johnlose.de https://www.johnlose.de technisches und persönliches Sun, 15 Apr 2018 20:35:08 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.5 Snippet: #Dericam Motion Alarm via #Homematic aktivieren und deaktivieren https://www.johnlose.de/2018/04/snippet-dericam-motion-alarm-via-homematic-aktivieren-und-deaktivieren/ https://www.johnlose.de/2018/04/snippet-dericam-motion-alarm-via-homematic-aktivieren-und-deaktivieren/#respond Sun, 15 Apr 2018 19:05:26 +0000 https://www.johnlose.de/?p=16021 Manch Chinaplaste-Überwachungskamera kommt wohl auch mit passendem Handbuch. Eine Dericam werkelt derzeit bei mir zuhause. Da ich ONVIF noch nicht nutze und meinen FTP-Speicher ein wenig entlasten möchte, will ich bei Anwesenheit das Motion-Tracking temporär deaktivieren und bei Abwesenheit aktivieren. Das möglichst, ohne das fürchterliche Webinterface der Kamera zu besuchen.

Also habe ich die Homematic mit der Aufgabe betraut. Gottseidank fliegt im Netz ’ne Doku rum, welche ich unten mal festgehalten habe. Aus jenem Referenzhandbuch geht wie folgt hervor:

Ebenfalls kann ich die Auth in die URI mit einpflegen:

(Bedenklich ;-)) aber immerhin…

In meiner fiktiven Aufgabe „Motion Alarm Zone 1 aktivieren“ benötige ich die IP der Kamera („IPDERKAMERA“), meinen Usernamen („BENUTZERNAME“), mein Kennwort („KENNWORT“).

Dann kann ich über den Befehl „param.cgi?cmr=setmdattr“ Die Zone („name=1“) aktivieren („enable=1“). Die restlichen Parameter sind uninteressant, sofern ich sie nicht verändern möchte.

Ist der Transportweg abgesichert, lässt sich aus der Homematic also nachfolgendes Skript in Programmen abschicken:

string stderr;
string stdout;
string url="\"http://IPDERKAMERA/cgi-bin/hi3510/param.cgi?cmd=setmdattr&-enable=1&-name=1&-usr=BENUTZERNAME&-pwd=KENNWORT\"";
system.Exec("wget --no-check-certificate -q -O - "#url, &stdout, &stderr);

Schnuffeldibuffzackpeng – Alles klappt so wie gewünscht. Ebenso kann ich die Kamera anweisen, den PTZ-Motor an eine bestimmte Position zu fahren. Ähnliche Referenzen gibt’s wohl auch von Axis, Foscam, FDT, Floureon usw.

Ich plädiere dafür, die Dinger in einem VLAN zu betreiben, und die Firewall ein Auge auf den „Verkehr“ werfen zulassen.

Anbei das Referenzhandbuch von Dericam:

Dericam Camera CGI & RTSP User Guide v1.0.2

 

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Rundschreiben 2018-04 – Kontaktdatenanfrage https://www.johnlose.de/2018/04/rundschreiben-2018-04-kontaktdatenanfrage/ https://www.johnlose.de/2018/04/rundschreiben-2018-04-kontaktdatenanfrage/#respond Sun, 08 Apr 2018 11:03:48 +0000 https://www.johnlose.de/?p=16009 Nachfolgend findest Du eine Nachricht, welche ich im April an Dich gesendet habe.

Hallo,

ich habe einige Socialmedia-Dienste verlassen. Das bedeutet aber nicht, dass ich Dich nicht mag! Es ist völlig normal, dass mein Kontakt nicht mehr in Deiner „Freundesliste“ erscheint.

Ich würde mich deshalb sehr freuen, wenn Du mir eine Visitenkarte mit Deinen Adressdaten und Deiner Rufnummer zukommen lassen kannst, so dass wir weiter in Kontakt bleiben können. Im Anhang findest Du auch meine Kontaktdaten. Auch möchte ich Dir mitteilen, wie ich Deine Kontaktdaten verwende, sofern Du sie mir denn zukommen lässt:

– Deine Kontaktdaten werden auf Office365 (Deutschland) gespeichert. Hier findest Du Hinweise zum Datenschutz: https://products.office.com/de-de/office-365-deutschland/office-365-deutschland
– Deine Mobilfunkrufnummer wird mit dem Open-Source-Produkt „Signal Messenger“ abgeglichen. Hier findest Du Hinweise zur Funktion: https://signal.org/blog/contact-discovery/

Ich verpflichte mich, anderen Diensten keinen Zugriff auf die in meiner Verantwortung gespeicherten Kontaktdaten zu geben, wie z.B. dem „Facebook-Freundefinder“, Xing, Linked-In und anderen. Die Einstellungen auf meinen mobilen Endgeräten iOS habe ich entsprechend konfiguriert und ich achte bei der App-Installation genau auf die Datenschutzhinweise.

Sofern Du damit einverstanden bist, sende einfach eine Antwort mit Deiner Vcard an diese Nachricht.

Sofern Du das nicht möchtest, ist das kein Problem. Du findest Du mich weiterhin (noch) auf

https://twitter.com/joemj(Social Media)
https://www.johnlose.de(Blog)

Auf  https://www.johnlose.de/2018/04/rundschreiben-2018-04-kontaktdatenanfrage/ kannst Du überprüfen, ob diese Nachricht wirklich von mir stammt.

Hinweise, wie Du eine Visitenkarte mit Deinen Kontaktdaten teilst, findest Du hier:

Microsoft: https://support.microsoft.com/de-de/help/290840/how-to-use-the-vcard-feature-in-outlook
Apple: https://support.apple.com/de-de/guide/contacts/adrbd767a069/mac

Die Email enthält meine S/MIME-Signatur, den zur Domain „johnlose.com“ passenden DKIM-Schlüssel und meine Visitenkarte als Anhang.

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#Ubuntu automatische #Updates (#unattended-updates) https://www.johnlose.de/2018/03/ubuntu-automatische-updates-unattended-updates/ Thu, 08 Mar 2018 15:47:23 +0000 https://www.johnlose.de/?p=15980 Mein lieber Arbeitskollege Peter wies mich gerade auf ein Knallerpaket in Ubuntu hin, welches ich mal gar nicht auf dem Schirm hatte. Bislang hatte ich um automatische Updates einen Riesenbogen gemacht, da ich mit autoremove nicht hinterher kam, und mir deswegen regelmäßig die Hütte überlief. Hier gibt’s wohl Abhilfe.

Das Ding schimpft sich „unattended-updates“ und ist via

apt install unattended-upgrades

beizupflegen. Wer Infos braucht, findet die hier: Link.

„Again what learned“, wie der Franzose sagt ;-) Richtig geil. Danke Peter!

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Review: #Apple #AirPods – Wie sind die eigentlich? Ein Hör- und Trage-Test mit Hindernissen. https://www.johnlose.de/2018/02/review-apple-airpods-wie-sind-die-eigentlich/ Tue, 27 Feb 2018 19:14:38 +0000 https://www.johnlose.de/?p=15941 Die Dinger sind ja nun seit einiger Zeit auf dem Markt. Es gibt hunderte von Unboxings und natürlich die ultimative Lobhudelei. Neben der Lobhudelei gab es auch einiges an „Kritik“, jene sich offenbar nur auf deren Äußeres und nicht auf deren Funktion bezog und überhaupt: Niemand spricht so richtig über deren Klang. Die Firmware 3.7.2 ist seit Mai 2017 draußen und seitdem ist es um die Dinger still  geworden. Katastrophen wurden erwartet, doch es gab keine. Auch, wenn mir von einigen vorgeworfen wird, ich würde – wie iJustine – auf alles aus Cupertino draufspringen, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist: Ich hatte sehr wohl meine Gründe, mir die genau anzusehen. Warum also sollte ich darüber schreiben? Nun, ich bin gerade ein wenig „verschnupft“, die Dinger halfen mir prima, diese Erkältung zu überstehen.

tl;dr Sind die wirklich so gut? „Subjektiv“ ja.

Ja, ich hatte eine gesunde Portion Skepsis. Zumal ich ein „passionierter“ QC35 Nutzer bin: Die Bose passen so wunderbar in meinen Musikgeschmack und haben so herrlich gutes Noise-Cancelling. Was in aller Welt sollte einen audiophilen Nerd dazu bewegen, nach Alternativen zu suchen? Es gibt unterschiedliche Gründe…

Zum einen wurde ich auf meiner Dienststelle wiederholt auf die ach so riesigen Mickymäuse von Bose angesprochen. Sie sind nicht gerade klein. Und sie fallen in der Tat auf.

Zum anderen behindern sie mich bei der Arbeit, da ich Einflüsse von außen auch ohne aktiviertes NC nicht mitbekomme. So geht eine Feueralarmübung genauso unter, wie ein Telefonklingeln an meinem Arbeitsplatz. Zum Schluss waren die QC35 mir einfach viel zu schade, um sie täglich mit zur Arbeit zu nehmen. Die sind etwas besonderes und das sollen sie auch bleiben. Ich wollte Kopfhörer haben, die nicht so auftragen und bequem mitzunehmen sind.


AirPods: Verpackung/Case

Um’s ehrlich zu sagen, hatte ich die Airpods gar nicht mehr auf dem Zettel, als ich sie zuletzt bei einer sehr guten Freundin wieder entdeckt hatte. Es ist schon typisch Apple, das alles. Alleine die Charge&Carrybox fühlt sich wertig an. Alle Spaltmaße sind perfekt, der Verschluss schnappt magnetisch zu. Es erinnert stark an einen Zahnseidespender, hat jedoch deutlich mehr Gewicht. Es bleibt die Angst, das Ding dennoch irgendwo zu verlieren. Es ist halt nicht sonderlich groß und trägt nicht auf. Möchte ich darauf etwas eingravieren lassen? Irgendwas draufkleben? Irgend ein Silikoncase drüberziehen? Nein. Es wäre zu schade.

