RoyalTSX – Mac Admin’s Liebling

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RoyalTSX – Mac Admin’s Liebling

Zugegeben, ich habe eine halbe Ewigkeit gesucht!

Erst mit RoyalTSX ist mir aufgefallen, wie viele Ziele ich eigentlich erreichen muss: Es sind so rd. 250 Server. Teilweise per SSH, ein Großteil per RDP und noch immer einige per VNC. Und dabei sind nicht nur Server. Auch Router und Telefonanlagen muss ich warten. Ich benutze eigentlich nur noch Macs. Nach 4-5 Jahren kann ich sagen, dass so ziemlich alles, was ich vorher mit Windows gemacht habe, auch mit einem Mac und teilweise sogar viel besser möglich ist. Nur Fernverwaltungstools, die sind wirklich dünn gesäht bis gar nicht vorhanden. Wo es im Windowsumfeld geradezu Luxuslösungen gibt, musste ich im Mac-Umfeld auf absolut hinterwäldlerische, spartanische Lösungen zurückgreifen. Noch schlimmer wird’s, wenn Administratoren ihre Remotedesktopverbindungen samt Kennwort in einer Dropbox ablegen. CORD z.B. geht da schon etwas sinnvoller mit um, doch alleine mein Featurewunsch, simple Kategorien und Unterordner abzulegen, ist seit nunmehr einem Jahr immer noch offen. Doch CORD patzt, insbesondere bei Server 2012 und bei der Stabilität und der Sicherheit – Authentifizierung auf Netzwerkebene? Fehlanzeige. Microsoft Remotedesktop kann nicht auf einem 27″ Mac genutzt werden, ist die Auflösung höher als das Tool verkraftet, crasht Microsoft hauseigenes RDP-Clienttool. Verwaltung mehrerer Verbindungen? Ganz übel.

Mein eigener Vorteil, mein Lancom zuhause, den ich mit der Cisco-VPN Implementierung schnell erreichen kann, tunnelt für mich sicher in alle Netze meiner Kunden. So brauche ich nur eine VPN-Verbindung, die ich bei Verlust des Endgerätes schnell sperren kann. Mit RoyalTSX habe ich jetzt zusätzlich den Vorteil, dass ich aus nahezu allen Umgebungen, welche IPSEC zulassen, schnell administrieren kann. Sollte es mal nicht gehen, habe ich immer noch mein iPhone dabei und kann auf LTE oder 3G ausweichen. Teilweise ist das sogar für mich am komfortabelsten.

Schlimm war’s bis jetzt, wenn Kennwörter wie empfohlen regelmäßig geändert werden. Da kommst Du mit einem Mac regelmäßig in’s Schleudern. Nachdem ich mich zum gefühlt tausendsten Mal über meine Remotebordmittel geärgert habe, habe ich Google angeworfen. Es war zugegeben, ziemlich schwer mit der richtigen Stichwortkombination zum Ziel zu gelangen. Ich weis wirklich nicht, ob es da draussen noch etwas anderes gibt, ich habe ja lange genug gesucht. Für mich ist jedenfalls RoyalTSX einzigartig und das perfekte Mittel zum Zweck.

Warum RoyalTSX?

Tabbed UI
Alle Verbindungen kann ich im oberen Bereich tabbed ablegen und schnell zwischen ihnen wechseln:

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Sichere Ablage der Zugangsdaten
RoyalTSX verspricht eine 256 AES Verschlüsselung. So kann nichts daneben gehen, wenn Dir der Rechner mal abhanden kommt. Mit einem sicheren Kennwort sind die Verknüpfungen vor  Sichtung Dritter geschützt.

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Cross Platform
RoyalTSX gibt es auch für Windows und Deine Verknüpfungen lassen sich direkt mit Windows-Rechnern (RoyalTS) öffnen. Inzwischen kannst Du sogar ein iPad einsetzen, auch hier unterstützt RoyalTSX bereits vorhandene Anwendungen, z.B. iTAP RDP.

Ordnerlogik und Kennwortvererbung
Mit das Beste von RoyalTSX und damit für mich unschlagbar(!): Du kannst Kennwortobjekte separat ablegen und sie dann für die jeweiligen Ordner, Unterordner oder das jeweilige Remotedesktopobjekt ablegen. Das gilt für alle Verbindungen (RDP, VNC und SSH). Damit hast Du den Vorteil, dass Du schnell Kennwörter ändern kannst, ohne jedes RDP-Ziel separat ändern zu müssen. Du musst lediglich einmal das Kennwortobjekt ändern, welches für den zugehörigen Ordner gültig ist. Du kannst die Kennwortobjekte mehrfach verwenden und kannst damit absolut schnell reagieren. Das ist das, was ich wohl bis jetzt am schmerzlichsten vermisst habe. So wie es bei RoyalTSX gelöst ist, kann man es schwerlich besser machen.

