, nicht so auf Windows. Für Lenovo wäre es ein leichtes, dies auf der Softwareseite anzupassen. Da sie das nicht machen, scheint das so nicht gewollt. Das war&#8217;s mit meiner Kritik &#8211; Ergo: Alles kein Weltuntergang. <br /><br />Dass Dreizehn einen Intel Chipsatz hat, ist mit Lunar Lake kein Manko mehr. Höchstens, dass Lunar Lake einfach viel zu spät kam. Das hat unnötig viel Geld (und meinen Unfall mit dem Surface) gekostet. Diesen ganzen KI-Marketing-Tamtam können sie bitteschön lassen, ich brauche das nicht.<br /><br />Der Akku reicht absolut, die Leistung ist (inklusive iGPU) für ein Ultrabook mehr als ausreichend. Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben, quasi Referenz. Der Bildschirm ein Traum, die Software klasse, das 5G Modem super. Die Details sind allesamt durchdacht (ausgenommen die TB-Anschlüsse auf der exklusiv linken Seite).</p>
<p>Nachfolgendes kann Missverstanden werden: Mir gefällt Dreizehn nicht nur, ich akzeptiere einfach keine Alternative. Hinzufügen will ich, dass ich dem Herrgott da oben sehr dankbar bin, exakt dieses ThinkPad zu besitzen und ich diesen Umstand ganz und gar nicht als Selbstverständlichkeit denn als etwas besonderes ansehe.</p>
<p>Es ist also ganz und gar nicht zu vergleichen mit einem Paar Socken zu Weihnachten, wie ich eingangs erwähnte. Stellen Sie sich ein Kleinkind mit einem Teddybären vor: So ist das mit diesem ThinkPad und mir.<br /><br /><em>Anmerkung:Ja ich kenne Dr. House, auch wenn für mich Dr. Remy Hadley die eigentliche Hauptrolle gespielt hat. Ich habe jede einzelne Folge gesehen.<br /><br /><br /></em>Das erwähnte ThinkPad oder dieser Beitrag sind von Lenovo nicht finanziell unterstützt. Dieser Artikel wurde ohne Wissen von Lenovo erstellt. Der Inhalt entspricht zu 100% meiner eigenen Erfahrung. Es hat keine Vorautorisierung stattgefunden, es gibt keinerlei Vorteile oder andere Vergütungen für die Veröffentlichung. Das Beitragsbild ist KI generiert (Gemini). </p>
<p></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kurznotiz: Aruba VC / Virtual Instant 8.10.x AP-Kabelfehler schneller finden</title>
		<link>https://www.johnlose.de/2025/07/kurznotiz-aruba-vc-virtual-instant-8-10-x-ap-kabelfehler-schnell-finden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[John Lose]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 13:27:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aruba]]></category>
		<category><![CDATA[aruba]]></category>
		<category><![CDATA[controller]]></category>
		<category><![CDATA[error]]></category>
		<category><![CDATA[fehler]]></category>
		<category><![CDATA[finden]]></category>
		<category><![CDATA[instant]]></category>
		<category><![CDATA[kabel]]></category>
		<category><![CDATA[schwarm]]></category>
		<category><![CDATA[virtual]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.johnlose.de/?p=23354</guid>

					<description><![CDATA[Im VC selbst gibt es keine Übersicht, jene die Interface-Anbindung der Accesspoints auflistet, ob sie Gigabit oder bei Aderfehlern/Überlänge nur mit 100M, ohne CRC oder mit jeder Menge CRC-Fehlern, fehlenden VLAN oder ähnlichen Fehlern angebunden sind. Das ist suboptimal gelöst. Wenn Du jetzt wissen willst, was da auf der AP-Seite los ist, must Du zu...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im VC selbst gibt es keine Übersicht, jene die Interface-Anbindung der Accesspoints auflistet, ob sie Gigabit oder bei Aderfehlern/Überlänge nur mit 100M, ohne CRC oder mit jeder Menge CRC-Fehlern, fehlenden VLAN oder ähnlichen Fehlern angebunden sind. Das ist suboptimal gelöst.</p>



<span id="more-23354"></span>



<p>Wenn Du jetzt wissen willst, was da auf der AP-Seite los ist, must Du zu Fuß los und im schlimmsten Fall jeden AP einzeln auf der Konsole oder der Managementoberfläche (z.B. Airwave) fragen. </p>



<p>Im schlimmsten Fall ist der AP auch noch falschherum (eth1 statt eth0) angebunden, das sorgt dann für Chrüsimüsi, wenn der Bridge-Mode nicht richtig konfiguriert ist und oder LACP fehlt.<br><br><em>Natürlich sind alle Patchfelder durchgemessen und Leitungsfehler können nicht sein. Himmel, wie oft ich das schon gehört habe. Und wie oft kennt mein Gegenüber meinen Job besser als ich selbst&#8230;</em> <em>(*sorrygehtgleichwieder*)</em><br></p>