Quelle: Unbekannt, Gefunden auf Reddit

Eine kleine LED zeigt nach dem Aufklappen deren Zustand an. Geladen wird über die Unterseite, via beiliegendes USB-Lightning. 2018 frage ich mich allerdings, warum USB-C Lightning und ein 220V-Adapter vergessen wurde.

Die beiden Airpods fallen von einem Magneten gezogen in ihre Aufnahme. Alles sitzt. Nichts wackelt, kein Klappern, alles ist solide und durchdacht. Zum Schluss ist wirklich alles so, wie man es von Apple gewohnt ist, bei einem Produkt welches es in dieser Form bislang nie gab. Nichts ist dem Zufall überlassen, das Auspacken soll ein Erlebnis sein. Das Fühlen alleine ist schon ein Genuß. Kein anderer Hersteller hat das so drauf. Auch die Umverpackung stellen sich Nerds mit Sicherheit neben die ihrer Apple-Watch, ihres iPhones, ihres iPads, ihres AppleTV’s…

 

 

Passform, Gewicht

Dieser Absatz ist rein subjektiv zu bewerten, da mein Ohr mit Sicherheit nicht Deinem gleicht: Die Kopfhörer selbst sollte man deswegen probetragen. Sie passen bei mir, bieten jedoch keine Polster für unterschiedliche Ohrgrößen an. Das ist für den Träger ein mögliches Problem. Noch problematischer mag eine unpassende Form für audiophile sein, da z.B. die Bassentwicklung beeinträchtigt werden kann. Man spricht hier vom OEG (Open Ear Gain). Fehlende Dichte muss der Hersteller mit in die Akustik einrechnen. Ist jene nicht da, muss der DSP den Rest übernehmen. Wenn der nicht weiß, ob es überhaupt dicht ist…

Bei mir war schon ein wenig Glück dabei. Sie stören nicht, sitzen aber so fest, dass sie auch beim Laufen, ja selbst beim Springen nicht aus den Ohren fallen. Selbst heftige Kopfwackler motivieren sie nicht dazu, aus meinen Ormuscheln zu fliehen. Zum Schluss: Bass ist noch präsent, ohne dass ich sie fest hineindrücken muss. Das ist sehr angenehm.

Möglicherweise hilft beim Tragen auch deren geringes Gewicht. Denn auch nach längerem Hören fallen sie mir nicht negativ auf. Durch ihre Passform entstehen bei mir keine Druckstellen, nichts stört, nichts behindert mich. Im Gegenteil, sie sind wirklich sehr angenehm zu tragen.

Hinzufügen möchte ich folgendes: In den letzten Tagen hatte mich eine schwere Grippe quasi „zerlegt“. Immer dann, wenn mir so etwas passiert, ziehe ich mich in mein Schneckenhaus zurück und höre nur noch – Entweder Musik, Podcasts oder Hörbücher. „Auf der Seite liegen“ ist mit Over-Ears nicht drin, wohl aber mit den Airpods. Zudem stört mich beim Liegen kein Kabel. In meiner Krankheit waren die AirPods wunderbare Begleiter. Auch beim Niesen fliegen sie nicht aus den Ohren. Hatschi!

Die Airpods haben – ähnlich ihrer kabelgebundenen Schwestermodelle – einen weiteren Vorteil: Durch ihre Form und ihr Material setzt sich durchaus weniger „Ohrschmalz“ an ihnen fest. Zudem ist jede Unsauberkeit sofort sichtbar. Sie können einfacher gereinigt werden, was angenehm ist. Dennoch sind sie äußerst persönliche Gegenstände: Ich würde niemandem meine Kopfhörer leihen. Gebrauchte würde ich nicht kaufen wollen, obwohl man diese in den einschlägigen Shops mit teilweise deutlichen Preisnachlässen findet.

Wenn ich meine Raucherpause auf dem Gelände meiner Behörde mache, ist Wind kein störendes Problem für den Klang – wohl aber fehlen mir in diesem Winter die wärmenden Ohrmuscheln meiner QC35. Da mir – anders als z.B. Casey Neistat – das Wohlergehen meiner technischen Geräte wichtig ist, werde sie wohl nicht an den Strand mitnehmen oder im Regen tragen wollen.

Tragekomfort: Außergewöhnlich gut (subjektiv).

 

 

Usage: Kopplung, Features, Telefonie

Apple hat’s mal wieder geschafft. Es ist unfassbar, wie viel Hirnschmalz Cupertino in die Entwicklung von Bedienkomfort setzt. Einzig durch Entsperren meines iPhones und das Öffnen des Case‘ koppeln die Dinger mit meinem iPhone. Und dadurch auch gleich mit allen Geräten, jene meine AppleID kennt. Die Dinger funktionieren augenblicklich auch an meinen Macs, mit meinem iPad, mit meinen AppleTVs, ja sogar mit meiner AppleWatch – WTF? Hexerei! Sogar über „find my iPhone“ kann ich die Dinger mit einem Piepton suchen, sofern ich sie irgendo in der Nähe verlegt haben sollte. Eine sinnvolle Hilfe, bei deren „Größe“. Echt mal, es ist schon beängstigend, wie gut das funktioniert!

iOS-typisch werden die Akkuzustände der einzelnen AirPods und des Case auf dem Notificationscreen angezeigt. Bei Nutzungsbeginn wird eine Breakmessage mit schönen Animationen sowie Akkuzuständen auf dem zuletzt verwendeten iOS Gerät angezeigt:

Einschränkungen muss ich dann doch bei deren Bedienung in Kauf nehmen. Mangels Größe haben die nämlich keine Tasten. Über das Bluetooth-Infomenü lässt sich zwar konfigurieren, was ich beim Doppeltippen auf das linke oder rechte Ohr tun möchte (bei mir konfiguriere ich Rewind und Skip), aber dann kann ich Siri nicht nutzen. Was bei anderen Kopfhörern üblich ist, z.B. die Steuerung der Lautstärke, entfällt bei den AirPods komplett. Jetzt erst leuchtet mir ein, warum die Remotefunktion im letzten WatchOS Update so präsent wurde. Menschen ohne Apple Watch werden hierfür wohl oder übel wieder das iPhone aus der Tasche ziehen müssen. Für mich ist es lediglich eine kurze Umgewöhnung. Mit der Watch nutze ich schlussendlich dann auch Siri, da das iPhone weiterhin in meiner Tasche verweilen möchte. Ich kann mir gut vorstellen, dass das für einige ein Kritikpunkt sein kann.

Äußerst gut klappt die Telefonie. Das können die AirPods definitiv besser, als fast alle anderen Mitbewerber in nahezu allen Darbietungsformen (ausgenommen Bose). Mein Gesprächspartner verstand mich klar und deutlich, ich war nicht zu leise. Störgeräusche waren nicht zu hören, auch Lärm (z.B. in der Kaffeeküche) wird von meinem Gesprächspartner nicht als störend empfunden und ich führe ein angenehmes Telefonat.

Schön ist auch, dass man die Airpods einzeln benutzen kann. Verweilt einer der beiden im Case, wird Mono abgespielt, Telefonieren ist ebenfalls möglich. Das kann im Büro äußerst hilfreich sein, da man so seine Umgebung deutlich besser wahrnehmen kann.

Bestes Feature ist jedoch der Sensor, jener den Sitz im Ohr erkennt. Ein Herausnehmen eines Airpods bewirkt augenblickliches Pausieren der Musik. Ich bin sprachlos, wie gut die Dinger funktionieren. Ein Workflow hat sich im Nu entwickelt, es ist kein Lesen des Handbuchs erforderlich, alles kommt wie bei allen anderen Apple-Produkten ganz von alleine, ohne Training.

Usage: Das können die wirklich, die ganze Haptik ist rundrum gelungen.

 

 

Sound:

Tja, da ist er nun, der Wermutstropfen. Ich weiß jetzt nicht, wie ich das schreiben soll, denn es kollidiert schon ein wenig mit dem Rest des Reviews, ist jedoch ebenfalls subjektiv zu bewerten. Ich bin geschlossene Kopfhörer gewohnt. Mir ist durchaus bewusst, dass dieser Vergleich dann auch äußerst unfair ist. Es ist mit „Inear’s“ ohne Paßform vom Akustiker quasi unmöglich, für jedes Ohr den passenden Schall zu erzeugen. Das wäre bereits ein Hemmschuh im Thema, doch es kommen noch weitere hinzu: Man hört wohl, dass der DSP in Ansätzen nicht nachkommt. Mit fehlendem Apt-X muss ein passender DSP an einem iPhone 6s noch einmal mehr rechnen, um den Ton wieder hinzubekommen. Einige Kopfhörer können das eben sehr gut. Die Airpods sind in dieser Disziplin eher in die Schublade „Mittelklasse“ einzusortieren. Besonders stark fällt mir das in den Höhen auf, sowie in der Präsenz einzelner Instrumente in den Mitten. Man merkt sehr wohl, woher das Problem kommt: „Beats“ war in einigen Dingen immer gut, z.B. Marketing oder übermäßiger Bass, doch „Musik“ konnten die nie wirklich. In sofern positiv, dass Apple hier wenigstens etwas mehr als „Beats“ für mein Ohr rausholt.

Bei sehr guten Kopfhörern würde dem Hörer in der Sony-Aufnahme von Olga Scheps‘ „Chanson triste (Tchaikovsky)“ durchaus ihr Atemgeräusch aufgrund ihrer starken Erkältung auffallen, nicht so bei den AirPods. Streichern und Bläsern fehlt es an Präsenz, Schärfe und Genauigkeit, es wirkt ein wenig weichgespült.

