#Master-#Slave #Steckdosenleisten – Keine funktioniert dauerhaft. Wo liegt das Problem?

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#Master-#Slave #Steckdosenleisten – Keine funktioniert dauerhaft. Wo liegt das Problem?

Na Mahlzeit. Als ich gestern zum gefühlt 5. Mal eine defekte Master-Slave Steckdosenleiste vorfand, ist mir der Kragen geplatzt und ich habe mich in meinem DMS und in meinem Mailprogramm nach den tatsächlichen „Laufzeiten“ dieser Dinger auf die Suche gemacht. Herausgekommen ist dabei Erschreckendes:

Zunächst zur Umgebung. Ich nutze einen Mac Pro, ein Thunderbolt-Display, eine Saffire-Pro AD/DA, ein Behringer Xenyx-Mischpult, Fostex-Monitorboxen, und ein wenig Kleinkram. In der Vergangenheit war’s ein iMac, ein anderer AD/DA auch mal ein DJ-Controller, aber im Grunde genommen ist das Szenario immer gleich.

Der Verbrauch macht zusammen knapp 450 Watt im Mittel, so sagt zumindest die USV, die sich seit 2013 vor allem befindet. Zuvor hatte ich einen Überspannungsschutz von Conrad verbaut, der bislang nicht ein einziges Mal ausgelöst hatte. Die Stromqualität ist in Krefeld nicht die allerbeste, zumindest in der Versorgungsleistung, stellt die USV fest. Wir bewegen uns jedoch immer noch im Rahmen des Normalen, ab und an gibt es Stromausfälle. Als mir gestern die M/S Steckdosenleiste schon wieder ausgefallen ist, stelle ich fest, dass ich sogar 7 Stück gekauft hatte und EUR 310,30 dafür ausgegeben hatte. Jetzt stellt sich tatsächlich die Frage, ob ich dem Umweltschutzgedanken und meinem Geldbeutel damit tatsächlich einen Gefallen getan habe.

Bislang gekauft hatte ich folgende Geräte:

Und so komme ich zu dem Eindruck, dass es auf dem Markt keine einzige Steckdosenleiste gibt, die dauerhaft funktioniert. Am Anfang tun sie’s wohl alle, mitunter gibt es tatsächlich einen kleinen „Lichtblick“, eine Brennenstuhl hat tatsächlich 2 Jahre und 2 Monate gehalten. Ich muss dazu sagen, dass mir das so eigentlich noch nicht wirklich aufgefallen ist, da ich in „Wegwerfmanier“ der geplanten Obsoleszenz der Hersteller gefolgt bin und einfach wegwarf und neu kaufte. Wir sprechen hier über einen Gesamtbetrag von EUR 310,30.  Bislang hatte sich nur Amazon auf eine Rücksendung und Gutschrift eingelassen,  alle anderen, inklusive Saturn sagten mir bei den nicht mehr schaltenden Steckdosen, dass es sich bei dem Schaden wohl um eine „Überspannung“ gehandelt haben muss, Saturn behauptete tatsächlich, ich hätte an der Steckdose einen zu großen Verbraucher angeschlossen, hat neben Amazon dennoch das Geld zurückgegeben. Alle hatten entweder ein TÜV oder ein CE-Zeichen. Ich komme jedoch zu dem Entschluss, dass die Kostenerspannisse für den Betrieb einer Master-Slave Steckdosenleiste alles andere als nennenswert sind, möglicherweise schädige ich mit diesen Geräten sogar meine teure Hardware.

Da stellt sich also folgende Frage:

  • Wie kommt es also, dass solche Geräte auf den Markt kommen?
  • Wer prüft diese und wer lässt diese zu?
  • Was ist die Ursache, eines defekten Relais, welches nicht mehr schaltet?
  • Was gibt es für sinnvolle Alternativen?

Wer von Euch kann mir dazu etwas sagen?

By | 2015-11-15T17:37:16+00:00 15.11.2015|Joe, Techbla|Kommentare deaktiviert für #Master-#Slave #Steckdosenleisten – Keine funktioniert dauerhaft. Wo liegt das Problem?

About the Author:

John Lose
John Lose ist Informationstechnologe und Datenreisender. Manche mögen ihn als "Aluhut-Träger" bezeichnen, denn er mag nur kleine Rechenzentren, die er selbst kennt. Public Clouds kommen für Ihn höchstens für Webseiten in Frage. John ist Katzenliebhaber, hat aber keine Katze, fährt gerne nach Südfrankreich und hört Tech-House. Mehr über John Lose erfährst Du in seiner Vita.  Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, so kannst Du auch Danke sagen, wenn Du möchtest:  >> Dankeschön <<.