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Anzeigeoptionen
Da ich mein Macbook öfters mit einem LED-Cinema Display verwende und unisolo, hat es mich immer geärgert, wenn ich in CORD z.B. die Anzeigegrößen fest einstellen musste. Je nach Umgebung (auch Beamer) musste ich die Verbindung ändern. Resultat war ein leidiges Chaos in allen Verbindungen in meiner CORD-Bibliothek. Bei RoyalTSX ist das jetzt anders. Es ist völlig egal, mit welcher Auflösung Du arbeitest, RoyalTSX passt die Größe automatisch an:

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NLA:
Jetzt musst Du nicht mehr Microsoft’s furchtbares RDP-Tool verwenden, sondern kannst direkt mit RoyalTSX in sicheren Umgebungen arbeiten. Authentifizierung auf Netzwerkebene ist damit stressfrei möglich:

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Funktionierende Tastaturdurchreichung:
Insbesondere beim Server 2012 wirst Du Dich mit Microsoft’s Remotetool oder CORD schwarz ärgern. Entweder kannst Du die Tastatur gar nicht durchreichen, oder die durchgereichte Funktion macht nicht das, was Du wolltest. Öfters kam es bei mir vor, dass anstelle von SHIFT die Windows-Taste ausgelöst wurde. Nicht so mit RoyalTSX: Es klappt hervorragend. Und Du kannst auch die Windows-Taste auf CMD legen. So hast Du beim Abmelden oder Starten von Applikationen keinerlei Schmerzen.

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Auch alles andere klappt (Drucker/Clipboard/lokales Laufwerksmapping). Du kannst Deine Defaulteinstellungen vorgeben und hast sowieso weniger Stress bei der Anlage von Verknüpfungen, da Du (ähnlich wie bei CORD) Verknüpfungen schnell duplizieren kannst. So wird’s auch mit der Verwaltung und dem Aufbau Deiner eigenen Bibliothek sehr komfortabel. Auch die Updates von RoyalTSX hat der Entwickler klasse gelöst. Jedes Verbindungsplugin kann separat oder gemeinsam aktualisiert werden und auch das Tool prüft regelmäßig auf Aktualisierungen:
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Nachteile?
Keine, eigentlich. Es ist ja noch offiziell Beta. Die Entwicklung geht voran und ich sehe eigentlich ein vollwertiges Produkt, was bei mir nie gecrasht ist und somit zuverlässiger arbeitet, als alles andere, was ich im Mac-Umfeld für die Fernverwaltung nutzen musste. Vielleicht das hier? Es gibt das Tool leider nicht im Mac AppStore, sondern Du musst Dir eine Lizenz beim Entwickler der Software zulegen. Da ich mit Lizenzen ein Schluderhannes bin und deswegen den Mac-Appstore liebe (ich habe schon so oft Lizenzen doppelt gekauft), ist das wohl nur für mich ein Nachteil. Außerdem unterstützt Du den Entwickler mit dem Preis von EUR 20,- für das tolle Tool.


Fazit:
Ich bin rumdum glücklich. Selten, dass ein Tool mich so begeistert. Es kommt für mich in eine Reihe mit Transmit, Unison und StarMoney . Ich habe keine Ahnung, welcher Entwickler dahinter steckt, und wie groß die Bude ist. Das Tool hat für mich allemal Hochachtung verdient. Und – Mit Verlaub – Ohne das Tool wäre ich hoffnungslos aufgeschmissen. Es ist das Geld mehr als nur wert. Es ist ein wahres Goldstück. Es könnte dafür sorgen, dass einige Admin’s endlich auch einen Mac für den „Dienstgebrauch“ einsetzen können.  Mein herzliches Dankeschön dafür!

RoyalTSX gibt’s hier: http://www.royaltsx.com/main/home/osx.aspx

By | 2013-03-30T16:15:54+00:00 30.03.2013|Allgemein|Kommentare deaktiviert für RoyalTSX – Mac Admin’s Liebling

About the Author:

John Lose
John Lose ist Informationstechnologe und Datenreisender. Manche mögen ihn als "Aluhut-Träger" bezeichnen, denn er mag nur kleine Rechenzentren, die er selbst kennt. Public Clouds kommen für Ihn höchstens für Webseiten in Frage. John ist Katzenliebhaber, hat aber keine Katze, fährt gerne nach Südfrankreich und hört Tech-House. Mehr über John Lose erfährst Du in seiner Vita.  Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, so kannst Du auch Danke sagen, wenn Du möchtest:  >> Dankeschön <<.