NoGo: Meine „Lieblingspianistin“ mit meinem „Lieblingskomponisten“ auf den AirPods

Denn auch die Membrane müssen mitspielen. Doch die sind vergleichbar mit denen ihrer Schwestermodelle mit Kabeln. Es geht in Ordnung, ist aber nicht erstklassig. Es bleibt das Gefühl, dass hier einiges rauszuholen wäre und doch gespart wurde. Vielleicht fehlt es aber auch an Fachwissen, jenes Bose & Co besitzen, nicht aber die von Apple übernommenen Beats. Vielleicht ist es momentan in dieser Bauform auch noch nicht umsetzbar. Vielleicht ist meine Denke auch an der Zielgruppe vorbei? Kann der typische Nutzer das hören? Bin ich viel zu erwartungsvoll an die Sache herangegangen? Ist der Einsatzzweck der Airpods nicht doch ein anderer? Und noch einmal, diese Wertung ist ebenfalls subjektiv: Für jedes „gewöhnliche“ Ohr mag der Klang durchaus sehr gut sein, doch für mich ist er eben nicht perfekt.

Audiophile Klassiker mögen eventuell von den AirPods Abstand nehmen, für Pop- und Elektronikkonsumenten sind die Dinger durchaus als gut geeignet zu betrachten.

Alles in allem erreichen die Dinger eine Klangqualität von kabelgebundenen Sony MDR der Mittelklasse. Das ist – besonders für den Preis – ein wenig schade. Ich hatte mehr erwartet.

Sound: Der Klang geht in Ordnung. Nicht mehr und nicht weniger.

 

Akkulaufzeiten:

sind für deren Bauform überragend. Ich möchte anmerken, dass es mir ein Rätsel ist, wie man in den Dingern überhaupt Akkus unterbringen kann. Es ist möglich, durchaus ein Album zwei- vielleicht dreimal zu hören, muss dann jedoch den Airpods minimal eine Ladepause von 20 Minuten im selbstladenenden Gehäuse gönnen. Die beworbenen Laufzeiten erreiche ich nicht. Möglicherweise auch, weil meine Lautstärke eine andere ist, als beim Prüfzyklus für deren Werbung. Das kann vergleichbar sein mit „NEFZ“ zu „WLTP“, ist aber auch kein Problem. Ich selbst schaffe es gar nicht, mich länger als eine Albumlänge auf Musik zu konzentrieren, dann muss auch ich pausieren. In sofern ist die Idee mit dem Ladecase geradezu genial. Locker 4x lässt sich eine komplette Füllung Energie in die kleinen Airpods pumpen, bis man für längere Zeit pausieren muss. Während das Case selbst geladen wird, werden ebenfalls die Ohrhörer geladen, sofern notwendig. Eine Bahnfahrt von Niebüll nach Garmisch sollte mit den Dingern also definitiv kein Problem sein.

Akku: Außergewöhnlich, besonders für deren Größe

Fazit

Sehr gut!

Anfänglich war ich in der Tat ein wenig enttäuscht ob der gebotenen Musikqualität. Ich hatte überlegt, ob ich sie wieder zurückschicke. Krankheitsphase und Tragen währenddessen hatten mich jedoch vollends von ihnen überzeugt. Ich bin – was Audio betrifft – auch ein wahrlich extremes „Mimimi“-Beispiel. Audiophile werden mir da möglicherweise beipflichten wollen, die Klangqualität ist lediglich gehobenes Mittelmaß. Dennoch möchte ich das in Relation setzen. Für mich ist es schon ein Wunder, dass aus den AirPods überhaupt guter „Ton“ rauskommt. Man möge auch bedenken, welch‘ technischer Kopfstand notwendig ist, die Dinger stabil synchron spielen zu lassen und das über eine Dauer von gut 3 1/2 Stunden bis zur nächsten Ladung. Eine Meisterleistung!

Wenn ich dazu noch deren Tragekomfort, meine persönliche Nutzung der Dinger (Büro) und alle anderen erwähnten Punkte in Relation setze, sind die AirPods meiner Meinung nach absolut genial. Ich mag sie. Alles funktioniert perfekt, wie man es von (fast) jedem Produkt aus Cupertino gewohnt ist. Das ganze Bedienkonzept passt, alles ist beim allerersten Modell bereits ausgereift.

Keine Frage, die Dinger sind extrem teuer. Trotz einiger Abstriche in Sachen Klang finde ich sie sehr gut. Tolle Haptik, gutes Konzept, nicht für jedes Ohr, für mich jedoch passend. In dieser Preiskategorie finde ich jedoch auch Kopfhörer im Markt, deren Hersteller mir ein entsprechendes Silikonpolster gegen meinen Abdruck beim Hörgeräteakustiker fertigen, möchte ich anmerken.

Einzige Mitbewerber in Sachen Bauform sind derzeit „The Dash“ von Bragi, die können jedoch weder in Sachen Klang, noch in Sachen Tragekomfort mit den Airpods mithalten. Die Kickstarter waren zwar eher da, Apple hat’s aber besser hinbekommen. China-Immitate von Amazon zählen nicht, die sollte man übrigens auch links liegen lassen.

Wenn Du Dich für die Dinger interessierst, würde ich ggf. einen Besuch in einem Applestore vorziehen und keinen Kauf im Netz erwägen. Sie wären nicht Apple, wenn sie nicht auch für das Hygieneproblem eine Lösung parat hätten: Link. Möglicherweise möchtest Du auch warten, Apple soll an der nächsten „wasserdichten“ Generation arbeiten. Aber ist das nicht eigentlich bei allen Dingen so?

Ich kann jeden verstehen, der die Dinger liebt. Ich kann Menschen auch verstehen, jene mit ihnen nicht zufrieden sind, denn Audio ist ein rein subjektives Empfinden. Jedes Ohr ist anders. Ich selbst möchte sie nicht mehr hergeben. Sie waren besonders in meiner Krankheitsphase wertvolle Begleiter und tragen sich hervorragend.

Ich habe die AirPods bei Cyberport erstanden. Mit einem Tag Lieferverzögerung ggü. Amazon und einem Treue-Gutschein habe ich sie für EUR 145,00 via Packstation bezogen. Zum Zeitpunkt meines Reviews waren iOS 11.2.6, macOS 10.13.3 und AirPodOS 3.7.2 installiert.

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Windows 10 Dateityp versehentlich verkehrtem Programm zugeordnet, falsches Symbol https://www.johnlose.de/2018/02/windows-10-dateityp-versehentlich-verkehrtem-programm-zugeordnet-falsches-symbol/ Thu, 08 Feb 2018 13:00:36 +0000 https://www.johnlose.de/?p=15890 Ein Nutzer fragte mich, wie man unter Microsoft Windows 10 Dateitypenzuordnungen löschen kann. Das sei jetzt nicht mehr so wie in Windows 7. In diesem fiktiven Beispiel hat der Benutzer „.pem“-Files z.B. Google Chrome zugeordnet. Der Nutzer hat keine lokaladministrativen Berechtigungen.

Der Nutzer möchte die Dateiendung von Google Chrome befreien, weiß jedoch nicht wie, da unter „//Systemsteuerung/Alle Systemsteuerungselemente/Standardprogramme/Dateityp oder Protokoll einem Programm zuordnen/$tool“ keine Löschfunktion hinterlegt ist.

 


Die Lösung ist eigentlich relativ simpel. Mit der Kommandozeile lässt sich über folgendes Kommando auflösen:

assoc .extension=

wobei .extension für z.B. .pem, .txt oder was auch immer stehen kann. Hinter „=“ steht nix, so wird die Zuordnung gelöst.

Sollte die Kommandozeile gesperrt sein, ließe sich diese möglicherweise mit einer neuen Verknüpfung auf „cmd.exe“ öffnen. Weiterhin führt ein Weg über die Registry. Es gibt m.E. zwei Pfade im Nutzerbereich, jene diese Einstellung für den Current User festhalten können:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\FileExts\
HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\

 

Gott zum Gruß ;-)

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Review: @UBNT Ubiquiti #UniFi #USG 3P – Tut das Not? https://www.johnlose.de/2018/02/review-ubnt-ubiquiti-unifi-usg-3p-tut-das-not/ Wed, 07 Feb 2018 12:40:35 +0000 https://www.johnlose.de/?p=15844 Über meinen Willen, sich damit anzufreunden und mein Scheitern

Vor einiger Zeit hatte ich ja schon über die UniFi AP’s und deren Switches geschrieben und dass ich damit sehr zufrieden bin (Link). Mit Verlaub, es war auch eine anbetende Lobhudelei auf den UniFi Controller, jenen ich wirklich in mein Herz geschlossen habe. Da ich dazu neige, Dinge zu komplettieren, musste auch irgendwann eine USG her. Und es gab eine Menge Vorschusslorbeeren. Ich kenne ja die EdgeRouter. Und ich kenne den UniFi Controller. Und da müsste das mit den USG’s doch erwartungsgemäß „super“ sein. IPSec soll sie ja können, dann könne ja nix schiefgehen. Das war meine Annahme. Ja, von wegen…

tl;dr Muss man das Ding haben? Nö. Here’s why:

Zugegeben, es war mir klar, dass die USW gegen einen Lancom schwer haben würde. Selbst eine ASA kann in diesem Testfeld da höchstens mal die Rückleuchten sehen. Ziel war eher der „Wunsch“ nach dem  „geht’s auch günstiger“. Ich will wissen, kann ich das Ding auch meinen Kollegen und Freunden empfehlen. Wenn ja, kann ich das supporten? Ja, sicher hat es mich auch geärgert, das große Loch auf der Landingpage des UniFi Controllers. Ganz klar eine Verkaufsförderungsmaßnahme. Ich will mal festhalten: Es war bei mir tatsächlich die Annahme vorhanden, UniFi könne Gateway so gut, wie deren WiFi in der aktuellen Generation oder eben deren Edgerouter. Man kann sich ja irren.