<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color wp-elements-9d9ca778db030dfad34e98c2368f777c">OK. Das Ding ist jetzt so groß geworden, dass ich es in eine eigene Seite ausgelagert habe. <br>=&gt; Hier geht&#8217;s lang: <a href="https://www.johnlose.de/aruba-instant-python-tools/">Link</a><br><br></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kurznotiz: Edge 138++ im Jahr 2025</title>
		<link>https://www.johnlose.de/2025/07/kurznotiz-edge-138-und-microsofts-schlimmste-gaengelungen-im-jahr-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[John Lose]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2025 10:50:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[admx]]></category>
		<category><![CDATA[datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[edge]]></category>
		<category><![CDATA[gpedit]]></category>
		<category><![CDATA[gruppenrichtlinien]]></category>
		<category><![CDATA[howto]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.johnlose.de/?p=23329</guid>

					<description><![CDATA[Nachdem Google gerade Chrome auf ARM64 quasi unbrauchbar gemacht hat und Firefox auf demselben System eine Fürchterlichkeit sondergleichen ist, muss ich Edge &#8222;zum Laufen&#8220; bringen. Und zwar in Ansätzen so, dass ich weder genötigt bin, Microsoft-Entwickler zu erschießen, noch dass ich irgend ein Tweaktool eines Entwicklers verwenden muss, jenem ich nicht vertraue. Ja, ganz recht,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nachdem Google gerade Chrome auf ARM64 quasi unbrauchbar gemacht hat und Firefox auf demselben System eine Fürchterlichkeit sondergleichen ist, muss ich Edge &#8222;zum Laufen&#8220; bringen. Und zwar in Ansätzen so, dass ich weder genötigt bin, Microsoft-Entwickler zu erschießen, noch dass ich irgend ein Tweaktool eines Entwicklers verwenden muss, jenem ich nicht vertraue.</p>



<span id="more-23329"></span>



<p>Ja, ganz recht, in &#8222;<a href="https://www.johnlose.de/2023/06/wo-bitte-gehts-hier-nach-windows/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wo bitte geht&#8217;s hier nach Windows</a>&#8220; habe ich die Behauptung ventiliert, Edge sei ein Browser, den man höchstens dazu verwendet, einen anderen Browser zu installieren. Microsoft ist auch 2025 noch der Meinung, das müsse so bleiben.</p>



<p>Edge ist aus meiner Sicht deshalb höchstens noch mit Gruppenrichtlinien bedienbar. Denn: Im schlimmsten Fall klickt der Anwender nämlich aus Versehen auf &#8222;Bestätigen&#8220;. <br><br>Edge ist ab exakt diesem Klick dann eben nicht mehr benutzbar:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-6.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="509" height="589" src="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-6.png" alt="" class="wp-image-23336" srcset="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-6.png 509w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-6-259x300.png 259w" sizes="auto, (max-width: 509px) 100vw, 509px" /></a></figure>
</div>


<p><br><br>Für Euch getestet: Jede mir bekannte KI (Gemini, ChatGPT, Claude AI, Perplexity oder sogar CoPilot) finden die richtigen Konfigurationen nicht, da sich die Richtlinien in den letzten 5 Jahren hierzu mehrfach geändert haben. Spart bitte das CO2 der Rechenzentren, falls möglich. Es ist auch gut möglich, dass dieser Beitrag hier mittelfristig obsolet ist!</p>



<p>Im Netz finde ich Foreneinträge zu der unfassbar dreisten Übergriffigkeit von Microsoft, u.a. hier: (<a href="https://answers.microsoft.com/de-de/windows/forum/all/was-muss-ich-tun-damit-ich-nicht-alle-paar-tage/9386a6ae-213b-47c9-8322-a9029c1f4a90" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>), hier: (<a href="https://www.borncity.com/blog/2024/06/06/edge-nervt-seit-version-125-mit-full-screen-popups/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>) oder hier: (<a href="https://www.chip.de/news/Direkt-im-Browser-Microsoft-nervt-Windows-Nutzer-mit-Popups_185193757.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>). Vereinbar ist das mit dem EU-DMA m.E. nicht, und ich finde (<a href="https://www.heise.de/news/Windows-10-und-11-Edge-Browser-nervt-kuenftig-weniger-10423352.html" data-type="link" data-id="https://www.heise.de/news/Windows-10-und-11-Edge-Browser-nervt-kuenftig-weniger-10423352.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>*kam gerade rein*) <s>k</s>einen Hinweis, dass sie das auch angehen wollen.<br><br>Lösen ließe sich das mit Richtlinien, aber: Die sind zum teil diametral gegenläufig. Mir war unbekannt, dass man &#8211; sofern man eine Richtlinie konfiguriert, andere Dinge dann im Browser nicht mehr machen kann, obwohl das eine mit dem anderen nichts zu tun hat&#8230;.</p>



<p>Da ich mit ARM64 gefühlt alleine im Netz unterwegs bin, muss ich diesen Browser ab und an zwangsweise benutzen. Spaß macht das nicht. Ich kapier&#8217;s auch nicht: Wieso will Microsoft, dass man Microsoft hasst? Egal, machen wir uns an die Lösung.</p>



