#Homematic – „Ich habe jetzt noch nicht ganz aber ein bisschen fertig“ #smarthome von @elvelektronik

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#Homematic – „Ich habe jetzt noch nicht ganz aber ein bisschen fertig“ #smarthome von @elvelektronik

Es ist mit Smarthome’s wahrlich so, wie mit Sonos – fängst Du damit an, hört es nicht mehr auf. Also nochmal meine deutliche Warnung: Es kostet ;-). Aber im Endeffekt tust Du etwas gutes für die Umwelt. Und es macht einen Heidenspaß. Mehr, als ich je geglaubt hatte. Und man findet immer etwas, um zu optimieren. Heute gibt es ein paar Punkte, die ich noch ansprechen will.

Was bisher geschah:

  • (Klick) Ich habe die CCU bestellt. Und ich habe versucht, das mit dem Mediola Creator auf die Kette zu kriegen. CCU ist supercool und Mediola Creator ist – mit Verlaub – scheiße „doof“.
  • (Klick) Ich habe Homebridge von nfarina ausprobiert und bin BEGEISTERT!
  • (Klick) #Smarthome-Fazit: Ein Monat mit Apple #HomeKit und #HomeMatic von @elvelektronik – Besser geht’s nicht.

Und was ich jetzt so herausgefunden habe (dieser Blogpost):

  • Start der CCU (und die dazugehörigen Probleme)
  • Übersichtlichkeit der Programme
  • Folgescripte starten
  • Scripte mit Mac schreiben
  • Osram Lightify Glühwürfel macht Probleme
  • HomeMenuX
  • HomeKit in iOS 10.2 und Push-Benachrichtigungen
  • Sonos CCU-Integration
  • Snom Vision und Snom Telefone
  • Wetterdaten/Ausschau

Start der CCU (#ccu_im_reboot: Ist falsch)

Eigentlich hängt sie ja an einer USV und der Neustart der CCU selbst ist dank der hervorragenden Stabilität „eigentlich“ obsolet, doch ab und an kommt es vor, da will man das mal machen. Sei es, weil sich ein externes Gerät daneben benimmt oder weil sich irgendwas verschluckt hat oder Du beim Programmieren Bockmist gebaut hast. Und so kam es, dass ich die CCU von unterwegs neu gestartet hatte. Da die CCU beim Neustart nun wirklich jedes Programm einmal anfährt (sofern man keine Bremse eingebaut hat) wird’s dann möglicherweise auch für die Nachbarn kurios. Einige meiner Programme schicken Alarmsignale über die Sonos-Boxen hinaus, andere schalten Musik ein und manch ein Programm schaltet das Licht ein oder aus oder sogar in einen anderen Farbmodus.

Man fällt also auf die Nase, wenn man das nicht bedenkt. Und daher mein wichtigster Rat zu dem Thema (natürlich nur, sofern Ihr Eure Nachbarn gern habt und die Nerven derer nicht allzusehr strapazieren wollt): Lest Euch diesen Artikel auf Stern-AV durch. Es lohnt sich, mit Sicherheit: Klick. Falls Ihr das nicht macht, könnte es peinlich werden.

Und so kann ich doch noch erfolgreich verhindern, dass ich diesen Blödsinn bei knapp 70 Programmen nicht noch einmal mache ;-)


Übersicht der Programme

Es ist furchtbar. Während man alles andere in der CCU nach Gewerken und Räumen filtern kann, geht’s bei den Programmen nicht. Irgendwann war’s mit der Übersichtlichkeit dahin und ich entschied mich, eine eindeutige Nomenklatur für Programme zu definieren. Da die CCU die Programme alphabetisch sortiert, kann man über eine eindeutige Benennung schneller zum gewünschten Programm kommen. So sieht das bei mir aus:


Folgeprogramme starten

Ziemlich sinnvoll, wenn man immer wiederkehrende Prozeduren in ein Sammelscript einbauen möchte. Ich habe zum Beispiel ein Script, welches alle meine Lichter ausschaltet. Ebenso habe ich ein Script, welches alle meine Sonos-Boxen ausstellt. Doof, wenn ich die Einzelprozeduren noch einmal in die Szene „Abwesenheit“ einprogrammieren müsste, wenn ich sie eh schon habe. Folgeprogramme kann ich einfach über ein Script starten:


Scripte mit Mac schreiben

Im Regelfall nimmst Du, sofern Du Dir BBEDIT oder andere Tools nicht im Appstore geschossen hast, den Texteditor von Apple. Der ist für vieles cool, doch für einiges überhaupt nicht. Es wird bei Dir kein Script funktionieren, sofern Du nicht folgende Regeln beachtest: Schalte die Autokorrektur zwingend aus. Sonst sind die Hochkommata keine Hochkommata mehr und so vieles andere nicht mehr so, wie es sein sollte:

Lösen kannst Du das, indem Du hier überall alle Haken rausnimmst:

Und Du hast Ruhe. Pass noch beim Copy & Paste von Webseiten auf, da wird auch gerne mal ein Hochkommata verschluckt.


Osram Lightify Glühwürfel macht Probleme

Der ist richtig doof, für Homematic im Moment jedoch alternativlos. Anders als „Hue“ besitzt er keinen Ethernetport und kann daher nur WiFi. Er crasht exakt da jedoch sehr gerne, sofern er sich in einem Company-WiFi befindet, sprich in einem WiFi, welches durch einen „Managementcontroller“ oder „WiFi-Controller“ bereitgestellt wird. Im Regelfall fahren solche Accesspoints gerne mal Testfahrten auf das Frequenzband und schauen, ob sie nicht ab und an den Kanal wechseln sollten.

Da ich dem Ding von Osram nicht traue, muss ich das mit Firewalls und Parametrisierung abschotten. Das ist auch empfehlenswert, wie man hier nachlesen kann: Klick – Der einzige, der auf ihn Zugriff hat ist die Homematic. Der Würfel darf nach erfolgreicher Konfiguration im Netzwerk selbst überhaupt nichts mehr.

Das kann der Osram-Glühwürfel gar nicht ab und er stürzt sofort ab. Das musst Du unbedingt verhindern, besonders wenn Du Homebridge mit dem Modul homebridge-lightify konfiguriert hast, dann schmiert im Folgeprozess auch gleich Dein komplettes Homebridge ab und Du kannst mit Siri aber mal sowas von nichts mehr machen. Der Würfel muss dann manuell vom Strom getrennt werden und wieder hineingestöpselt werden.

Wenn Du keinen Stress mit dem blöden Ding haben möchtest, definierst Du lediglich einen Accesspoint in der Nähe des Lightify-Glühwürfels und definierst die Zelle wie folgt, als dass der Kanal im 2,4G Frequenzband keinen Kanalwechsel durchführt. Da ich hier noch einen L322AGN habe, der auch im alten 2,4G Band funkt, ist das für mich relativ einfach. So sieht die physikalische Konfiguration für eine Zelle aus, die mit dem Glühwürfel von Osram funktioniert:

Adaptive RF Optimization und der Background-Scan ist ausgeschaltet (Beispiel aus einem Lancom Config Utility)

Auch bei Plastefritzen solltest Du die automatische Kanalwahl deaktivieren, wenn Du nicht auf die Nase fliegen möchtest, wie ich gerade als Rückmeldung gehört habe.


HomeMenuX

ist so eines der Tools, die ich fantastisch finde. Sie sitzen bei einem Mac oben in der Menu-Bar, haben ein Schwarzweißes Symbol und tragen nicht zu dick auf. Ich könnte den Entwickler Steffen Kluge einfach nur knutschen, so – und nur so – muss ein Tool für Mac aussehen. Ich kann sehr einfach meine Kanäle selektieren und mir die wichtigsten in einer tollen Übersicht in der Menubar zusamenfassen und betiteln. Einfach nur klasse, ein Sahnetool!

HomeMenuX gibt’s hier: Klick – Den Klingelbeutel von Steffen Kluge habe ich noch nicht gefunden.


HomeKit in iOS 10.2

Wer ein Update auf iOS 10.2 macht, wird sich über neue Features freuen. Leider auch über einige Dummheiten von Apple. Wenn Ihr also das Haus verlasst, schaut Ihr blöd aus der Wäsche, denn die Automatisierung für „Haus verlassen“ wurde einfach mal deaktiviert. Also nach dem Update müsst Ihr erst mal wieder alle Eure Automatisierungen wieder aktivieren und zwar bevor Ihr das Haus verlasst. Sehr nervig:

Schön hingegen ist das Feature, dass Ihr alle Szenen und Geräte jetzt im Schnellwahlmenü habt:

Ebenso gibt es jetzt Push-Benachrichtigungen für Sicherheitselemente. Sehr schick, das.