Wieder kaufte ich bei OMG und es wurde zügig und ordentlich verpackt geliefert. Nach der zweiten Lieferung ist bei OMG übrigens auch Packstation möglich, möchte ich anmerken. Verpackt wie alle Produkte von UniFi, mitsamt Montagematerial und einer kleinen Broschüre zum Controller kam das schicke Stück Hardware. Es besitzt das gleiche Leuchtelement wie die Switches, will aber eine Sonderbehandlung in Sachen Einrichtung, dazu gleich mehr.

Wer so ein Ordnungsfetischist wie ich ist, und für jede Geräteklasse eigene Reservierungsbereiche im Netzwerk festlegt (inzwischen haben sich rd. 40 Clientdevices bei mir angefunden und rd. 10 Infrastrukturelemente), der mag gewisse Dinge gar nicht, besonders wenn jemand daher kommt, und meinen Adressraum durcheinander bringt. Ich liebe meine Ordnung.

Umso erstaunter war ich, dass es bei UBNT ein Dokument für den Zuzug eines Neubürgers im Netzwerk gibt, mit dem vielsagenden Titel „How to Adopt a USG into an Existing Network“ – Link. Und der Jargon ist der von EdgeOS tatsächlich bekannte Syntax. Frei nach Adam Riese „committe“ ich meinen Satz an Netzwerkinformationen für den neuen Bürger in meinem Netzwerk. Funktioniert denn wirklich alles so, wie UniFi sich das gedacht hat?

Bekanntes aus den EdgeMax Devices

Nein, denn das Dokument zielte auf einen gewissen Mindestfirmwarestand, meiner lag jedoch darunter. Zu dumm, dass ich DNS mag und meinerseits dann auch noch vergessen hatte, dass der DNS, der da vermeintlich kommen möge, die URI/ den Namen des UniFi Controllers mangels Kenntniss ja gar nicht beantworten kann. Und so passierte, was passieren musste: Die USG broadcastete Blödsinn, direkt nach Adoptionsversuch. Der Leser dieses Artikes kann sich bestimmt meinen Hals vorstellen, nach Korrektur des Problems mal eben 50 Geräte im Netzwerk einzusammeln und in den Controller der Reihe nach sortiert einzupflegen. Ich war so dermaßen damit beschäftigt, Ordnung in mein Netzwerk zu bekommen, dass mir weitere Probleme der UniFi USG gar nicht aufgefallen sind.

Ordnungsliebe

 

Bevor einem dieser Blödsinn vor die Füße fällt (Firmwarestand ist bei Neukauf generell unbekannt), rate ich dazu, den DHCP auf der USG zu deaktivieren, und die Kiste danach definitiv nicht neu zu starten – zumindest nicht, bevor der Controller die USG selbst durchkonfiguriert hat. Das ist jetzt ein wenig tricky, Controller und USW vom Rest des Netzwerk abzukapseln, aber notwendig, damit exakt dieses Chaos und Durcheinander ausbleibt, welches ich erlebt habe: Ein Commit + Save hilft für einen Neustart hier offenbar nicht, nach Neustart ist alles Gedachte trotzdem vom Winde verweht. Der DHCP ist sofort aktiv, auch wenn die USG noch nichtmal mit einem Controller bedampft wurde und zerwürfelt umgehend das komplette Netzwerk – Also: Obacht!

 

Das Ding mit dem DNS

Da wäre dann auch das Beispiel, dass die USG gar keinen sinnvoll nutzbaren DNS besitzt. In einigen Fällen hat man ja Router an Infrastrukturen bereitgestellt, jene sich zu 100% auf externe Infrastruktur verlassen. Das ist bei einem SOHO-Device meines Erachtens sogar Stand der Technik, denn einen Satz Blech mit drauf laufenden Containern oder eben VM’s mit BIND oder Microsoft DNS wird man allerhöchstens bei Nerds oder Bastlern auf deren Raspberrys finden – und die sind relativ selten.

Gerade in solchen Szenarien pflegt man ja entsprechende Einträge für bedingte Weiterleitungen oder Hosts in die Datenbank des Gateways, damit extern differente Ziele intern direkt auffindbar sind, z.B. eine Nextcloud-Instanz oder eben der UniFi Controller selbst oder aber die Domäne des Unternehmens, sofern kein RODC mit Branchcache vor Ort ist. Jetzt kann man selbstverständlich darüber streiten, ob die Aufgabe des Routers tatsächlich jene ist, mir ist jedoch bislang kein Gateway untergekommen, jenes diese Aufgabe nicht beherrscht, ausgenommen Berliner Fritten, andere Mediamarkt Heimplasten oder eben Carrierplaste. Das führte im übrigen auch zu jenem lustigen Spektakel, welches ich anfangs erwähnt hatte.

Jetzt lässt sich tatsächlich mit dem Dokument „How to further customize USG configuration with config.gateway.json“ – (Link)  ein Satz an Hosts permanent einpflegen, jedoch definitiv keine bedingten Weiterleitungen, wie es jede dahergelaufene Juniper, ASA, Bintec, … oder halt wirklich jeder Lancom beherrscht. Da ich gerne Resultate sofort habe, ist mir jenes Unterfangen ein Dorn im Auge. Da ich bei json dann auch gerne mal „Semikolon“ falsch setze; hat mir das noch weniger bis überhaupt nicht gefallen, was sicherlich eine subjektive Beleuchtung sein mag, eine persönliche Animosität sozusagen.

Dieser DHCP Server ist…

… gelinde gesagt „strunzdoof“. Problematisch hierbei auch, dass DNS mit jenem auch mal gar nicht sprechen mag. Dieser spartanische DHCP beschränkt sich in seiner Funktionsweise darauf, im Netzwerk vorhandene Geräte auf feste IP’s zu setzen. Ausgenommen Ubiquiti, denn jene werden über dieselbe GUI im Controller mit statischen IP’s versorgt, jene fremde Devices mit festen DHCP-Reservierungen bedampft.

Ebenso habe ich die Möglichkeit ein oder zwei Optionen im Netzwerk zu broadcasten, wohl aber nicht im Vorfeld in Form einer Liste vorzupflegen oder anhand von Regeln Herstellerklassen in definierte Bereiche des Netzes zu schieben. Blöd ist, dass der in der USG eingebaute DNS davon sowieso nix weiß. Dann kann ich die lokale Domäne extern sowieso doppelt pflegen. Ich möchte mal anmerken, dass dieser jene, über den ich gerade spreche, in seiner Intelligenz und Funktion ähnlich dumm ist, wie jener dieser Plastederivate aus Berlin.

Rudimentäres

 

Dann ist da noch die Sache mit IKE/IPSEC

Mal ehrlich, wenn ich VPN draufschreibe, erwarte ich auch, dass VPN drin ist. Nicht nur halb, sondern ganz. Ich habe so rd. 15 Gateways, die ich immer mal wieder erreichen möchte, einige davon permanent. S2S mache ich zu ASA’s, Lancoms, Junipers und Sophos ASG. Die Features der in der USG gebotenen Tunnelbuddelanlage sind in der GUI in Sachen IPSEC derart mau, dass deren spartanischen Features höchstens dazu benützt werden können, mit baugleichen USG’s zu sprechen. Ansonsten gibt’s L2TP „Einwählfeatures“ und natürlich OpenVPN. Hat man jetzt zwei USG’s unter Cloudkontrolle bei Unifi mag das sicherlich ganz toll sein, dass beide Hütten „klickibunti“ miteinander verheiratet werden können – und das tatsächlich ohne großartig irgendwas zu konfigurieren, doch fehlt dann alles Andere für den Rest.

Ich käme bei meinen doch nicht wenigen Zielen, die ich erreichen muss, noch nicht mal über Phase 1 hinweg:

Denn statisches IPv4 wird immer seltener und ist dann eben auch mal nicht da. Alles andere wäre theoretisch auch wieder möglich, da wir ja „edgeOS“ drauf haben, wird dann aber (sofern man keine config.gateway.json zurechtdengeln will) keine Sache von Dauer sein. Mir ist das Ganze ehrlich gesagt so dermaßen mau, dass ich mich gerade wirklich frage, ob ich denn auch noch Strongswan in eine VM bürste, um hier VPN zu machen, oder es gleich sein lasse. Denn da wäre auch noch…

Hinter „VPN- Endgerät“ verbirgt sich im übrigen ein klassischer, genatteter PPTP-Client. Wir haben jetzt 2018, möchte ich anmerken und dieses Protokoll ist imho alles andere als sicher. Auch das gebotene L2TP ist so ein Wackelkandidat, einzig OpenVPN möchte man hier sehen, denn das Andere ist aus meiner Sicht eher wenig vertrauenserweckend.

… Die Sache mit der Firewall

Ja, ist eingebaut. Und ich hatte mich schon so drauf gefreut, da ich ja „edgeOS“ draufhabe. Rein theoretisch könnte ich mir damit sogar schon per Cronjob aus einem Honeypotprojekt oder von Spamhaus Quellnetze und QuellIP’s in eine „bösejungs-gruppe“ eintüten (hatte ich tatsächlich geträumt). Doof nur, dass ich in dem Bereich auf der USG nix schreiben darf, wo ich möchte. Es ginge zwar, wäre aber mal wieder nichts Persistentes und müsste dann nach einem Neustart händisch neu gemacht werden, da ich zumindest im jetzigen Firmwarestand auch keine Cronjobs hinzufügen darf.
Nunja, Regeln lassen sich tatsächlich über den Controller anlegen. Die Sprache, die UniFi da spricht, ist zwar anders, aber auch zu verstehen:

Warum ich für den Inter-VLAN-Betrieb dann aber zwei Regeln anlegen muss, ist mir schleierhaft. Nun, allgemein baue ich eine Regel und teste dann sofort, ob sie denn funktioniert und/oder ob ich mir die Tür zugeschlagen habe – ich bin ja auch nur ein Mensch. Ebenso möchte ich mit der Deny-All Strategie generell erstmal alles zumachen und dann selektiv öffnen. Damit ich das tun kann, brauche ich wenigstens irgendeine komfortable Anzeigemöglichkeit der Firewallevents, wie ich sie bei anderen Gateways gewohnt bin.