<p>Vorzugsweise im Original sind die Problemlöser im Moment (2025/07) ladbar hier:<br></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="686" src="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-1024x686.png" alt="" class="wp-image-23330" srcset="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-1024x686.png 1024w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-300x201.png 300w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-768x515.png 768w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image.png 1397w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p>Microsoft Edge für Unternehmen: (<a href="https://www.microsoft.com/de-de/edge/business/download" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>).</p>



<p>In meinem Fall war&#8217;s für ARM64 auf Snapdragon. Eure Version könnte sich weiter links davon befinden!<br><br>Die heruntergeladenen ADMX-Files, um diesen Mist zu umgehen,  befinden sich in einem ZIPFile, welches sich widerrum in einem CABFile befinden. Die gehören samt Übersetzung nach C:\Windows\PolicyDefinitions (Verzeichnisstruktur beibehalten).</p>



<p>Anschließend lässt sich der Browser EDGE 138+ (Bitte mitteilen, wenn das hier nicht mehr funktioniert) mit Richtlinien bedienen. Hierzu bedient Ihr Euch Eures lokalen Gruppenrichtlinieneditors (gpedit.msc). Sicher könnt Ihr das auch in der Domäne umsetzen, dann sind allerdings andere (hier nicht erwähnte) Schritte erforderlich.</p>



<p>Es gibt derer wichtigsten Richtlinien 4 (in Worten vier):</p>



<h3 class="wp-block-heading">Microsoft Edge als Standardbrowser festlegen (Deaktiviert)</h3>



<p>Erstere ist Teil dieses Begrüßungsnupsi, welches immer wieder erscheint, wenn man nicht BING nutzt oder EDGE zu datensparsam konfiguriert hat. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-medium"><a href="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="280" src="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-1-300x280.png" alt="" class="wp-image-23331" srcset="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-1-300x280.png 300w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-1.png 676w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></figure>
</div>


<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Aktiviert Kampagne für Standardbrowsereinstellungen (Deaktiviert)</h3>



<p>Zweiteres ist m.E. ebenfalls Teil davon:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-medium"><a href="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="270" height="300" src="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-2-270x300.png" alt="" class="wp-image-23332" srcset="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-2-270x300.png 270w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-2.png 746w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /></a></figure>
</div>


<p>Falls Ihr diese Konfiguration gesetzt habt, seid Ihr nicht mehr in der Lage, in den Einstellungen von Edge DOH zu setzen. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-3.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="828" height="89" src="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-3.png" alt="" class="wp-image-23333" srcset="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-3.png 828w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-3-300x32.png 300w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-3-768x83.png 768w" sizes="auto, (max-width: 828px) 100vw, 828px" /></a></figure>



<p>Um einen DOH-Anbieter zu konfigurieren, müssen dann folgende Einstellungen gewählt werden:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Den Modus von DNS-over-HTTPS steuern</h3>



<p>&#8222;Den Modus von&#8220; steht da möglicherweise, um das Ding in den Richtlinien unauffindbar zu machen&#8230;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-medium"><a href="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-4.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="281" src="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-4-300x281.png" alt="" class="wp-image-23334" srcset="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-4-300x281.png 300w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-4-768x720.png 768w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-4.png 887w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></figure>
</div>


<p>und anschließend</p>



<h3 class="wp-block-heading">URI-Vorlage der gewünschten DNS-über-HTTPS-Auflösung angeben</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-medium"><a href="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-5.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="284" src="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-5-300x284.png" alt="" class="wp-image-23335" srcset="https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-5-300x284.png 300w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-5-768x728.png 768w, https://www.johnlose.de/wp-content/uploads/2025/07/image-5.png 883w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Plugin &#8222;NewTab Redirect!&#8220;, um nicht wahnsinnig zu werden</h3>



<p><s>Mit dem Plugin Custom New Tab (<a href="https://microsoftedge.microsoft.com/addons/detail/custom-new-tab/onagfgjlokaciajhjmajljcfanonbmia">Link</a>) lassen sich die neuen Tabs mit selbst gewünschter Startseite versehen.</s> Man wird also von Bing so auch bei neuen Tabs verschont und kann die Suchmaschine oder Startseite setzen, die man haben möchte. </p>



<p>Da Custom New Tab lange Zeit nicht mehr weiterentwickelt wurde, legt sich Edge damit in letzter Zeit möglicherweise regelmäßig schlafen (Zumindest in meinem Fall). Es gibt nichts mehr im Edge-Store für diesen Zweck. Es ist aber auch möglich, Google Chrome Plugins in Edge zu nutzen. Deshalb verwende ich Jim Schubert&#8217;s &#8222;New Tab Redirect&#8220; von hier (<a href="https://github.com/jimschubert/NewTab-Redirect" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>). <br><br>Ich bin definitiv kein Fan davon, für so einen Rotz von Microsoft ein Plugin verwenden zu müssen (Nutzung auf eigene Gefahr), um diese Gängelung lässt sich jedoch sonst nicht umhinkommen.</p>



<p>Das wär&#8217;s dann. Gott zum Gruß!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>