Pimp your iMac

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Pimp your iMac

Wer sich eines iMacs erfreut, der wird ihn ungern loswerden. Der Nachteil dieser Dinger ist allerdings, dass man sich unverschämt großen Aufwands bemühen muss, um einzelne Komponenten auszutauschen. Das kommt ab und zu mal vor. Allerdings habe ich nur selten dazu Lust, weil ich (noch) auf der Hütte einen Care Protection Plan besitze und diese ungern öffne.

Ich nutze einen 27″i7 Late 2011 Mac mit 16GB RAM und – ja leider – einer 2 TB Sata-Tellermine. Damals das „Untenrechtsmodell“. Mac User tun anders, die machen Ihren Rechner nicht alle 6 Monate neu, sondern die bleiben bei dem, was sie haben. Es ist nur plattentechnisch langsam geworden. Der i7 selbst und seine Grafikeinheit, beide sind immer noch verflucht schnell. Die Platte kommt insbesondere bei der Nutzung von XCode, iTunes und meiner Multimediaanwendungen wie Garage Band, FinalCut, Photoshop so richtig an ihre Grenzen. Und im übrigen regt es mich wahnsinnig auf, wenn bei Levelsprüngen innerhalb von Diablo meine Mitspieler schon einen Kilometer hinter sich haben, während ich noch das Level lade.

Was tun, sprach Zeuss.

Ich könnte mich jetzt der Anleitungen auf ifixit.com bedienen und mein nie benötigtes DVDRom gegen ein Carriercase tauschen, und dort eine Festplatte einbauen. Will ich aber nicht. Erstmal bin ich ein kleiner Schisser und zum anderen mag‘ ich meinen Mac. Er ist mir so wichtig wie nix anderes in meiner Bude. Da wäre aber noch die Möglichkeit, den Firewireanschluss zu verwenden. Zugegeben, durch den FW800 Anschluss passt lange nicht soviel durch, wie durch einen SATA3 Anschluss. Aber das ist ja auch nicht Zweck der Übung. Es geht um die Zugriffszeiten, die spielen die Musik.

Schwerlich, ein geeignetes FW800-Gehäuse zu finden. Im Netz gesucht, nur zwei Alternativen gefunden. Ich entscheide mich für das SK-2500-800U3. Bestellt habe ich bei DSP. Inxtron ist der Hersteller und liefert in schlichter Verpackung:

Foto 1

Angeschlossen wird das ganze (ohne Netzteil) direkt an meinen FW800-Port vom Mac. Da ich inzwischen keine Firewiresoundkarte mehr nutze – meine C600 nutzt latenzfrei USB – Muss ich mir um Daisychains auch keine Gedanken mehr machen. Sie liegt friedlich rechts neben meinem Mac und freut sich mit einer Samsung 840er ihres Daseins:

Bildschirmfoto 2013-06-29 um 15.03.42

Ihr habt unterschiedliche Möglichkeiten. Ihr könnt entweder den bereits auf eurem Mac vorinstallierten Recovery Assistant verwenden, oder den USB-Stick, oder den Carbon Copy Cloner (Vorsicht, der macht’s schwer, die Recovery Partition mitzunehmen) und Euch einen völlig neuen Mac zaubern, den Ihr so nie erwartet habt. Meiner geht zumindest ab, wie „Schmitz‘ Katze“.

Danke an @Bitsundso für den Tipp!

 

By | 2016-10-17T15:00:27+00:00 29.06.2013|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Pimp your iMac

About the Author:

John Lose
John Lose ist Informationstechnologe und Datenreisender. Manche mögen ihn als "Aluhut-Träger" bezeichnen, denn er mag nur kleine Rechenzentren, die er selbst kennt. Public Clouds kommen für Ihn höchstens für Webseiten in Frage. John ist Katzenliebhaber, hat aber keine Katze, fährt gerne nach Südfrankreich und hört Tech-House. Mehr über John Lose erfährst Du in seiner Vita.  Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, so kannst Du auch Danke sagen, wenn Du möchtest:  >> Dankeschön <<.