Bei der USG habe ich – sofern ich meine zuvor genannten Qualitätsansprüche berücksichtige – eben mal nichts. Ich bin tatsächlich blind. Das obligatorische WTF erspare ich ihnen. Auch wenn Security drauf steht. Aber, es gibt hier einen „Feature-Request“, jener offenbar einer der beliebteren bei Ubiquiti ist -> Link.

Weiterhin gibt es in Ansätzen DPI, dennoch kann ich den Verkehr im jetzigen Firmwarestand danach nicht filtern. Was bringt mir dann also DPI, wenn es nur der Anzeige von Tortengrafiken dient?

Richtig, genau genommen nichts. Nada. Bei der Beurteilung könnte man folgenden Satz in Sachen „Security“ im Zeugnis stehen lassen: Sie waren bemüht, die an sie gestellten Anforderungen zu verstehen.

Weitere Unstimmigkeiten

Ja, wenn ich denn schon VLAN durchpuste und für den Anwender alles automatisch mache, dann aber in meinem „Ich-mache-alles-automatisch-Wahn“ Punkte vergesse, wie z.B. das Inter-VLAN-Routing für die Gastportalanmeldung, könnte passieren, dass sich der Kunde schonmal am Kopf kratzt und gleich mal den Sinn der kompletten USG in Frage stellt. Ebenso schlug das Upgrade über den Controller fehl. Offenbar war meine Firmware zu alt, um aktualisiert zu werden. Der typische Endanwender wird da eher die Konsole scheuen wollen.

 

Anschlussvielfalt

Die USG kommt mit 3 nutzbaren Ports (Konsole, Cisco-Seriell kompatibel, ein ETH-WAN, ein -LAN und ein -VOIP Interface), letzter Port ließe sich theoretisch für ein Fallback-Device umkonfigurieren, ist so aber nicht vorgesehen. Ich benötige zudem immer ein Device zusätzlich, welches mit dem Netz kommuniziert. In DSL-County wird’s entweder ein Draytek Vigor 130 oder ein Zyxel VGM1312-B30A sein. Nachvollziehbare Entscheidung auf der Kostenseite, den wackeligen Modemteil außen vor zu lassen, doch schön ist anders. Ihr müsst also irgendwas dazurechnen, was ihr Bridgemäßig davorhängen könnt – mindestens EUR 100 oben drauf werden auf dem Kalkulationszettel noch sein.

NAT-NAT machen bekanntlich nur Enten, habe ich im UniFi-Umfeld leider schon viel zu häufig gesehen. Eine Fritte vor einer USG ist da alles andere als schön. Ich selbst bediente mich mit der derzeit in quasi allen Foren empfohlenen Zyxel-Variante (VGM1312-B30A – !Achtung!, für Deutschland wird die Variante B30A benötigt) als Bridge. Es gibt im übrigen auch keinen USB-Port für ein LTE-Fallback. Bonding oder Balancing? Fehlanzeige.

 

Fazit

Sicherlich, oberflächlich allet janz schick, das Webinterface vom Controller endlich mal vollständig zu haben. Auch schick, mal zu sehen, wieviel Traffic ich denn so täglich mache, wieviel davon welche Anwendung ist und wieviel was wovon verbraucht. Sofern ich den Traffic, den ich habe, aber nicht lenken kann, bringen mir die schicksten Tortengrafiken (DPI) mal genau nüscht. Die ganzen Unstimmigkeiten sorgen dafür, dass sich ein minimal zwiespältiger Eindruck einstellt und man irgendwie ein schlechtes Gefühl bei der Benutzung bekommt.

Sicher, dahinter steckt EdgeOS. Man bekommt den Eindruck, dass sich dieses mächtige Werkzeug nicht so ganz in die UniFi-Landschaft einfügen will. Es sieht so aus, als ob man es „irgendwie“ versucht hat, dann aber vor einem Berg von Aufgaben in Schockstarre verfallen ist. In zukünftigen Versionen kann sich das sicherlich zum Guten ändern, ist momentan aber alles andere als ausgereift.
Negativ ist auch, dass sich der Eindruck der USG möglicherweise auf die anderen, wirklich sehr guten Produkte – z.B. die UniFi Switch- und AP-Serien überträgt. Ich halte das für suboptimal. Es ist unschön und ist bestimmt keine Werbung für die gesamte Ubiquiti Portfolio. Die Auswirkungen sind auch in den Foren von UBNT zu lesen.

Die Geschichte mit der USG ist für mich eher ein richtig nerviger Ausflug, den ich schöner erwartet hatte. Die USG selbst ist so ein wenig wie das „ungeliebte Kind“, „das schwarze Schaf“. Dabei könnte es mit viel mehr Liebe von den Eltern ein viel schöneres Leben haben.

Mit einem Lancom der xx81er Serie kann eine USG nicht mal im Ansatz mithalten. Diese Illusion ist verpufft. Für mich stellt sich jetzt die Frage will ich das wirklich? Also will ich hier jede Menge Debians bereitstellen und auch noch pflegen, für dringend notwendiges DHCP, BIND und Strongswan? Ich wäre wohl „vor die Pomp jeflitzt“, diesen Weg zu gehen. Schlauer ist man immer hinterher. Ich muss jetzt mal schauen, wie und ob ich das Ding zurück zu OMG bekomme. Im Moment ist mir so, als ob ich diese Erfahrung am liebsten nicht gemacht hätte. Es färbt nämlich auf die Schwesterprodukte ab. Leider.

UniFi USG ist vieles, aber eines bestimmt nicht: „Fertig“.

Irgendwie hatte ich es ja doch geahnt. Und hinterher ist man immer schlauer. Jetzt denken sicherlich einige von Euch, die rd. EUR 200 sind doch nicht so schlimm, und zurückschicken kann man’s ja immer noch. Die Zeit aber, die dafür draufgegangen ist, das Chaos im Adressraum zu beseitigen, nur um dann festzustellen, dass die Features, die ich von der Verpackung her in das Device „hineinillusioniert“ hatte, gar nicht drin sind, gibt mir niemand zurück. Dieses Ding ist allerhöchstens als Spielzeug zu gebrauchen. Für mehr nicht, so bitter sich das anhört. Hinzu kommt, dass die verlorene Zeit im Moment mal gerade alles andere als passend ist, denn privat geht’s bei mir gerade leider auch drunter und drüber. Nun denn, die Verärgerung der Tunnelpartner habe ich mit ein wenig Kaffee und sonstigen Bestechungen inzwischen überstanden und die wichtigsten Tunnel wieder offen, die ich brauche.

„…Das System sollte mit telegraphischer Kommunikation kompatibel sein“

Ich bin froh, dass bei mir wieder jemand seinen Dienst verrichtet, auf den immer Verlass war und ist – der Lancom 1781er. Sorry, Lancom. Soll so nicht wieder vorkommen. Mit manchen Devices ist es halt wie mit manch anderen Prinzipien: Räder erfinden sich schwer neu.

Die USG wurde mir nicht zu Testzwecken überlassen, sondern selbst angeschafft. Ich möchte anmerken, dass dieser Eindruck nicht zu anderen Schwesterprodukten von Ubiquiti UniFi passt! Zum Zeitpunkt der Tests ist die USW Firmware 4.4.18 eingespielt worden, Controller ist Stand 5.6.30. Die gelieferte Firmware war so alt, dass ein Upgrade nur über Konsole möglich war (Befehl „upgrade URI“). 

 

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Drucker „Airprint“-fähig machen auf #Ubuntu 16.04 #airprint #cups #ubuntu #xenial https://www.johnlose.de/2018/02/drucker-airprint-faehig-machen-auf-ubuntu-16-04-airprint-cups-ubuntu-xenial/ Sat, 03 Feb 2018 16:10:04 +0000 https://www.johnlose.de/?p=15820 Nachdem das Druckwerk meines Epson WF das Leben auf diesem Planeten hinter sich hatte, habe ich frei nach „Qualityland“ dem „Konsumschutzgesetz“ nachgegeben und einen neuen Drucker angeschafft. Zielmarke: Das Ding musste Duplex, SW und Laser können, stromsparend sein und wohl auch Airprint unterstützen. Außerdem sollte er nicht viel kosten, da er ja sowieso wieder irgendwann kaputt geht. Der MS317dn für dreiundsechzig Euro-Geldeinheiten bei Amazon hatte es mir angetan. Tja, und dann sitzt Du da auf dem Sofa mit Deinem iPad und willst drucken, nachdem Du das schwere Ding endlich ausgepackt und angeschlossen hast.

Blöd, dass sich dann herausstellt, dass dieser Drucker wohl doch kein Airprint kann. Na so ein Käse…

In dieser Howto steht der Lexmark-Drucker lediglich als Beispiel. Ihr könnt entsprechend mit Eurem Drucker adaptieren. 

 

Airprint macht unter iOS und OSX nix anderes, als ein PDF zum Drucker zu schubsen, der das dann ausdruckt. Dazu muss man den Drucker per Bonjour im Netzwerk finden können.