Sonos CCU-Integration

Als ich das letzte Mal vergessen hatte, Sonos-Boxen zu deaktivieren, als ich das Haus verlassen hatte, war’s mir doch recht peinlich. Im übrigen hatte ich den Wunsch, dass mein „Hey Siri, Guten Morgen“-Programm gleich mehrere Dinge automatisch machen sollte. Dazu gehört auch das Starten von Deutschlandfunk sofort im Schlafzimmer, ein wenig später im Badezimmer und anschließend in der Küche. Damit mein Wunsch funktioniert, brauche ich eine API. Wenn’s geht noch in NodeJS. Die gibt es hier und die kann ich wahrlich empfehlen: Klick. Von jishi ist die, sein Klingelbeutel befindet sich hier: Klick.

Aus der CCU schicke ich dann nur noch Kommandos an die API, in Form eines Scripts:


Snom Vision und Snom Telefone

Snömchen können nicht nur Kontakte anrufen, sondern auch noch mehr. Im Moment steuere ich mit dem Vision an meinem Schreibtisch die Sonos-Boxen und die Lampen im Büro.

HomeMatic Programme schieße ich über folgende URL ab:

Sonos-Kommandos schieße ich wie folgt ab:


Wetterdaten/Ausschau

Zuvor hatte ich mir über den CUx-Daemon (Link) die Wetterdaten aus einer externen Quelle hereingeholt, um sie z.B. an meinem iPhone in den Details anzuzeigen. Ziemlich blöd, dass die Wetterdaten alles andere als akkurat waren. Sie passten weder zu meinem draußen, testweise hingelegten „analogen“ Thermometer, noch zu meiner ollen, halbwegs ungenauen, digitalen Plaste-Mess-Station. Sie kamen wohl von der Meß-Station der SWK. Die in Tönisvorst war da schon besser aber immer noch nicht genau. Nennt mich Pedant, aber das ging mir auf den Zeiger. Außerdem wollte ich in HomeMenuX die richtigen Werte stehen haben. Der Homematic Temperatur- und Luftfeuchtesensor (HM-WDS10-TH-O) hingegen ist super. Und er stimmt haargenau, zumindest was die Temperaturen betrifft. Bei den Luftfeuchtewerten bin ich mir noch unsicher, ein Vergleich mit Moerserwetter gibt mir eine Abweichung von 7%.

Ich meine diesen hier, von ELV: Klick. Mit CCU-Historian (Link) könnte ich mir fast überlegen, mal ein ähnlich schickes Projekt, wie Dennis Klein auf moerserwetter.de hinzulegen. Das gefällt mir nämlich sehr gut.

Auf der Node-JS Büchse läuft im Moment bei mir nur noch

  • homebridge
  • homebridge-homematic
  • homebridge-lightify
  • node-sonos-http-api.

Die Homebridge-Sonos Kiste ist geflogen und alles andere, was ich zum Testen in Homebridge drin hatte, mit Programmen über die CCU kann ich das viel besser. Alles in allem ist das Ding damit superstabil (sofern der Glühwürfel von Osram nicht abschmiert).

Ich bin – im Moment – sehr zufrieden. Mal sehen, was mir noch so einfällt ;-)

By | 2017-05-23T18:16:59+00:00 16.12.2016|homematic, Techbla|Kommentare deaktiviert für #Homematic – „Ich habe jetzt noch nicht ganz aber ein bisschen fertig“ #smarthome von @elvelektronik

About the Author:

John Lose
John Lose ist Informationstechnologe und Datenreisender. Manche mögen ihn als "Aluhut-Träger" bezeichnen, denn er mag nur kleine Rechenzentren, die er selbst kennt. Public Clouds kommen für Ihn höchstens für Webseiten in Frage. John ist Katzenliebhaber, hat aber keine Katze, fährt gerne nach Südfrankreich und hört Tech-House. Mehr über John Lose erfährst Du in seiner Vita.  Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, so kannst Du auch Danke sagen, wenn Du möchtest:  >> Dankeschön <<.