#Nextcloud auf #Ubuntu 16.04 #Xenial mit #mysql und #letsencrypt, vereinfachte Bereitstellung

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Nextcloud hatte ich vor kurzem kennengelernt, als ich die Frage stellte, was man für Cloudsoftware denn nehmen solle. Die Frage nach Owncloud hätte ich besser nicht stellen sollen. Mit Verlaub, solltest Du eine Wolke selber bauen, bist Du dann auch für die Sicherheit verantwortlich. Das ist alles noch so ziemlich BETA, wie ich finde. Sofern Du Dir das aber zutraust, geht es so, denke ich.  Das hier ist eine vereinfachte Bereitstellung, diese VM hat nix anders zu tun als Nextcloud bereitzustellen. Nextcloud wird direkt im document-root bereitgestellt, hat also keine gesonderte vhost, um die korrekte Konfiguration des Apache mit TLS kümmert sich da letsencrypt, Du brauchst Dir also auch keine Sorgen zu machen, bei Qualys ein schlechtes Ergebnis zu bekommen – das kann das Ding so recht gut. Es gibt kein nginx, auch nur APCu Memcache, das sollte aber für sehr kleine Umgebungen mehr als reichen.

Für meinen Freund Marko Ruschin.

Vorraussetzungen:

  • Ubuntu 16.04 Xenial Xerus mit Openssh-server (Link)
  • VM=2vCPU, 2048G+
  • Statische, interne IP (Link)
  • DNS-Einträge für zeigen auf die öffentliche IP der Hütte
  • Öffentlich Erreichbarkeit von 443 und 80 (Firewall, NAT/Maskerade) – Ich hasse übrigens NAT

Dynamisches DNS, Anmerkungen gesondert für Lancom:

  • Mit SPDNS geht das so: Link
  • Ich schreibe bald mal eine Howto, wie das mit All-Inkl und Lancom direkt geht
    Mit All-Inkl geht das so: Link

Variablen:

Losgehts.

Nachfolgendes im Kontext von root (sudo)

Hütte aktualisieren:

Pakete installieren und vergeben:

MySQL zumachen:

mySQL Kommandos am besten zu Fuß tippen,  Hochkommata mag Dein Computer nicht kopieren

Datenbank anlegen

Nextcloud Datenverzeichnis anlegen, außerhalb von document-root

Nextcloud herunterladen, entpacken und nach html schubsen. Nextcloud könnte es ggf. in neuerer Version geben, also da auch mal nachgucken: Link. Diese Anleitung bezieht sich auf Version 10.0

Letsencrypt Zertifikate erstellen, im Menü korrekte Emailadresse eintragen, Secure wählen:

Apache anpassen (wer weiß, ob was fehlt, doppelt gemoppelt hält besser)

PHP Upload Größe editieren

Nach Dokumentation (Link) folgende Einstellungen definieren:

Apache-Default-Konfiguration anpassen

und am Ende der conf hinzufügen, frei nach Doku (Link):

Apache durchstarten:

Nextcloud einmalig starten und damit config.php generieren:

Folgendes müsstest Du da einklappern:

Beispielhafter Screenshot dafür hier:

bildschirmfoto-2016-09-20-um-10-09-33

Wenn Du schon da bist, kannst Du gleich die Cron-Konfiguration im Admininterface anpassen:
bildschirmfoto-2016-09-20-um-12-19-59Den Cronjob dafür bauen wir aber gleich erst.

Dann kannst Du die config.php anpassen:

und vor ); folgende Zeilen einfügen, frei nach Doku (Link, Link):

Jetzt noch die Cronjobs bauen, einmal für www-data frei nach Doku (Link)

hier 2, Nano wählen und folgende Zeile hinzufügen

und einmal für den normalen:

und mit 2 nano diese Zeile hinzufügen:

Anschließend ansurfen:

Sollte so aussehen:
bildschirmfoto-2016-09-20-um-10-21-25Freuen. Jetzt kannst Du Dir User für Dich und Deine Freunde anlegen.

Anmerkungen zu 10.0

Solltest Du intern, in dem Ding noch teilen wollen und die Version 10.0 noch 10.0 sein, so kannst Du bitte prüfen, ob

folgendem entspricht: Link

Sicherheit:

  • Wenn Du willst, kannst Du Deine Instanz noch weiter dicht machen – Hier gibt’s eine Anleitung dafür (Link).
  • Sascha Meinel wirft einen guten Tipp hinterher: Fail2Ban – Wie das geht, steht hier, bei Joachim Wilke: Link.

Das sollte es soweit sein.

Hinweis:

  • Nextcloud bietet einen Dienst an, welcher Deine Instanz auf korrekte Konfiguration hinsichtlich Sicherheit überprüfen kann. Du findest ihn hier: Link

Noch ein paar Gedanken zum Update:

Ich fand‘ die Dokumentation im Bereich Upgrade nicht wirklich hilfreich, da hier viel zwischen den einzelnen Distributionen gesprungen wird oder auf inoffizielles SNAP verwiesen wurde. Möglicherweise ist das ja auch schon korrigiert.

Nextcloud befindet sich bei mir in /var/www/html/nextcloud. Um es zu sichern, habe ich zunächst die Rechte des Verzeichnis übernommen:

Anschließend habe ich es umbenannt:

Dann habe ich in /var/www/html die aktuelle NC-Version heruntergeladen und anschließend entpackt:

Nextcloud entpackt nach /var/www/html/nextcloud. Mir fehlte noch meine Konfigurationsdatei, also habe ich die aus meiner alten Nextcloud-Sicherung geholt:

Danach habe ich die Besitzrechte von /var/www/html/nextcloud wieder korrigiert:

Danach habe ich im Nextcloud-Verzeichnis unter dem www-data User das manuelle Update ausgeführt:

Es hat nicht lange gedauert und das Update war durch:

Nach einer  Prüfung habe ich die alte sicherung entfernt:

Also, alles doch recht simpel.

By | 2017-03-13T18:01:50+00:00 20.09.2016|Techbla|Kommentare deaktiviert für #Nextcloud auf #Ubuntu 16.04 #Xenial mit #mysql und #letsencrypt, vereinfachte Bereitstellung

About the Author:

John Lose
John Lose ist Informationstechnologe und Datenreisender. Manche mögen ihn als "Aluhut-Träger" bezeichnen, denn er mag nur kleine Rechenzentren, die er selbst kennt. Public Clouds kommen für Ihn höchstens für Webseiten in Frage. John ist Katzenliebhaber, hat aber keine Katze, fährt gerne nach Südfrankreich und hört Tech-House. Mehr über John Lose erfährst Du in seiner Vita.  Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, so kannst Du auch Danke sagen, wenn Du möchtest:  >> Dankeschön <<.