Auszug aus dem Handbuch zum MS317dn Drucker von Lexmark

Im Handbuch („MS310 Series“) des Druckers stand zwar der Eintrag zu Airprint, jenen ich wohl „missverstanden“ hatte.

Nun habe ich hier ja jede Menge Debian und Ubuntu-VM’s… Und es gibt CUPS…

Also ran an den Speck. Folgendes im sudo Kontext:

Hütte updaten

apt-get update && apt-get upgrade

Dann Pakete installieren, Bonjour (avahi), Cups (Print-Server), Python und Geraffel für das airprint-generate Script von git@tjfontaine

apt-get install avahi-daemon cups python python-lxml python-cups wget

 

Cups konfigurieren

Nachdem CUPS (und das restliche Geraffel) installiert wurde, ändere ich in dessen conf wie folgt:

vi /etc/cups/cupsd.conf

Zum Erlauben des Zugriffs auf die Hütte von entfernten Geräten entferne ich localhost und füge Port hinzu für 631:

# Allow remote access
Port 631

Weiterhin erlaube ich Zugriff auf den Webserver im Location Abschnitt:

<Location />
   Allow @LOCAL
   Order allow,deny
</Location>
# Restrict access to the admin pages...
<Location /admin>
  Order allow,deny
  Allow @LOCAL
</Location>
# Restrict access to configuration files...
<Location /admin/conf>
  AuthType Default
  Require user @SYSTEM
  Order allow,deny
  Allow @LOCAL
</Location>

speichere die conf und starte den Dienst neu:

systemctl restart cups.service

Anschließend füge ich meinen Drucker über das Webinterface hinzu,  Anmelden kannst Du Dich mit dem User, jenen Du für SSH nutzt unter folgender URI:

http://<serverip>:631

Über //Verwaltung/Füge Drucker hinzu:

findet das Ding den Drucker problemlos im Netzwerk. Doof ist nur, dass in meinem Fall die vorhandenen Treiber alle nicht passen und der Drucker aus seinem gesamten Papierfach Grütze druckt ;-). Also entscheide ich mich dazu nach DruckerModellName und „PPD“ zu suchen, und ihm in diesem Schritt der Einrichtung das passende PPD vor die Füße zu werfen:

Auch wenn Du freigeben klickst, steht in der Druckerconf dieser Drucker nachher auf nicht freigegeben (weil ich CUPS nicht so gut kenne, vermutlich). Also ändern wir das noch eben:

vi /etc/cups/printers.conf

und schauen, dass beim Drucker die Zeile „Shared Yes“ gesetzt ist.

Shared Yes

Danach starten wir den Dienst kurz durch

/etc/init.d/cups restart

und drucken noch kurz eine Testseite über das Webinterface:

Wenn das klappt, und der Drucker keine Grütze druckt, ist dieser Schritt erfolgreich gewesen.

 

AVAHI konfigurieren

Jetzt möchten wir den Drucker noch in Bonjour (AVAHI) in meinem Netz auffindbar machen. Weil die Generierung eines Printerservices in AVAHI ziemlich heftig ist, gibt es dazu ein schickes Script von Timothy J Fontaine: „Airprint-Generate“. Das holen wir uns mal eben ab:

wget https://raw.githubusercontent.com/tjfontaine/airprint-generate/master/airprint-generate.py

und machen es ausführbar,

chmod +x airprint-generate.py

und führen es aus.

./airprint-generate.py

Das Ding generiert eine Datei in meinem Folder, welche ich Euch als Beispiel mal kurz zeige (und damit auch den Grund, warum das script von tjfontaine so cool ist):

root@VM03LINHBRDG:/home/joe# cat AirPrint-Lexmark_MS310_Series.service 
<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?>
<!DOCTYPE service-group SYSTEM "avahi-service.dtd">
<service-group>
  <name replace-wildcards="yes">AirPrint Lexmark_MS310_Series @ %h</name>
  <service>
    <type>_ipp._tcp</type>
    <subtype>_universal._sub._ipp._tcp</subtype>
    <port>631</port>
    <txt-record>txtvers=1</txt-record>
    <txt-record>qtotal=1</txt-record>
    <txt-record>Transparent=T</txt-record>
    <txt-record>URF=none</txt-record>
    <txt-record>rp=printers/Lexmark_MS310_Series</txt-record>
    <txt-record>note=Lexmark MS310 Series</txt-record>
    <txt-record>product=(GPL Ghostscript)</txt-record>
    <txt-record>printer-state=3</txt-record>
    <txt-record>printer-type=0x8290d4</txt-record>
    <txt-record>pdl=application/octet-stream,application/pdf,application/postscript,application/vnd.cups-raster,image/gif,image/jpeg,image/png,image/tiff,image/urf,text/html,text/plain,application/vnd.adobe-reader-postscript,application/vnd.cups-command</txt-record>
  </service>
</service-group>

Die Datei (heißt bei Euch anders) schiebe ich nur noch in die Bonjour AVAHI-Services:

mv AirPrint-Lexmark_MS310_Series.service /etc/avahi/services

und starte den AVAHI Dienst kurz durch:

/etc/init.d/avahi-daemon restart

Das war’s dann auch. Jetzt kann ich das fehlende Feature vom Lexmark auch von allen Geräten aus nutzen:

 

Ziemlich coole Geschichte. Ich bin dankbar, dass das so gut klappt.

Dennoch möchte ich anmerken, dass mir dieses Wegwerfdenken voll auf den Sack geht. Ich hatte zuletzt recht viel Geld für den Epson hingelegt (in der Hoffnung, dass dieser Drucker länger hält). Ja, er war ja auch cool. Der ADF ist der beste, den ich in dieser Preisklasse gesehen habe. Nur hat der Drucker selbst gerade mal 3500 Seiten durchgehalten und wurde immer mit sündhaft teurer Originaltinte gefüllt. Wieso könnt Ihr „Hersteller“ eigentlich nicht mal endlich irgendwas bauen, was hält? 

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#Outlook und CardDAV/CalDAV mit #CalDAVsynchronizer, z.B. für @mailbox_org – Tschüss OXtender https://www.johnlose.de/2018/01/outlook-und-carddav-caldav-mit-caldavsynchronizer-z-b-fuer-mailbox_org-tschuess-oxtender/ Tue, 30 Jan 2018 12:06:11 +0000 https://www.johnlose.de/?p=15794 Manche munkeln ja, die CalDAV und CardDAV Unterstützung würde in Microsoft Office Outlook nur deswegen fehlen, weil Microsoft Office365 oder Hosted-Exchange nach vorne bringen möchte. Verübeln kann man das Microsoft freilich nicht. Aber ich find’s nervig. Unter OSX (Debian/Ubuntu/Centos) brauche ich mal gar kein Outlook (und will’s auch gar nicht), da ist DAV auch gleich mal eingebaut. Dennoch muss ich hier und da auch mal Outlook auf Windows benutzen. Und seitdem GPG4Win für PGP (Link) inzwischen doch ganz ordentlich läuft, wünschte ich mir, ohne diesen „OXtender“ klarzukommen.

Nun, was soll ich sagen? Geht. Sehr gut sogar.

Ich könnte ja OXtender (Link) nutzen, mag ich aber nicht. OXtender ist meistens kostenpflichtig und so ein dermaßen mächtiges Monster mit eigener Datenbank, dass es den Outlook-Start auf schwachbrüstigen Maschinen schonmal an die Grenzen der Lüfterleistung einiger CPU-Kühler bringt. Es macht keinen Spaß. Es ist nicht snappy und außerdem langsam. Es schmiert zu gerne auch mal ab. Also: Weg damit.

Man nehme:

  • Ein Stück Postfach bei einem guten OpenXchange-Anbieter, z.B. mailbox.org (kostenpflichtig)
  • Ein Stück Microsoft Outlook 2013+ (kostenpflichtig), gut abgehangen und gepatcht
  • Ein Stück junges CalDAVsynchronizer (kostenfrei, aber ein Wurf in den Klingelbeutel kann nicht schaden)

Schließe Outlook und installiere caldavsynchronizer, kannst Du hier (Link) herunterladen. Anschließend erstellst Du ein neues Profil für Microsoft Outlook. Nach der Einrichtung des Profils nach Empfehlungen Deines Anbieters (IMAP Link) sollte Dein Postfach alsbald eingerichtet sein. Solltest Du bei Mailbox.org z.B. mehrere Folder für unterschiedliche Kontakte oder Kalender haben, kannst Du für diese auch gleich Unterordner in Microsoft Outlook einrichten.

Nach dem Start von Microsoft Outlook wechselst Du in das Ribbon von CalDAVsynchronizer und bearbeitest Deine „Synchronization Profiles“:

und fügst ein neues Profil hinzu. In diesem Fall möchte ich die Kalendereinträge von Mailbox.org in meinen lokalen Ordner bidirektional synchronisieren. Also wähle ich gleich das Schema von Mailbox.org:

und passe im neuen Profil die Angaben an: Hier kann ich auch auswählen, in welchen lokalen Ordner mein Kalender abgelegt (synchronisiert) werden soll. Wähle ich eine bidirektionale Kommunikation, also „Two-Way“, werden neue Elemente auch an Mailbox.org hochgeladen. Nach dem Eingeben der Zugangsdaten und Auswahl der Quellordner (über Test & Discover) – und Zielordner in Outlook kann’s dann auch schon losgehen. In den „General Options“ konfiguriere ich nur noch, dass synchronisiert werden soll, wenn ich auf „Senden und Empfangen“ in Outlook klicke, das reicht mir.

Anschließend klappt die Synchronisation problemlos. Sollte irgendwas schief laufen, lässt sich das über die Logfunktion ziemlich zügig auflösen, welche Du im Taskbar Element findest:

Die Entwickler haben wirklich an alles gedacht.

