Was haben wir denn da? Eine Sicherheitslücke. Ach wie kommt das denn? Und wie kommt es, dass Microsoft – wieder einmal zu spät – öffentlich zugibt, ebenso in’s gleiche Fettnäpfchen getreten zu sein, wie die OpenSSL-Truppe? Und mal wieder – zum 5. Mal seit Snowden – heimlich still und leise versucht, das Ding dicht zu kriegen?
Mit einem lapidaren Sicherheitshinweis, jener in der Allgemeinheit womöglich untergeht, versucht Microsoft auf ein „mögliches“ Problem hinzuweisen. Die wortgemäße Umsetzung des Sicherheitshinweises sorgt jedoch dafür, dass anschließend wichtige Elemente des Betriebssystems nicht mehr funktionieren. Aber auch andere Bereiche leiden unter diesem Problem: Sollte es ein Exchange Server sein, funktionieren zum Beispiel alle Microsoft Office Outlook Clients für MAC Computer nicht mehr. Microsoft Update wird ja eh überbewertet, das versagt gleich ganz den Dienst. Administratoren stehen sprichwörtlich „wie der Ochs‘ vor’m Berg“. Microsoft macht einmal mehr deutlich, dass Ihnen ein Problem, an dessen Entstehung sie entscheidend mitgewirkt haben, nach Snowden immer mehr aus der Kontrolle gerät.