Fazit:

Ich bin mit dieser Lösung mehr als zufrieden. Es klappt bislang klaglos. Das Ding ist deutlich schlanker, als das zuvor angesprochene Monster „OXtender“. Ich kann mehrere Profile einrichten, mehrere Kalender- und Kontaktdatenbanken in beide Richtungen synchronisieren, und das sogar in einer einzelnen Outlook Datendatei. Das ist angenehmer und deutlich besser zu pflegen, als diese vordefinierten, teils auch zueinander inkompatiblen Tools (wie iCloud und OXtender). Es läuft auf meiner Windows10-VM stressfrei.

Ich meine, aus aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen kommen die guten Dinger in letzter Zeit ja immer aus Österreich ;-)

Die Jungs von Generalize-IT in Wien haben einen guten Job gemacht. Gerne spende ich ein paar Euro hier: Link.

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#Netstream #4Sat (Gen.2) mit #EyeTV und #Plex #DVR Netzwerk SAT Tuner für SAT>IP https://www.johnlose.de/2018/01/netstream-4sat-gen-2-mit-eyetv-und-plex-dvr-netzwerk-sat-tuner-fuer-satip/ Sat, 13 Jan 2018 17:44:10 +0000 https://www.johnlose.de/?p=15735 Die Zielgruppe „Einbahnstraßenmedienkonsumenten“ scheint in Zeiten von Netflix und Prime doch immer kleiner zu werden. Elgato hatte in Folge dieser Annahme offenbar keine Lust mehr auf die TV-Sparte und fokussierte sich zuletzt auf Smarthome Geräte. Deren Auftragsfertiger Geniatech (Link) hatte die Serie übernommen und kümmert sich fortwährend um EyeTV und passende Hardware. Funktioniert das?

 

tl;dr – Ja. Kann man kaufen.

Es fehlten ein paar Features an den Vorgängerderivaten, die mich zum Austausch nötigten. Zum einen war das proprietäre Protokoll, welches nur von Elgato’s EyeTV und Netstream Apps zu verstehen war, inkompatibel zu allen anderen Geräten, die keinen Apfel drauf hatten. Ebenso war HD-Transcoding für das iPad nicht drin, HD-Kanäle waren auf den iOS Devices mit der klassischen Netstream also nicht möglich. Der Austausch war eigentlich nicht geplant, doch ich hatte die Nase von Sonderlocken voll, als ich mal wieder versuchte, tvheadend mit der klassischen Netstream zu befüttern. Ich wusste zu dem Zeitpunkt noch gar nicht, dass ich meine VDR-VM sowieso in die Versenkung befördern würde, denn einige Vorteile von SAT-IP (Schreibweise SAT>IP) hatte ich noch gar nicht auf dem Zettel.

SAT-IP ist der Standard für den Empfang und die Verteilung von Satellitenfernsehen. SAT-IP »übersetzt« Fernsehsignale vom Satelliten in die IP-Welt, sodass sie auf Endgeräten wie Tablets, PCs, Laptops, Smartphones, TV-Geräten usw. genutzt werden können. So macht ein SAT-IP-Converter SAT-Fernsehen überall im Haus möglich, unabhängig von der Internetverbindung. Das bedeutet »mobiles Fernsehen« in den eigenen vier Wänden – und zwar in bester SAT-Qualität auch auf solchen Geräten, die keinen integrierten Satellitenempfänger haben. Der besondere Vorteil: Sie können auf mehreren Geräten verschiedene Sender parallel, also unabhängig voneinander empfangen – genießen Sie ganz flexibel die große Programmvielfalt des Satellitenfernsehens.

Quelle: Astra (Astra Deutschland GmbH, Satellitendienstbetreiber)

 

Die jetzt erhältliche Netstream 4Sat von Geniatech ist inzwischen die zweite Generation in einem neuen Gehäuse. Die Netstream fühlt sich metallisch-kalt an und ist hochwertig verarbeitet. Sie lässt sich endweder an einem Multischalter-Kaskadenausgang, an einem Quattro-LNB oder an einem Quad-LNB oder kleineren LNB’s  betreiben. Dazu hat die Netstream 4 F-Coax-Eingänge, jene sich je nach Anschlussvariante individuell konfigurieren lassen. Ich kann so 1-4 einzelne Stränge abgreifen oder das Ding später sogar an einen Multischalter stöpseln, sofern ich möchte. Ebenso kann ich Unicable und DiSEqC 1 sprechen.

Der Ethernet-Anschluss spricht Gigabit und kann mehrere Clients gleichzeitig bedienen, je nach Konfiguration der Eingänge. Während der Vorgänger sich noch mit 2 Ampere bei 12V begnügte, möchte die neue Netstream 4SAT jetzt 3 Ampere auf 12V geliefert bekommen. Da ich jetzt 4 Eingänge (statt einem) habe und mehrere Clients bedienen kann, ist das m.E. nicht weiter tragisch. Die 4Sat benötigt allerdings auch das 4-Fache an Volumen im Netzwerkschrank.

Verschwindet im Schrank und verrichtet seinen Dienst klaglos über Jahre

Während die alte Netstream noch alle Kanäle auf der Box selbst speicherte, ist bei der neuen IP Variante ein wenig Mehraufwand nötig. Mit SAT-IP sind die Clients selbst genötigt, die Kanaltabellen zu verwalten – sprich pro Device ist ein Scan notwendig. Das ist bei der Masse an Anbietern doch schon etwas mühselig – weil auf jedem Endgerät auch die Kanalreihenfolge einzeln angepasst werden muss. Das geht bei EyeTV auf dem Mac schon einfacher. Je nach Alter der iOS- oder Anroid-Geräte kann das mangels Performance den Nutzer schon mal zur Verzweiflung treiben.

Spartanische Weboberfläche der Netstream 4Sat (verglichen mit dem Vorgänger)

Der Vorteil von SAT>IP liegt jedoch auf der Hand: Für fast jeden Endgerätetyp gibt es eine App, nicht nur für iOS oder Android. Auch AndroidTV, Kindle Fire, FireTV, Fairphone, tvOS, ja selbst einige SAT>IP Fernseher, z.B. Panasonic und manche WebOS Derivate sind vertreten – nur für den Chromecast ist im Moment keine passende App auffindbar.

Ja, Geniatech könnte auf der Netstream für die Elgato/Netstream-Apps einen Config-Service/Freigabe/Webdav/whatever anbieten, würde so vermutlich aber die SAT>IP Zertifizierung verlieren. Ein Clouddienst wäre ebenfalls denkbar. Da ich proprietäres nicht mag und mich deswegen auch für die Netstream 4Sat entschieden habe, kann ich damit gut leben.

Die Apps von Geniatech (vormals Elgato) sind jedoch allesamt super. Die OSX-App EyeTV ist kein bisschen schlechter geworden, stabil wie eh und je. Sie wird fortlaufend gepflegt, die Entwickler machen einen guten Job. Einzig bei der Einrichtung muss die Box explizit aktiviert werden, diesen Haken übersieht man schnell.

Das beliebte eyetvCamd läuft weiterhin als Plugin, alle Features sind wie immer verfügbar. Es gibt definitiv nichts zu meckern. Ältere MultimediaPC’s mit Windows Mediacenter können weiterhin befeuert werden, für native Apps auf Windows gibt es genügend Auswahl neben der preferierten Lösung „Terratec Home Cinema“.

Auch AppleTV ist sehr gut versorgt, die vor einiger Zeit erschienene App von Geniatech kann alles, was das Herz begehrt:

Und auch bei den mobilen Geräten ist alles beim Alten. Die App lässt sich gut bedienen, kann ebenfalls Timeshift und kommt mit den meisten Aufgaben zurecht. Leider lassen sich die LNB-Konfigurationen nur durch die Apps für Android- und iOS durchführen, nicht jedoch am Mac selbst. Dieser Workflow ist für mich noch ein wenig neu.


Für AndroidTV gibt es diverse Apps, Panasonic bietet eine direkte Integration. Jeder kann mit der Netstream 4Sat Einbahnstraßenmedien konsumieren, sofern er denn möchte.

Plex Pass

Der Volltreffer ist jedoch, dass Plex-Pass Nutzer die Netstream ebenfalls benutzen können.

Dazu ist jedoch ein wenig Vorarbeit notwendig. Plex selbst erlaubt nur HDHomerun’s, doch nach einer Anmeldung über ein Google Formular (Link) für „Community Tuners“ können auch weitere Endgeräte integriert werden. Nach einiger Zeit (Plex Pass vorausgesetzt) wird die Foren-Rolle „Tuner Tester“ zugewiesen. Nach erneutem Anmelden des eigenen Plex-Servers kann die Netstream 4Sat verwendet werden.

Die Einrichtung sollte von jedermann problemlos bewerkstelligt werden können. Schön ist, dass der EPG von Fremdquellen bezogen werden kann. Für meine paar Kanäle entscheide ich mich für das Angebot der Telekom und freue mich über eine sehr gut gestaltete Oberfläche. Nicht in Form klassischer EPG’s mit Zeittafel, sondern in Form einer Episodenübersicht ganz im Stil von Plex kommt das Angebot daher. Das serielle Einbahnstraßen-TV rückt so ein wenig näher an die Qualitäten der klassischen Streaminganbieter:

Mit Plex verschwindet die VDR-VM aus meinem Dunstkreis. Die Benutzung von Plex ist einfacher, schneller und zielführender. Ebenso kann ich das Angebot unterwegs nutzen und habe alles, was ich wünsche, dabei. Unter anderem lässt sich so auch mal eben eine Aufnahme planen. Ich bin sehr zufrieden (Plex nutze ich in einer Debian-VM mit 4vCPU und 4GB RAM unter ESXi auf einem Intel Nuc).

Anmerken möchte ich, dass Du für die Nutzung auf mobilen Geräten bei Direktanbindung im eigenen Netz eine hohe Bandbreite, und vor allem stabiles WiFi benötigst. Repeater und ähnlichen Blödsinn kannst Du gleich vergessen. Bei der Verwendung von Plex App im Mobilfunknetz können hohe Kosten entstehen. Ebenso möchte ich Dir mit auf den Weg geben, dass die Netstream mit den sehr hohen Signalstärken der neueren SAT-LNB’s nicht gut klarkommt. Bei mir bringt erst ein 20dB Dämpfungsmodul (Amazon Link) das Ergebnis, welches ich mir gewünscht habe:

Für 3 Euro bei Amazon käuflich zu erwerben: Dämpfungsmodule für F-Stecker

 

In der Verkaufsbox waren bei mir enthalten:

  • Netstream 4Sat
  • Netzteil
  • Netzwerkkabel
  • Quickstart Guide
  • CD mit Open Source Quellen, Verweisen und Firmware

Fazit:

Sicher, für ein Gerät, welches lediglich im Netzwerkschrank verschwindet, sind die rd. 200 Euro Straßenpreis happig. Bei mir wird noch nicht einmal das volle Potential ausgeschöpft, denn ich nutze nur zwei der 4 Eingänge. Bedenkt man aber, dass – sofern lineares TV überhaupt noch Anwendung findet – SAT>IP mit allem und jedem sprechen kann, die Investition sicherlich gerechtfertigt ist. Mitbewerber gibt es! U.a. bieten Digitaldevices und Kathrein ähnliche, teils günstigere Geräte, doch die bekannte Stabilität von Geniatech (zuvor Elgato) überzeugen. Die einfache Einrichtung und das App-Angebot von Geniatech überzeugen auf ganzer Linie. Ich wünsche mir, dass Geniatech auch zukünftig diese überzeugende Leistung liefert.

Ich kann die Netstream 4Sat bedenkenlos weiterempfehlen.

Die in diesem Beitrag erwähnte Netstream 4Sat wurde mit der Firmware 1.10 ausgeliefert und hat den ASIN-Code B06XDPVM9D, mehr Informationen erhältst Du bei Geniatech (Link). Ich verwende die kostenpflichtige Variante von Plex auf Ubuntu in der Version 1.10.1.4602, mehr Informationen erhältst Du bei Plex (Link). Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert, Geräte und Software wurden in Eigenleistung erworben.

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Dankeschön! https://www.johnlose.de/2017/12/10-facts-about-me-und-dankeschoen/ Fri, 22 Dec 2017 12:16:33 +0000 https://www.johnlose.de/?p=15705 Ich bin doch sehr überwältigt. Eure positiven und beglückwünschenden Rückmeldungen auf meinen letzten Blogeintrag (Link) gingen in der Tat „runter, wie Öl“ – um es mal mit meinen Worten auszudrücken. Ich fühle mich wirklich sehr geschmeichelt. Bitte entschuldigt, dass ich mich erst jetzt dazu äußere. Ich war auf Tauchstation.


Die meisten Rückmeldungen kamen über das von mir doch arg vernachlässigte „Xing“, obwohl ich meinen Beitrag dort gar nicht verlinkt hatte. Ich will das mit diesem Blogpost mal nachholen.

Auch ein Dankeschön für Eure zahlreichen Angebote! Ich bin jedoch guter Dinge, dass ich meinen kommenden Arbeitgeber richtig gewählt habe, um auch meine eigenen Ziele zu verwirklichen. Dort sind im übrigen auch lauter Menschen, die meine (in manchen Fällen etwas spezielle) Sprache sprechen und mich verstehen.

Die Freundschaft und die Partnerschaft, die wir gemeinsam haben, werden wir auch zukünftig immer mit uns tragen. Ich bin – zumindest in irgendeiner Form – auch zukünftig als Gesprächspartner für Euch da, sofern möglich. Eine „Email“ ist der einfachste Kontaktweg. Lasst mir bitte nur ein wenig Zeit.

Ich will ja erst einmal ankommen und in diesem Moment doch noch versuchen, ein wenig durchzuatmen. Meine „freien“ Tage waren nämlich gar nicht so frei, wie man es hätte  vermuteten können. Ich musste viele „Dinge“ regeln, viele Ämter besuchen und vieles erledigen, was lange Zeit liegen geblieben ist. Auch musste ich mir erstmals wieder ein eigenes Fahrzeug zulegen, der kleine Schwedenflitzer geht zurück. Nach 15 Jahren mit einem Dienstwagen ist man bei den Versicherungen tatsächlich wieder „Fahranfänger“, möchte ich anmerken, und das ist wahrlich nicht witzig. Mit etwas Hilfe habe ich es jedoch geschafft, einen halbwegs akzeptablen Tarif zu finden. Von „Urlaub“ kann man da also bislang nicht sprechen.

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche Euch und Euren Familien ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in’s neue Jahr 2018, Gesundheit, Glück und Liebe. Mir selbst wünsche ich ein geeintes und friedliches Europa. Ich wünsche mir, dass die Kräfte und finsteren Gedanken, die uns über viele Kanäle zugetragen werden, es nicht schaffen werden uns zu teilen. Ich wünsche uns Stärke für unsere Einigkeit. So wünsche ich auch Euch weiterhin Liebe, Stärke, Empathie und Wärme in Euren Herzen.

Euer John


Ihr wolltet in Euren Rückmeldungen einige „Dinge“ von mir wissen, die ich offenbar immer mal wieder auch Euch persönlich gegenüber erwähnt, aber offenbar nie genau erklärt hatte. Diese Dinge habe ich mal zusammengetragen.

10 Facts about me

1. Nastia (Anastasia Topolskaia) kommt aus Donetzk (Ukraine). Sie ist DJ und spielt meinen Musikstil – eher gesagt einige davon (Elektro, Minimal, d’n’b) – hier könnt Ihr einen Eindruck gewinnen: Youtube. Ich hatte sie erstmals 2011 in Turin gesehen und zwei Wochen später in Südfrankreich getroffen. Inzwischen habe ich sie einige Male in Turin (Outcast), Basel (Nordstern), Mailand (Volt), Berlin (Panorama Bar) und Kiew (Closer) gesehen und gehört. Sie ist eines meiner Idole. Die Clubabende mit ihr waren eine kurze, aber notwendige Auszeit.

2. Der „Kongress“ ist der jährliche Kongress des CCC, bislang in Hamburg und zuvor Berlin stattfindend. Der CCC spielt für mich eine wichtige Rolle. Die FNORD News Show ist ein Event von FeFe und Frank, unter Nerds wohl bekannt. Ich habe mich inmitten der Menschen des CCC immer sehr wohl gefühlt. Der CCC Kongress findet dieses Jahr erstmals in Leizpig statt, weil das Kongress-Zentrum in Hamburg umgebaut wird.

3. Mit „Valet Service“ ist folgendes gemeint: Ein kostenpflichtiges Umparken des Fahrzeugs in Berlin, sofern man im Halteverbot geparkt hat. Aufgrund der Funktionen von Apple iOS bin ich auch schon damals in der Lage, das iPad im Kofferraum meines Fahrzeugs „kostenfrei“ zu orten, um so den neuen Standort des Fahrzeugs ohne Anfrage bei den Behörden zu lokalisieren.

4. Ich mag tatsächlich eine besondere Katzenrasse. Die Siam ist sehr menschenbezogen und anhänglich, jedoch auch sehr anspruchsvoll. Die Freundschaft zu einer Katze war aufgrund meines bisherigen, unplanbaren Lebensstils nicht möglich.

5. Das Land, aus jenem ich nicht zurückreisen wollte, ist Australien.

6. Segeln (Cat) ist eine neuere Leidenschaft. Ich habe weder die notwendigen Scheine zusammen, noch die erforderlichen Seemeilen in Tidengewässern. Ich verfolge zwar immer noch das Ziel, einmal im Leben Bluewater-Cruising zu machen, füge mich jedoch dem Schicksal, dass dieses Glück nur mit deutlich mehr Kapital erreichbar ist, als ich in meinem kurzen Leben verdienen kann. Das ist nicht weiter tragisch. Die berühmte „Outremer“ (Link) mit ihren Daggerboards spielt eine zentrale Rolle im SLV (La Vagabonde) Vlog und ist auch meine Lieblingsyacht.

7. Das Titelfoto ist in Nordamerika geschossen worden. Ich habe 2007/2008 die Distributoren auf diesem Kontinent besucht. Das untere Foto stammt von einer Reise nach Australien. Ja, der liebe Mensch rechts auf dem Bild ist Hans-Volker.

8. Die Grand Cru ist tatsächlich meine persönliche Siegeszigarre. Es ist eines meiner Rituale. An anderen Abenden, an jenen ich entspannen möchte, genieße ich kurze Zigarren aus der 702-Serie.

9. Als ich bei Spielberg angefangen habe, hatte ich tatsächlich Windows (DELL) als Client benutzt. Berliner Fachhändler waren die ersten, jene mich 2008 mit einem MacBook gesehen hatten. Meine Meinung lautet: Jeder möge das Betriebssystem seiner Wahl nutzen, mit jenem er die besten Ergebnisse erreicht. Es steht mir nicht zu, etwas zu kritisieren, nur weil ich es (bislang oder momentan) nicht nutze. Privat nutze ich ausschließlich Ubuntu/Debian und OSX.

10. Alles, was ich in meinem letzten Blogeintrag geschrieben habe, meine ich zu 100%. Es ist möglich, dass es weitere Elemente gegeben hat, jene zu meiner Entscheidung geführt haben. Diese werde ich jedoch nicht erwähnen oder bestätigen. Es steht jedem frei, sich seinen eigenen Teil zu denken.

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